Hollage/Feldmühle: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Hollager Feldmühle liegt heute am Sooswiesenbach in der [[Barlage (Hollage)|Barlage]], der heutigen [[Gemeinde Wallenhorst]] (Ortsteil [[Hollage]]) im Landkreis Osnabrück. Der Sooswiesenbach ist nur bei nasser Witterung ein einigermaßen wirksamer Mühlenbach. Er fließt zur Hase. | |||
== Kirchliche Zugehörigkeit == | == Kirchliche Zugehörigkeit == | ||
=== Evangelische Kirchen === | === Evangelische Kirchen === | ||
=== Katholische Kirchen === | === Katholische Kirchen === | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
===Eine bewegte Mühlengeschichte=== | |||
Die Mühle ist gemeinsam mit dem dazugehörigen [[Vollerbenhof Feldmüller|Vollerbe Feldmüller]] im Jahre 1565 erworben worden und nach 1605 im Besitz des [[Fürstbistum Osnabrück/Domkapitel|Domkapitels Osnabrück]]. 1772 war sie möglicherweise Teil der [[Kurie]] des [[Fürstbistum Osnabrück|Fürstbistums Osnabrück]]. | |||
Aufgrund der erwähnten eingeschränkten Eignung des Sooswiesenbaches blickt die Hollager Feldmühle auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Jahre 1776 stellte der Colon ''Joan Jodocus Henrich Feltmöller'' (siehe [[Feldmüller (Hof)#Ahnengalerie]] #3) einen Antrag, um eine Wassermühle auf seinm Hof errichten zu dürfen. Zu dieser Zeit berichtete der Amtsvogt der Regierung des Hochstifts, dass die Hollager Bauern ihr Korn in [[Wersen]] mahlen lassen würden. Dennoch wurde der Antrag abgelehnt. Auch dass Insistieren Feltmöllers und das Revidieren seiner Pläne und auch eine unterstützende Eingabe der Hollager Eingesessenen half nicht - auch drei weitere Anträge wurden abgelehnt. 1804 heiratete Nicolaus Heinrich Garthaus die Anerbin, und Colon Joan Jodocus Henrich Feltmöller starb im Jahre 1807. | |||
Über die nächsten Jahrzehnte verkam die Mühle und erst 1842 versuchte sein Enkel''Gerhard Henrich Feldmöller'' das Mahlrecht der inzwischen bis auf die Grundmauern verkommene Mühle zu reaktivieren. Da nun aber eine gehörige Zeit vergangen war, wollte sich die Iburger Mittelbehörde nun nicht mehr an die Existenz einer ehemaligen Mühle erinnern. Glücklicherweise hatte aber der Obervogt Schröder am Mühlenstandort Bruchstücke ehemaliger Mühlsteine gefunden. Dennoch lehnte - wie {{name|Wormuth}} berichtet - das Amt Iburg den Antrag mit fadenscheiniger Begründung ab. | |||
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --> | <!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --> | ||
<!-- === Genealogische Gesellschaften === --> | <!-- === Genealogische Gesellschaften === --> | ||
<!-- === Historische Gesellschaften === --> | <!-- === Historische Gesellschaften === --> | ||
== Besitzer und Pächter, Müller und Müllerfamilien == | == Besitzer und Pächter, Müller und Müllerfamilien == | ||
===Genealogie=== | |||
* siehe [[Feldmüller (Hof)#Hofinhaber|Hofinhaber]] oder [[Feldmüller (Hof)#Ahnengalerie|Ahnengalerie]] im Artikel zum [[Feldmüller (Hof)|Vollerbenhof Feldmüller]] | |||
== Genealogische und historische Quellen == | == Genealogische und historische Quellen == | ||
=== Genealogische Quellen === | === Genealogische Quellen === | ||
Die Genealogie der Feltmöllers ergibt sich im Wesentlichen aus den Kirchenbüchern von '''[[St. Alexander Wallenhorst (Pfarrei)|St. Alexander Wallenhorst]]'''. Diese sind als [https://data.matricula-online.eu/en/deutschland/osnabrueck/wallenhorst-st-alexander/ Digitalisat] bei Matricula Online verfügbar. | |||
Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Register und deren Lücken. | |||
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|'''Taufen''' | |||
|ab 1658. Zugreifbar bis 1900. | |||
|1683 | |||
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|'''Heiraten''' | |||
|ab 1658. Zugreifbar bis 1920. | |||
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* 1664, | |||
* 1675-1678, | |||
* 1681 - Juni 1682, | |||
* 21 Jul 1709 - 23 Sep 1715, | |||
* 1726. | |||
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|'''Beerdigungen''' | |||
|ab 1658. Zugreifbar bis 1920. | |||
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* 12 Mär 1670 - 1693, | |||
* 7 Sep 1709 - 18 Mär 1711, | |||
* 30 Jul 1711 - 1715, | |||
* 21 Dez 1728-1750. | |||
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<!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --> | <!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --> | ||
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=== Archive === | <!-- === Archive ===--> | ||
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== Verschiedenes == | == Verschiedenes == | ||
=== Karten === | === Karten === | ||
[[Bild:HistorischeKarteMühlenFürstbistumOsnabrück1778.jpg|thumb|right|600px|Historische Karten der Mühlen im Fürstbistum Osnabrück von 1778]] | |||
=== Mühlenbilder === | === Mühlenbilder === | ||
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --> | <!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --> | ||
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==Daten aus dem | |||
==Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis== | |||
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<!-- Die folgenden Kategorien bitte unbedingt anpassen !! --> | <!-- Die folgenden Kategorien bitte unbedingt anpassen !! --> | ||
[[Kategorie:Wassermühle]] | |||
[[Kategorie:Mühle am Gewässer]] | [[Kategorie:Mühle am Gewässer]] | ||
[[Kategorie:Mühle in | [[Kategorie:Mühle in Hollage]] | ||
[[Kategorie:Mühle im | [[Kategorie:Mühle in der Gemeinde Wallenhorst]] | ||
[[Kategorie:Mühle im | [[Kategorie:Mühle im Landkreis Osnabrück]] | ||
[[Kategorie:Mühle in | [[Kategorie:Mühle im Regierungsbezirk Osnabrück]] | ||
[[Kategorie:Mühle in Niedersachsen]] | |||
Version vom 8. Januar 2022, 00:31 Uhr
Dieser Artikel hat noch wenig Substanz und ist eventuell nur mit einer Struktur oder mit minimalen Informationen angelegt worden, um die weitere Bearbeitung zu erleichtern. Falls jemand gesicherte Informationen ergänzen kann – nur zu!
