Leipzig: Unterschied zwischen den Versionen

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**''Leipziger Adressbuch, unter Benutzung amtl. Quellen,'' Nebentitel: Adreßbuch für Leipzig und Umgebung, Beilage: Das Wichtigste aus der Leipziger Statistik, Erscheinungsverlauf bzw. nachgewiesen: 3.1823 - 1852; 33.1854 - 116.1937.<br />Bestandsnachweis: als Mikrofiche-Ausgabe in der [[Staatsbibliothek zu Berlin]] einsehbar.
**''Leipziger Adressbuch, unter Benutzung amtl. Quellen,'' Nebentitel: Adreßbuch für Leipzig und Umgebung, Beilage: Das Wichtigste aus der Leipziger Statistik, Erscheinungsverlauf bzw. nachgewiesen: 3.1823 - 1852; 33.1854 - 116.1937.<br />Bestandsnachweis: als Mikrofiche-Ausgabe in der [[Staatsbibliothek zu Berlin]] einsehbar.
**''Allgemeines Leipziger Adressbuch'', 32.1853 (sonstige Angaben wie vor).
**''Allgemeines Leipziger Adressbuch'', 32.1853 (sonstige Angaben wie vor).
*[[Universitätsmatrikel]]
**Editionen:
**# Georg Erler (Hrsg.): ''Die Matrikel der Universität Leipzig'', Leipzig 1895, 1898, 1902
**## ''Die Immatrikulationen von 1409 - 1559.''
**## ''Die Promotionen von 1409 - 1559.''
**## ''Register.''
**# Georg Erler (Hrsg.): ''Die Jüngere Matrikel der Universität Leipzig 1559-1809, als Personen- und Ortsregister bearbeitet und durch Nachträge aus den Promotionslisten ergänzt'', Leipzig 1909. (Nachdruck: Nendeln, Kraus Reprint, 1976)
**## ''Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634.''
**## ''Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1634 bis zum Sommersemester  1709. ''
**## ''Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1709 bis zum Sommersemester 1809. ''


== Bibliografie ==
== Bibliografie ==

Version vom 17. Februar 2007, 18:46 Uhr

Hierarchie : Regional > Bundesrepublik Deutschland > Sachsen > Regierungsbezirk Leipzig > Leipzig

Einleitung

Wappen

Das alte, schon 1240 erwähnte wettinische Wappen zeigt einen aufrecht stehenden Löwen in goldenem Felde. Den Löwen brachte die Stadt Leipzig schon im 14. Jahrhundert auf ihrem Stadtsiegel an. Im 15. Jahrhundert, um 1475, veränderte sich das Wappen. Es hat seit dem einen in der Mitte senkrecht geteilten Schild. Die linke Seite zeigt den meißnischen Löwen, die rechte mehrere senkrecht stehende Balken. Diese Pfähle sind im Leipziger Wappen blau auf gold (bzw. gelb) und werden Landsberger Pfähle genannt. Das Leipziger Wappen vereinigt also (ebenso wie das Dresdner und das Chemnitzer) in sich zwei alte wettinische Wappen. [1].
Das hier gezeigte Wappen ist das sogenannte „Marketing Wappen“. Das Original weist den Schriftzug „Leipzig“ auf weißem Grund nicht auf.

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Ortsteile :

Althen-Kleinpösna | Altlindenau | Anger-Crottendorf | Baalsdorf | Böhlitz-Ehrenberg | Burghausen-Rückmarsdorf | Connewitz | Dölitz-Dösen | Engelsdorf | Eutritzsch | Gohlis | Großzschocher | Grünau | Hartmannsdorf-Knautnaundorf | Heiterblick | Holzhausen | Kleinzschocher | Knautkleeberg-Knauthain | Lausen | Leutzsch | Liebertwolkwitz | Lindenau | Lindenthal | Lützschena-Stahmeln | Lößnig | Marienbrunn | Meusdorf | Miltitz | Möckern | Mockau | Mölkau | Neulindenau | Paunsdorf | Plagwitz | Plaußig-Portitz | Probstheida | Reudnitz | Schönefeld | Schönau | Schleußig | Seehausen | Sellerhausen-Stünz | Sommerfeld | Stötteritz | Südvorstadt | Thekla | Thonberg | Volkmarsdorf | Wahren | Wiederitzsch | Zentrum

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Einen Überblick über alle heutigen Kirchengemeinden in und um Leipzig gibt die Webseite www.kirche-leipzig.de.

