Kusterdingen: Unterschied zwischen den Versionen

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**Ehebücher ab 1615
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*Evangelische Kirchengemeinde Mähringen
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**Taufbücher ab 1652
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*Evangelische Kirchengemeinde [[Wankheim]]
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*Evangelische Kirchengemeinde Wankheim
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Stuttgart-Möhringen eingesehen werden. Übersicht über die vorhandenen Filme bei der Adresse : http://www.archiv.elk-wue.de
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===Verwendete Quellen:===   
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Version vom 10. Juli 2007, 14:39 Uhr

Hierarchie

Regional > Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Tübingen > Kusterdingen

Einleitung

Allgemeine Information

Die Gemeinde Kusterdingen gehörte zum Oberamt Tübingen und ab der Kreisreform 1938 zum Landkreis Tübingen. Bei der Gemeindereform 1973 verblieb Kusterdingen bei diesem Landkreis als selbständige Gemeinde. Dabei wurden einige umliegende Gemeinden zu Kusterdingen eingemeindet.

Politische Einteilung

Zur Gemeinde Kusterdingen gehör(t)en keine weiteren Wohnplätze.

Die folgenden seither selbständigen Gemeinden wurden im Zuge der Gemeindereform zu Kusterdingen eingemeindet :

  • Immenhausen bis ca. 1973 selbständige Gemeinde
  • Jettenburg bis ca. 1973 selbständige Gemeinde
  • Mähringen bis ca. 1973 selbständige Gemeinde
  • Wankheim bis ca. 1973 selbständige Gemeinde
    • Bläsikelter

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

In Kusterdingen besteht eine evangelische Pfarrei ohne Filialen

Die kirchlichen Verhältnisse der evangelischen Einwohner der Teilorte :

  • Immenhausen Filiale von Mähringen
  • Jettenburg Filiale von Mähringen
  • Mähringen eigene Pfarrei
  • Wankheim eigene Pfarrei

Katholische Kirchen

Die katholischen Einwohner der Gemeinde sind nach Tübingen eingepfarrt.

Die kirchlichen Verhältnisse der katholischen Einwohner der Teilorte :

  • Immenhausen keine katholischen Einwohner
  • Jettenburg Filiale von Tübingen
  • Mähringen Filiale von Tübingen
  • Wankheim keine katholischen Einwohner

Geschichte

Kusterdingen wurde 1142 erstmals als Custordingen urkundlich erwähnt und war der Sitz der Edelfreien v. Kusterdingen. Nach deren Austerben im 13. Jh. wurden die Herrschaftsrechte zwischen den Grafen von Aichelberg-Merkenberg, den v. Stöffeln und dem Kloster Bebenhausen aufgeteilt. Im 15. Jh. hatten die Stadt Reutlingen und Württemberg wohl die Oberherrschaft, Reutlingen vertauschte 1484 seinen Anteil an Württemberg. Der Ort gehörte fortan zum Amt, später Oberamt Tübingen.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

  • Evangelische Kirchengemeinde Kusterdingen
    • Taufbücher ab 1558
    • Ehebücher ab 1615
    • Totenbücher ab 1571
  • Evangelische Kirchengemeinde Mähringen
    • siehe dort
  • Evangelische Kirchengemeinde Wankheim
    • siehe dort


Ab 1689 wurden für die Filialen Immenhausen und Jettenburg getrennte Kirchenbücher geführt.

Diese Kirchenbücher können als Mikrofilm im Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart-Möhringen eingesehen werden. Übersicht über die vorhandenen Filme bei der Adresse : http://www.archiv.elk-wue.de

Verwendete Quellen:

Paulus: Beschreibung des Oberamts Tübingen, Stuttgart, 1867, Verlag Lindemann

Reprint Horst Bissinger Verlag Magstadt ISBN_3_7644_0048_X

Beschreibung der einzelnen württembergischen Oberämter, herausgegeben vom Kgl. statistisch-topographischen Bureau. 1.Auflage 1824-1885. Beim Verlag Horst Bissinger in Magstadt sind von diesen Bänden 1961 – 1980 Reprints erschienen.

Hof und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1886/87 Herausgegeben von dem Königlichen Statistischen Landesamt. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1887

Dr. M. Duncker: Verzeichnis der württembergischen Kirchenbücher, 2.Aufl. 1938. Ein Nachdruck mit Ergänzungen (Inhaltsverzeichnis, Kirchenbuchverluste in der Zeit 1939-1945, zeitweilige Zugehörigkeit einer Pfarrei zu einer Nachbarpfarrei) war im Varia-Verlag erschienen.

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • KB-Verkartung: 1558-1776, ev; Bearbeiter: Klein  ; Einsicht: Pfarramt Kusterdingen

Weitere Bibliografie

  • Findbuch für das Gemeindearchiv Kusterdingen, Kreis Tübingen / Böhringer, Wilhelm. - [Tübingen], 1970


Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Gemeinde Kusterdingen

Weitere Internetseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Im GOV (Genealogisches Ortsverzeichnis) befinden sich zu Kusterdingen weitere Informationen, z.B. die geografische Position, Links zu Karten, alte und aktuelle Postleitzahlen und anderes mehr:


Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung KUSGENJN48NM


http://gov.genealogy.net/item/show/KUSGENJN48NM




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