Mönninghausen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
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|'''12. Jhd.'''
|Errichtung der dem Heiligen Vitus geweihten Kirche zu Mönninghausen.
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|Ein Hof Mönninghausen wird dem Ritter Albert von der Lippe als erbliches Amtslehen übertragen. Erste Erwähnung des Vitsamtes. Aufgabe des Vietsamtes war die Einziehung der jährlichen Abgaben, die an das Kloster Corvey zu entrichten waren.
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|Abt Heinrich von Corvey übergibt das zur Verwaltung des Klosterbesitzes errichtete Vitsamt (St. Vitus, Kirchenpatron) dem Knappen Friedrich von Hörde zu Störmede als Lehen.
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|'''1733'''
|Eine Feuersbrunst zerstört große Teile Mönninghausens.
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|Mit dem Untergang des alten Reiches und dem Übergang des Herzogtums Westfalen an die Landgrafschaft bzw. das spätere Großherzogtum Hessen beginnt auch eine Reform der unteren Verwaltungsebenen. Mönninghausen, das ja zum Gogerichtsbezirk Geseke des alten Reiches gehörte, ist nun Teil des umfangsgleichen neugebildeten Amtes Geseke, das 1812 in Justizamt Geseke umbenannt wird.
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|'''1808'''
|Großer Brand in Mönninghausen.
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|'''1830'''
|Als erstes Schulgebäude wird für die 130 Schulkinder des Ortes ein Schulsaal an die Küsterwohnung angebaut.
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|'''1859'''
|Die beiden Mönninghäuser Schützenvereine (Männer und Jünglinge) schließen sich zum Schützenverein Mönninghausen zusammen.
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|In der 667,7 ha großen Landgemeinde Mönninghausen werden 93 Häuser bewohnt, sowie 6 Wohnplätze. Von den 544 Einwohnern sind 271 Männer und 273 Frauen. Alle Einwohner sind katholisch.
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|'''1898'''
|Neubau der Schule in der Dorfmitte Mönninghausens.
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|Die am Südostrand Mönninghausens neu gebaute Schule wird ihrer Bestimmung übergeben.
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<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
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<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->

Version vom 4. September 2006, 11:38 Uhr

Hierarchie

Regional > Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis Soest > Geseke - Mönninghausen

thumb Lokalisierung der Stadt Geseke im Kreis Soest


Einleitung

Wappen

Wappen Mönninghausen.png Beschreibung:


Allgemeine Information

Hier: Beschreibung des Ortes, Größe, Bevölkerung usw.) -->

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

  Jahr Ereignis
1120 Erste urkundliche Erwähnung Mönninghausens (Munichuson).
12. Jhd. Errichtung der dem Heiligen Vitus geweihten Kirche zu Mönninghausen.
1209 Ein Hof Mönninghausen wird dem Ritter Albert von der Lippe als erbliches Amtslehen übertragen. Erste Erwähnung des Vitsamtes. Aufgabe des Vietsamtes war die Einziehung der jährlichen Abgaben, die an das Kloster Corvey zu entrichten waren.
1290 Abt Heinrich von Corvey übergibt das zur Verwaltung des Klosterbesitzes errichtete Vitsamt (St. Vitus, Kirchenpatron) dem Knappen Friedrich von Hörde zu Störmede als Lehen.
1733 Eine Feuersbrunst zerstört große Teile Mönninghausens.
1802/1803 Mit dem Untergang des alten Reiches und dem Übergang des Herzogtums Westfalen an die Landgrafschaft bzw. das spätere Großherzogtum Hessen beginnt auch eine Reform der unteren Verwaltungsebenen. Mönninghausen, das ja zum Gogerichtsbezirk Geseke des alten Reiches gehörte, ist nun Teil des umfangsgleichen neugebildeten Amtes Geseke, das 1812 in Justizamt Geseke umbenannt wird.
1808 Großer Brand in Mönninghausen.
1830 Als erstes Schulgebäude wird für die 130 Schulkinder des Ortes ein Schulsaal an die Küsterwohnung angebaut.
1859 Die beiden Mönninghäuser Schützenvereine (Männer und Jünglinge) schließen sich zum Schützenverein Mönninghausen zusammen.
1894 Gründung eines Schulverbandes zwischen Bönninghausen und Mönninghausen.
1895 In der 667,7 ha großen Landgemeinde Mönninghausen werden 93 Häuser bewohnt, sowie 6 Wohnplätze. Von den 544 Einwohnern sind 271 Männer und 273 Frauen. Alle Einwohner sind katholisch.
1898 Neubau der Schule in der Dorfmitte Mönninghausens.
1920 Feierliche Enthüllung des Kriegerdenkmals in Mönninghausen. Es fielen im 1. Weltkrieg 19 Soldaten des Ortes.
1953 Gedenkstein für die Gefallenen des 2. Weltkrieges enthüllt: 46 Soldaten fielen oder werden vermisst.
1957 Die am Südostrand Mönninghausens neu gebaute Schule wird ihrer Bestimmung übergeben.
1. Jan. 1975 Mönninghausen wird im Zuge der kommunalen Neuordnung mit den Gemeinden Bönninghausen, Ehringhausen, Eringerfeld, Ermsinghausen, Langeneicke und Störmede der Stadt Geseke zugeteilt und liegt nun im neugebildeten Kreis Soest.

Quelle: Stadtverwaltung Geseke www.geseke.de


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Weblinks

Offizielle Webseiten


Genealogische Webseiten

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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis


Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung MONSENJO41FQ


http://gov.genealogy.net/item/show/MONSENJO41FQ





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