Evangelisch-lutherische Gemeinden

und ihre Kirchenbücher gemäß Köhler [2] (nur innere Stadt; weitere Gemeinden siehe bei den Stadtteilen)

Andreaskirche
(ältere Einträge unter Peterskirche)
Tf 1890 / Tr 1890 / To 1890 / Kf 1891 / Kom 1890 – 1922 (1923)
Bethlehemskirche
(ältere Einträge unter Andreaskirche)
Tf 1912 / Tr 1912 / To 1912 (Begräbnisregister) / Kf 1913 / Kom 1912 – 1915
Johanniskirche
(ältere Einträge unter den alten Leipziger Kirchgemeinden)
im Stadtplan 1876: E,F4; 1894 D2
Tf 1892 / Tr 1892 / To 1892 (Begräbnisregister) / Kf 1837 (!)
Krankenhaus St. Jakob
Tf 1799
Lutherkirche
(ältere Einträge unter Thomaskirche)
im Stadtplan 1894: B3,3; diese Kirche gab es im Stadtplan von 1876 noch nicht
Tf 1889 / Tr 1890 / To 1890 / Kf 1891
Matthäikirche
(ältere Einträge unter Thomas- und Nicolaikirche)
im Stadtplan 1876: als Neukirche (C3); 1894: als Matthäi-Kirche (B,C 2)
Tf 1876 / Tr 1876 / To 1886 (Begräbnisregister) / Kf 1863 / Kom 1870
Michaeliskirche
(ältere Einträge unter Matthäikirche)
Tf 1896 / Tr 1896 / To 1896 / Kf 1896
Nicolaikirche
im Stadtplan 1876: D3; 1894: C2
Tf 1554 / Tr 1541 / To 1782 (L 1786 – 1886) / Kf 1836 / Kst 1620 – 1678 / Abg 1644 (Sportelbücher) / R 1686 (L 1698 – 1708, 1743 – 1752, 1761 – 1765, 1785 – 1787) / Sonst Aufg 1715
Peterskirche
(ältere Einträge unter Thomas- und Nicolaikirche)
im Stadtplan 1876: D4, 1894: C3
Tf 1876 / Tr 1876 / T0 1886 / Kf 1884
Staatl. Taubstummenanstalt
Kf 1884 (bis 1920 bei der Peterskirche, ab 1921 bei der Erlöserkirche zu Leipzig-Thonberg)
Standortgemeinde
Tf 1885 (L 1920 – 1921) / Tr 1885 (L 1920 – 1921) / To 1885 (L 1920 – 1921) / Kf 1886 (L 1920 – 1921)
Thomaskirche
im Stadtplan 1876: C4; 1894: C2
Tf 1553 (L 1558, 1559, 1562, 1563, 1574, 1575, lh 1561 – 1564) / Tr 1549 / To 1886 / KF 1836
Sonst
Aufg 1741
Leichenpredigten 1582, 1586, 1630, 1674

Weitere Evangelische Kirchen

Diese Kirchen werden nicht im Köhler aufgeführt:

Pauliner-Kirche
im Stadtplan 1876: D,E4; 1894 stehen dort Universitätsgebäude (C2)
Reformierte Kirche
im Stadtplan 1876: C3; 1894: C2 (wird im Straßenverzeichnis nicht aufgeführt)
Erlöser-Kirche
im Stadtplan 1894: E4 (= Reudnitz); ist auf dem 1876er Stadtplan nicht erfasst

Katholische Kirchen

Katholische Kirche
im Stadtplan von 1876: C4; 1894: B2
Katholische Kirche
im Stadtplan von 1894: E4 (= Reudnitz); ist auf dem 1876er Stadtplan nicht erfasst

