Feltmöller (Hof): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. November 2020, 17:18 Uhr
Übersicht
Anschrift: Alte Anschrift: Heutiger Eigentümer: Heutige Nutzung: Namensformen: Feltmoller, tho Veltmoller, Velemoller, Veltmolner, Veltmolen, Veltmöller Namensursprung: Weitere Hofnamen: Erste Erwähnung: 1388 Früherer Hofstatus: Vollerbe, dem Domkapitel hörig. Koordinaten N/O:
Entwicklungsgeschichte
Frühe Neuzeit
Am 5. Oktober 1630 wurden in der Vogtei Wallenhorst 28 "schutzen" gemustert, darunter Everdtt Veltmoller - es ist unklar , ob er zu dieser Zeit auf dem Hof wohnte (wohl aber möglich) - er trägt aber den Hofnamen.[1]
Gebäude und Bewohner
Ein Benne van Veltmolen kommt im Jahre 1388 vor. Im Jahre 1507 verpflichteten sich die Hollager Markgenossen, darunter Cord tor Veltmolen, 12 Fuder Holz zugunsten der Armenstiftung des Engelbert von Langen zu schlagen.[2] Im Jahre 1540 bewohnen ein Veltmolner und seine Frau mit drei Diensten den Hof.[3] Bei der Viehzählung 1557 wird eine Tepe tor Veltmolen als Hofbesitzer erwähnt;[3] 1561 heißt er dann Tepe tho Veltmoller.[4]
1601 bewirtschaften dann Christopherer und Trine Velemoller mit seiner Steffmoder Thale, der Magd Gerdrut und dem Schäfer Ludeke den Hof.[3]
Am 31. März 1652, Ostersonntag, nahmen Der Feltmoller, seine Ehefrau, seine Mutter und der Knecht Johan an der Osterkommunion in der Alten St. Alexander-Kirche teil. [5]
Zudem nahmen auch Johan in Feltmollers Bachus und dessen Ehefrau an der Osterkommunion teil.[5]
Leibzucht
1601 wohnen in der Leibzucht de olde Velemoller und Thale seine Frau, die arm sind. In der Leibzucht ist zu Zeiten der ersten Volkszählung im Fürstbistum Osnabrück 1772 der Sagenschneider Henrich Klumpe mit seiner Familie einquartiert.
Backhaus
Im Backhaus lebten im März 1652 ein gewisser Johan und dessen Ehefrau.[5]
Viehstand
Ahnengalerie
Quellen
- ↑ Joseph, Martin (1998): Die Vogtei Wallenhorst im Dreißigjährigen Krieg - 1618-1648, Ereignisse, Folgen und Auswirkungen des Westfälischen Friedens, Steinbacher Druck, Osnabrück.
- ↑ NLA OS Dep. 3 a 2 Nr. 648 a
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 Jellinghaus, Hermann (1924): Nachrichten über Dörfer und Bauernhöfe um Osnabrück, J. G. Kisling Verlag, Osnabrück.
- ↑ 4,0 4,1 Albers, Andreas (2016): Ein Viehschatzregister aus dem Jahre 1561, in: Bürgerverein Wallenhorst e.V. (Hrsg.), Wallenhorster Geschichten, Band 3, S. 27-33, Druckhaus Bergmann GmbH, 2016, ISBN 978-3-9815941-2-6.
- ↑ 5,0 5,1 5,2 NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II (1652): Volkszählung in der Diözese Osnabrück mit besonderer Berücksichtigung der Konfession - Dekanate Fürstenau, Grönenberg, Iburg (Kirchspiel Oesede), Osnabrück und Vörden, S. 97-101.