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| Bild:Friedhof Aglohnen1 | | Bild:Friedhof_ Aglohnen1 |
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| == Standesamt ==
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| {{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Standesamt [[Sakuten (Kr.Memel)]] und '''1907''' zum Standesamt [[Wannaggen]].
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| == Schule ==
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| Da die Schulchronik bei dem Schulbrande '''1911''' mitverbrannt ist, läßt sich das Gründungsjahr schwer feststellen. Sie ist entweder '''1736 oder 1737 gegründet''' worden. Damals gehörten zum Schulverband Aglohnen Dörfer, die heute vier selbständige Schulverbände bilden. Bis 1918 war die Schule zweiklassig, von da ab einklassig.
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| Das Gebäude, das 1911 abbrannte, war ein Lehmbau mit Strohdach. In ihm waren Post und Darlehnskassenverein untergebracht. Da der Weltkrieg einen sofortigen Neubau verhinderte, wurde die Schule bei einem Besitzer eingemietet. Da aber die Räumlichkeiten zu eng waren, wurde das Zollkontrolleurhaus in [[Paaschken]] als Schule gemietet. Da es aber außerhalb des Schulbezirks liegt, wurde 1925 ein Neubau in Angriff genommen und in demselben Jahr fertiggestellt.
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| Es ist wohl die modernste und schönste Landschule des Gebietes. Die Kinder haben einen eigenen Eingang und einen Wandelgang für die Pausen. Ein Lehrmittelzimmer schließt sich an die Klasse an. Die Lehrerwohnung besteht aus drei Zimmern, hat ein Badezimmer samt Einrichtung. Mit Wasser wird die Wohnung durch eine Wasserleitung versorgt.
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| '''Lehrer:'''
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| *'''Bis 1914''': 1. Lehrer '''Kummetat''', 2. Lehrer '''Borowski'''
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| *'''1914-1920: Grimm'''
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| *'''1920-1926: Purwins'''
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| *'''1926-1930: Daumeter'''
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| *'''1930-1931: Woska, Gelzinis, Podßus'''
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| *'''1931-1934: Gelszinnus'''
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| *'''1934 bis jetzt (1936): Grikschat'''(Bericht des Lehrers Grikschat)<ref>Der Grenzgarten, Beilage des Memeler Dampfbootes, 14.10.1936</ref>
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| '''Aktuelle Ansicht der Aglohner Schule bei Google streetview: [http://goo.gl/maps/5EFFK]
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| *[http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25451 Extract aus dem Diario der Aglonschen Schule pro 1824/25]
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| === Das Pferd des Lehrers hieß Isaak ===
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| '''Erinnerungen an die Volksschule Aglohnen''', von '''Maria Meisel''', Memeler Dampfboot April 1956
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| Vor dreißig Jahren, im Herbst '''1925''', wurde die neue einklassige Volksschule in [[Aglohnen]] eingeweiht. Das alte Schulgebäude war aus unbekannter Ursache abgebrannt. Bis zur Errichtung des neuen Schulhauses in Aglohnen wurde der Unterricht im ehemaligen Zollkontrollhaus in [[Paaschken]] abgehalten. Das Haus stand direkt an der Dorfgrenze Paaschken-Aglohnen, gegenüber der Haltestelle der Memeler Kleinbahn. In dieser Übergangszeit hatten die Schüler, insbesondere diejenigen, die von [[Kantweinen]] oder vom entgegengesetzten Ende Aglohnens kamen, einen recht weiten Schulweg. Auf einem scmalen Steg mußten sie die Aglohne überqueren, die im Frühjahr bei Tauwetter recht böse werden konnte. Die kleinen Schüler, insbesondere die ABC-Schützen, gingen dann mit klopfenden Herzen über den Steig, das gurgelnde Wasser unter sich. Auch die Eltern waren in dieser Zeit in Sorge, daß ihren Kindern nichts passierte. Aber ein Schutzengel sah nach den Kindern, und kein Unglück kam vor.
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| Natürlich hätten die Schulkinder auch einen anderen Weg nehmen können, aber der war eine Viertelstunde länger, und das ist bei den an sich schon langen Wegen, die unsere Landkinder zurückzulegen hatten, schon sehr viel. Nur im Sommer wurde der Umweg über Paaschken und die große Brücke gern gemacht – wenn im nahen Wäldchen die Walderdbeeren reif waren.