Sonstige

Englisch-Amerikanische Kirche
im Stadtplan von 1894: B2; gab’s 1876 noch nicht

Jüdische Gemeinde

Synagoge
im Stadtplan von 1876: C3; 1894: B2

Geschichte

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher

Evangelische Kirchenbücher
siehe im Artikel Kirchliches Archiv Leipzig

Historische Quellen

  • Sächsische Gerichtsbücher
    • Das Findbuch zu den Gerichtsbüchern von Leipzig ist von den Mormonen verfilmt worden und unter folgender Filmnummer einsehbar:
      Leipzig, Item 13, FHL INTL Film: 1889313
  • Gedruckte Quellen
    • Leipziger Adressbuch, unter Benutzung amtl. Quellen, Nebentitel: Adreßbuch für Leipzig und Umgebung, Beilage: Das Wichtigste aus der Leipziger Statistik, Erscheinungsverlauf bzw. nachgewiesen: 3.1823 - 1852; 33.1854 - 116.1937.
      Bestandsnachweis: als Mikrofiche-Ausgabe in der Staatsbibliothek zu Berlin einsehbar.
    • Allgemeines Leipziger Adressbuch, 32.1853 (sonstige Angaben wie vor).
  • Universitätsmatrikel
    • Editionen:
      1. Georg Erler (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Leipzig, Leipzig 1895, 1898, 1902
        1. Die Immatrikulationen von 1409 - 1559.
        2. Die Promotionen von 1409 - 1559.
        3. Register.
      2. Georg Erler (Hrsg.): Die Jüngere Matrikel der Universität Leipzig 1559-1809, als Personen- und Ortsregister bearbeitet und durch Nachträge aus den Promotionslisten ergänzt, Leipzig 1909. (Nachdruck: Nendeln, Kraus Reprint, 1976)
        1. Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634.
        2. Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1634 bis zum Sommersemester 1709.
        3. Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1709 bis zum Sommersemester 1809.

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • Ernst Müller: Leipzig Neubuergerliste 1471 - 1501, Dresden 1969.

Historische Bibliografie

  • Helmut Arndt: Leipzig in acht Jahrhunderten, Leipzig 1965.
  • Karl Czok (Hrsg.): Leipzig und Sachsen, Beiträge zur Stadt- und Landesgeschichte vom 15. - 20. Jahrhundert, Siegfried Hoyer zum 70. Geburtstag, Beucha 2000, ISBN 3-930076-96-9.
  • Fritz Donath: Leipzig 1813, die Völkerschlacht im nationalen Befreiungskampf des deutschen Volkes, Leipzig 1953.

Benutzte Literatur und Quellen

  1. Zitat: http://www.leipzig.de/de/buerger/service/info/wappen/index.shtml
  2. KÖHLER, Hermann, Sippenkundliche Quellen der ev.-luth. Pfarrämter Sachsens - Verzeichnis der Kirchenbücher und der übrigen für die Sippenforschung wichtigen Amtsbücher, Dresden (C. Ludwig Ungelenk), 1938.
    Dazu gibt es eine Aufstellung Die Archivgutverluste sächsischer Pfarrämter bei: www.familienarchiv-papsdorf.de/koehl.htm.
    Vorgänger: Blankmeister:Die Kirchenbücher im Königreich Sachsen (1901) (Darin enthalten auch evangelisch-reformierte und katholische Gemeinden.)

Archive und Bibliotheken

Einen Überblick gibt die Webseite „bibliocity: Bibliotheken und Archive in Leipzig“: www.bibliocity.de

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Karten

Leipzig im 16. Jahrhundert
Karte aus: Georg Braun, Franz Hogenberg: Civitatis orbis terrarum, Band 1, Köln 1572.
Hervorgehoben (durch Beschriftung) sind das Schlos, die Kirchen S. Thomas und S. Nicolas, das Korn hauß, das Pauler Klaster, die Vniuersitet (Universität), das Grimmis Thor und die Roßmarck


Weblinks

Offizielle Webseiten

www.leipzig.de

Weitere Webseiten

Artikel Leipzig. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Wappen des Bundeslands Sachsen Landkreise und kreisfreie Städte im Bundesland Sachsen bis 31. Juli 2008 (Bundesrepublik Deutschland)

Landkreise: Annaberg | Aue-Schwarzenberg | Bautzen | Chemnitzer Land | Delitzsch | Döbeln | Freiberg | Kamenz | Leipziger Land | Löbau-Zittau | Meißen | Mittleres Erzgebirge | Mittweida | Muldentalkreis | Niederschlesischer Oberlausitzkreis | Riesa-Großenhain | Sächsische Schweiz | Stollberg | Torgau-Oschatz | Vogtland | Weißeritzkreis | Zwickauer Land
Kreisfreie Städte: Chemnitz | Dresden | Görlitz | Hoyerswerda | Leipzig | Plauen | Zwickau