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Niedersachsen > Regierungsbezirk Osnabrück > Landkreis Osnabrück > Gemeinde Wallenhorst > Hollage > Feldmühle Hollage
Einleitung
Allgemeine Information
Die Hollager Feldmühle liegt heute am Sooswiesenbach in der Barlage, der heutigen Gemeinde Wallenhorst (Ortsteil Hollage) im Landkreis Osnabrück. Der Sooswiesenbach ist nur bei nasser Witterung ein einigermaßen wirksamer Mühlenbach. Er fließt zur Hase.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Geschichte
Eine bewegte Mühlengeschichte
Die Mühle ist gemeinsam mit dem dazugehörigen Vollerbe Feldmüller im Jahre 1565 erworben worden und nach 1605 im Besitz des Domkapitels Osnabrück. 1772 war sie möglicherweise Teil der Kurie des Fürstbistums Osnabrück.
Aufgrund der erwähnten eingeschränkten Eignung des Sooswiesenbaches blickt die Hollager Feldmühle auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Jahre 1776 stellte der Colon Joan Jodocus Henrich Feltmöller (siehe Feldmüller (Hof)#Ahnengalerie #3) einen Antrag, um eine Wassermühle auf seinm Hof errichten zu dürfen. Zu dieser Zeit berichtete der Amtsvogt der Regierung des Hochstifts, dass die Hollager Bauern ihr Korn in Wersen mahlen lassen würden. Dennoch wurde der Antrag abgelehnt. Auch dass Insistieren Feltmöllers und das Revidieren seiner Pläne und auch eine unterstützende Eingabe der Hollager Eingesessenen half nicht - auch drei weitere Anträge wurden abgelehnt. 1804 heiratete Nicolaus Heinrich Garthaus die Anerbin, und Colon Joan Jodocus Henrich Feltmöller starb im Jahre 1807.
Über die nächsten Jahrzehnte verkam die Mühle und erst 1842 versuchte sein EnkelGerhard Henrich Feldmöller das Mahlrecht der inzwischen bis auf die Grundmauern verkommene Mühle zu reaktivieren. Da nun aber eine gehörige Zeit vergangen war, wollte sich die Iburger Mittelbehörde nun nicht mehr an die Existenz einer ehemaligen Mühle erinnern. Glücklicherweise hatte aber der Obervogt Schröder am Mühlenstandort Bruchstücke ehemaliger Mühlsteine gefunden. Dennoch lehnte - wie Wormuth berichtet - das Amt Iburg den Antrag mit fadenscheiniger Begründung ab.
Besitzer und Pächter, Müller und Müllerfamilien
Genealogie
- siehe Hofinhaber oder Ahnengalerie im Artikel zum Vollerbenhof Feldmüller
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Die Genealogie der Feltmöllers ergibt sich im Wesentlichen aus den Kirchenbüchern von St. Alexander Wallenhorst. Diese sind als Digitalisat bei Matricula Online verfügbar.
Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Register und deren Lücken.
| Art des Registers | Zeitraum | Lücken |
|---|---|---|
| Taufen | ab 1658. Zugreifbar bis 1900. | 1683 |
| Heiraten | ab 1658. Zugreifbar bis 1920. |
|
| Beerdigungen | ab 1658. Zugreifbar bis 1920. |
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Bibliografie
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Genealogische Bibliografie
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In der Digitalen Bibliothek
Verschiedenes
Karten
Mühlenbilder
Weblinks
Offizielle Webseiten
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Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | FELHLEJO32XI | ||||
| Name |
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| Typ |
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| Karte |
TK25: 3613 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Vollerbenhof Feldmüller ( Hof) |
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| Untergeordnete Objekte |
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