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| Als die neue Volksschule eingeweiht wurde, erschien aus [[Memel]] der Kreisschulrat. Der Schulvorstand von Aglohnen war vollzählig zur Stelle, und natürlich fehlten nicht die Eltern und schulentlassenen Geschwister der Schulgemeinde. Es war ein feierlicher Tag für alle, die aus [[Aglohnen]], [[Kantweinen]] und [[Szidellen]] zusammengekommen waren, um ihr Schulhaus einzuweihen.
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| Lehrer '''Purwins'''[http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I123972&nachname=PURWINS&lang=de], der aus [[Wilkieten]] stammte, hatte zwei Lieder mit den Kindern eingeübt: „Dies ist der Tag des Herrn“ und „Pilnos rankos atsiwerikte“, denn auch das Litauische war Vorschrift. Die Schüler trugen Gedichte vor, und schließlich wurde eine Aufnahme vom Lehrer und seinen Schulkindern gemacht. Das Bild zeigt das Schulhaus mit seiner Straßenfront.
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| [[Image:Aglohnen_Schule.jpg|thumb|500px|right|<Center>Schule in Aglohnen um 1925</Center>]]
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| Und wer sind die Schüler des Jahres 1925?
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| In der hinteren Reihe stehen von links '''Margarethe Strempler, Anna Matschkus, Charlotte Thulke, Erna Westphal, Frieda Mansch, Erna und Meta Bergens, Heinrich Poszus, Willy Kurschat, Karl Thulke, Willi Westphal, WillySchneider, Martin Gelszinnus und Kurt Harrner.'''
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| In der vorderen Reihe finden wir '''Charlotte Buttkus, Anna Wallat, Marie Petereit, Edith Strempler, Lotti Toleikis, Erna Klimkeit und Maria Wilks, dann Johann Muselies, Helmut Trams und Herbert Wilks'''. Wo mögen sie alle heute weilen?
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| Zum Schulgrundstück gehörte auch ein Wirtschaftsgebäude, in dem sich Scheune, Stall und Holzschauer unter einem Dach befanden. Dazu gehörten einige Morgen Land. Lehrer '''Purwins''' besaß ein Pferd, eine Kuh, Ferkel und Geflügel. Auf das Pferd, das er Isaak getauft hatte, war er besonders stolz. Natürlich war auch ein großer Hof da, der zugleich Spiel- und Sportplatz war, und selbstverständlich hatte der Lehrer auch einen schönen und großen Garten mit Obstbäumen, Erdbeeren und Blumen. Rundherum war eine Hecke gepflanzt. An einer ruhigen, schattig gelegenen Stelle stand eine Laube, in der die Lehrerfamilie an schönen Nachmittagen Kaffee trank. Lehrer Purwins war verheiratet; seine Frau war eine geborene Irritié, die später als Schriftstellerin und Heimatdichterin einen Namen bekam: '''Lisbeth Purwins-Irritié'''[http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I123973&nachname=IRRITTI%E9&lang=de]. Als das neue deutsche Lesebuch erschien, waren von ihr zu unserem Stolz einige Gedichte und Geschichten drin. Über die Geschichte „Surinkimas“ hat sich die Bevölkerung damals besonders gefreut. Wir hatten bei ihr Handarbeit und waren sehr traurig, als die Familie unverhofft versetzt wurde. Ihre Tochter Gisela nahmen sie als bleibendes Andenken von Aglohnen mit. Dafür ließen sie uns als Abschiedsgeschenk auch manch kleines, schönes Andenken da.
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| Der nächste Lehrer, auf den wir schon sehr gespannt waren, hieß '''Endrejat'''. Er war nur zur Vertretung zu uns versetzt worden. Dann kam eine Lehrerfamilie nach Aglohnen: '''Daumeter-Mattschull'''. Mit Lehrer Daumeter besuchten wir unsere Nachbarschulen: [[Grabsten]] mit Lehrer '''Stamm''', [[Paaschken]] mit Lehrer '''Krutschinna''' und [[Wannagen]] mit Lehrer '''Haack'''. Im Sommer trafen sich immer acht bis zehn Schulen in [[Pöszeiten]] zu einem großen Kinderfest. Auf einer schönen Wiese wurde um die Wette gesungen und gespielt, daß es nur eine Freude war. Bäcker,Fleischer und Gastwirte hatten ihre Zelte aufgebaut und machten mit den kleinen Kunden ein gutes Geschäft, denn sie hatten ihre Sparbüchsen für diesen Festtag geplündert, und wer keine Sparbüchse besaß, dem hatten die Eltern ein paar „Litas“ (die Währung der Besatzungsmacht in den Jahren der Fremdherrschaft) ins Taschentuch gebunden.
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| Bei Lehrer '''Daumeter''' bekamen wir auch das erste Radio unseres Lebens zu sehen und zu hören. Die Frau Lehrer lud uns manchmal zu sich ins Wohnzimmer, und alle Stühle und Sessel wurden zur Verfügung gestellt, damit wir sitzen konnten. Auch hier war ein Töchterchen, die kleine Waltraud, eingetroffen.
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| 1930 kam Lehrer '''Woska''' nach Aglohnen, dessen Steckenpferd die Musik war. Bei ihm lernten wir viele schöne Lieder, die wir zum Teil bis heute nicht vergessen haben.
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| Der nächste Lehrer in Aglohnen war wieder ein Vertreter, Lehrer '''Gustav Borowski''' aus [[Gröszen]]. Unter seinen Schülern befand sich einer seiner Neffen, den er wohl deswegen besonders streng behandelte.
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| Aber das Jahr 1930 sollte nicht ohne einen weiteren neuen Lehrer vorübergehen. '''Martin Gelszinnus''' brachte uns deutsche und litauische Lieder bei und studierte mit uns Theaterstücke ein.
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| Im Sommer 1931 kam Lehrer '''Friedrich Podszus''' zu uns. Ihn hatten wir besonders gern. Er war noch sehr jung, verstand es aber sehr gut, mit uns umzugehen.
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| Ende 1931 war dann wieder '''Martin Gelszinnus''' aus [[Wensken]] bei uns. Er war es auch, der den Jahrgang 1918 am 25.März 1932 nach einer rührenden Abschiedsrede entließ. Wir hatten es nun schon oft erlebt, daß sich Lehrer von uns verabschiedeten, und nun nahmen wir mit dem Entlassungszeugnis in der Hand selber Abschied. Für einige begabte und begüterte Schüler war die Schulzeit noch nicht zu Ende. Sie traten auf das Gymnasium in Memel über. Ich weiß von einer meiner Mitschülerinnen, die beim Verlag des „Memeler Dampfbootes“ angestellt wurde; eine andere kam zu Robert Meyhoefer in das große Schifffahrtshaus. Von mir ist wenig zu berichten.ich erlernte in der Postagentur Aglohnen den Briefmarkenverkauf.
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| == [[Bild: Bewohner.png|50 px]] Bewohner ==
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| [[image:Aglohnen2011-Haus-4.jpg|thumb|350px|Aglohnen (Datum der Aufnahme unbekannt)]]
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| *'''[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner in {{PAGENAME}}]]'''
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| '''1683'''
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| *Deshulle beym Simoni '''Zyden''' 48 J alt, keiner Religion zugethan
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| *Jacube beym '''Stanslawe''' 20 J alt
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| *More alda 18 Jährig
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| *Annuzis 35 Jahre
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| *Jurgis 25 Jahre alt <ref> Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls</ref>
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| <br style="clear:both;" />
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| == [[Bild: Icon Literatur.jpg|50 px]] Geschichte ==
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| '''1711'''
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| * [[Laßen]]: Michel '''Glaßeit''', Hanßkies, Jurgies, Michel '''Jurn'''
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| * [[Wybrantzen]]: Michel '''Jurn''' - 12. Juli 1710 (Anm.: Sterbedatum)
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| * [[Enrollierte]]: Michel '''Glaßeit''' - ein Wirth (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung), Hanßkies, Jurgies - ein Wirth (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung) <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref>
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| '''1825'''<br>
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| In der Prästationstabelle des Amtes [[Prökuls]] von '''1825''' werden folgende Besitzer aufgeführt:
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| 1. Mich. '''Harner''', olim '''Gronau''', Erbfreier<br>
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| 2. Wittwe Mich. '''Weiß''', olim '''Kaaws''', Erbfreier; (''von späterer Hand'':) jetzt Joh. Friedr. '''Fregiehn''', dann Benjamin '''Bergens'''<br>
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| 3. Xstian '''Kannegieser''', olim Thomas '''Eder''', Assecurant<br>
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| 4. George '''Harner''', Eigenkäthner auf immediat Königsgrund, (''von späterer Hand'':) Martin '''Kawohl'''<br>
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| 5. Martin '''Jurgeit''', olim Joh. '''Schmidt''', Eigenkäthner auf immediat Königsgrund<br>
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| 6. Jacob '''Klischus''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer, (''von späterer Hand'':) Jons '''Skistims'''<br>
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| 7. Jurge '''Czernus''', olim Xto. '''Berg''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer, (''von späterer Hand'':) Jurge '''Skistims'''<br>
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| 8. Hans '''Tuleickis''', olim Wittwe Hans '''Juratis''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer<br>
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| 9. Jacob '''Bertuleit''', olim Jurge '''Jonatis''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer<br>
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| 10. Hans '''Klimkait''', olim Hans '''Griguleit''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer<br>
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| 11. Hans '''Szaucklies''', olim Xstian '''Rugull''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer, (''von späterer Hand'':) jetzt Martin '''Szauklies'''<br>
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| 12. Mart. '''Wilcks''', olim Andrus '''Wilcks''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer, (''von späterer Hand'':) Michael '''Wilcks''' <br>
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| 13. Jurge '''Podszus''', olim Martin '''Podszus''', vorm. Köngl. immediat Einsaase u. jetzt. vollständiger Eigenthümer, (''von späterer Hand'':) j. Jurge '''Podszus''' jun., jetzt Michael '''Mandwied'''<br>
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| 14. Theodor '''Pekow''', vormaliger Köngl. immediat Einsaase und jetztiger vollständiger Eigenthümer, (''von späterer Hand'':) Schullehrer Eduard '''Herrmenau'''<br>
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| '''Kleidung um 1870'''
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| *Männer: tragen stets Hosen, Jacke und Weste, meistens aus selbstverfertigter Wand, im Winter ziehen sie sich darüber einen weißen Schafspelz.
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| *Frauen: Kurze Frauen-Röcke und Jacken auch meistens aus selbstgemachtem Zeuge und im Winter tragen sie gleichfalls einen weißen Schafspelz. Dieses gilt nur von den Littauern. Die Deutschen tragen ihre Kleider modisch.
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| Diese Beschreibung der Kleidung stammt aus einem Fragebogen, den der Sprachwissenschaftler Georg Wenker (s. {{Wikipedia-Link|Georg_Wenker|Georg Wenker}} (15.09.2013) um 1870 an viele Dorfschulen verteilte. Er erforschte die verschiedenen Dialekte und fragte aber auch nach den Volkstrachten und der Zusammensetzung der Bevölkerung.
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| Den Fragebogen hat der Lehrer '''Eduard Hermenau'''[http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I7856&nachname=HERRMENAU&lang=de] ausgefüllt. Er gab an, dass das Verhältnis der litauischen zur deutschen Bevölkerung etwa 2/3 zu 1/3 war.
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| <!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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| <!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
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| <!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
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| <!-- === Historische Gesellschaften === -->
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| <!--== Genealogische und historische Quellen ==-->
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| <!--=== Genealogische Quellen ===-->
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| <!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, -->
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| <!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung, -->
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| <!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw. -->
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| <!-- mit geeigneten Überschriften einfügen. -->
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| <!-- === Historische Urkunden === -->
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| <!-- == Bibliografie == -->
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| <!-- === Genealogische Bibliografie === -->
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| <!-- === Historische Bibliografie === -->
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| <!-- === Weitere Bibliografie === -->
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| <!-- == Archive und Bibliotheken == -->
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| <!-- === Archive === -->
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| <!-- === Bibliotheken === -->
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| == Heimatmuseum, Tourismus ==
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| Die Ortschaft '''Aglohnen''' liegt wenige Kilometer nordöstlich von [[Prökuls]]. Das uralte Dorf liegt am Bach [[Aglone (Fluss)|Aglohne]] (lit. Agluona) im Bezirk Memel. Seit Mitte des vorvorigen Jahrhunderts war Aglohnen (Aglonehnen) Amtssitz mit Wind- und Dampfmühlen, einer Holzmühle, einer Volksschule und der Poststation.
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| Das Dorf ist zu einem Zentrum der Erinnerung an die memelländischen Traditionen geworden. Am Rande des Streudorfes haben die Kulturarbeiter der Kolchose eine ethnographische Ausstellung eingerichtet. An einem kleinen See im Norden der Gemeinde befindet sich in herrlicher Landschaft ein gepflegtes Zentrum für Agro-Tourismus. Auf dem Gelände gibt es ein Freilichtmuseum mit einem Skulpturenpark. Die Besucher können sich über die Technik alter memelländischer Mühlen informieren, es gibt Lehrgänge und div. Freizeitangebote. Eine Anlage auf einer kleinen Anhöhe am See veranschaulicht, wie früher wahrscheinlich die Holzburgen auf den zahlreichen Schüttbergen entlang der [[Memel (Fluss)|Memel]] und im Baltikum ausgesehen haben.
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| [[Image: Aglohnen ehem Gutshaus.jpg|thumb|340 px|<Center>Ehemaliges Gutshaus bei '''Aglohnen''', Kreis Memel</Center>]]
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| [[Image: Aglohnen Zentrum für Agro-Tourismus.jpg|thumb|340 px|<Center>Zentrum für Agro-Tourismus im Gutshaus bei '''Aglohnen'''</Center>]]
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| [[Image: Aglohnen Freilichtmuseum.jpg|thumb|340 px|<Center>Schüttberg mit Holzburg im Freilichtmuseum '''Aglohnen'''</Center>]]
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| == Verschiedenes ==
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| ===Fotos===
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| ====Hof Jukneviciene====
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| [[image:Aglohnen2011-Konrad-4.jpg|thumb|left|500px|Hof Jukneviciene in Aglohnen (2011)]]
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| |[[image:Aglohnen2011-Konrad-1.JPG|thumb|left|300px|Hühnerhof auf dem Hof Jukneviciene in Aglohnen (2011)]]
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| |[[image:Aglohnen2011-Konrad-2.JPG|thumb|left|300px|Impression mit Hahn auf dem Hof Jukneviciene in Aglohnen (2011)]]
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| |[[image:Aglohnen2011-Konrad-3.JPG|thumb|left|300px|Gänseschar auf dem Hof Jukneviciene in Aglohnen (2011)]]
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| === Karten ===
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| [[Bild:Aglohnen_SCHK004.jpg|thumb|left|430 px|''Aglohnen'' auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
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| [[Bild: MingetalPrökuls.jpg|thumb|430 px|Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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| [[Bild:Aglonen_URMTB012_V2_1860.jpg|thumb|430px|Aglonen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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| [[Bild:Aglonen_URMTB012_1860.jpg|thumb|430px|left|Aglonen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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| [[Bild:Aglohnen MTB0394 0494.jpg|thumb|left|430px|{{PAGENAME}} in den Messtischblättern 0394 Dawillen und 0494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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| <!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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| <!-- === Berufsgenealogen === -->
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| <!-- === Heimat- und Volkskunde === -->
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| <!-- === Auswanderungen === -->
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| <!--== Internetlinks ==-->
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| <!--=== Offizielle Internetseiten ===-->
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| <!-- === Genealogische Internetseiten === -->
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| <!-- === Weitere Internetseiten === -->
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| <!--==Zufallsfunde==
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| Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
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| ==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
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| <gov>AGLNENKO05QN</gov>
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| ==Quellen==
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| <references />
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| [[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
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| [[Kategorie:Ort in Litauen]]
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| [[Kategorie:Ort im Memelland]]
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| [[Kategorie:Ort im Kreis Memel]]
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| [[Kategorie:Schulort im Memelland]]
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| [[Kategorie:Schulort im Kreis Memel]]
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| [[Kategorie:Memelland]]
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| [[Kategorie:Friedhof im Memelland]]
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