Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte/3/214: Unterschied zwischen den Versionen
(automatisch angelegt) |
(OCR-Text eingefügt) |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte/3|213|218|215| | {{Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte/3|213|218|215|unkorrigiert}} | ||
vorher Diaconus am Schleswiger Dom und 1564 Pastor Haddebye, nachmals 1587 Propst zu Oldenburg). 10. Johan Bostelius, Pastor zu Eckernförde (seit 1576, gestorben 16?<ref>''GenWiki-Red.: Rechter Seitenrand unvollständig abgedruckt, daher Text dieser Seite unvollständig.''</ref> 11. <tt>M.<tt> Georg Crusius, Pastor zu Kotzenbüll (gestorben 16? 4. Februar). 12. Petrus Aurifaber oder Goldschmidt, Pastor ? Garding (seit 1570, vorher seit 1554 auf Sylt, dann seit 1? zu Schwesing). 13. Herrmann Bockelmann, Pastor zu Olbensw? (seit 1572, vorher Diaconus daselbst seit 1563). 14. <tt>M.</tt> Johann Lucht, Pastor zu Haddebye, hernach zugleich Prediger am Johannis-Kloster und Professor der Griechischen Sprache am Gymnasium, später von 1580 bis zu seinem Tode (1592, 12. October) Pa? am Dom, an welcher Kirche er vorher Diaconus gewesen ? 15. Bernhard Horsteinus, Pastor zu S. Peter (gebürtig Osnabrück). 16. Johann Pauli, Pastor zu Hemme. 17. Hardev? Splethenius, Pastor an der Campen-Kirche vor Rendsburg, na? zu Lunden in Dithmarschen, wo er 1614 gestorben. 18. Johan Stricerius oder Striker, Pastor zu Grube und Prediger zu Cismar?. | |||
Bemerkenswerth ist, daß unter den 18 der dritte Theil aus Eiderstedt ist, hingegen aus dem Amte Apenrade keiner. | |||
Im Januar 1580 war das Bedenken noch nicht abgesa? ja noch am Johannistage 1580 erinnerte Herzog Adolph Johann den Aelteren an die Beantwortung des Kurfürstlichen Schreibens, das lange Schweigen möchte den Kurfürsten verdrießen. | |||
scheint, daß mit Zusammenberufung der Geistlichen im Ge? Herzog Johanns gezögert worden. Inzwischen erfolgte das Ableben des Herzogs, und aus diesem Anlasse unterblieb der Beitritt ??? Haderslebenschen Theologen. | |||
Nachdem Andreä und Chemnitz das Bergensche Buch noch einmal revidirt hatten, wurde die Concordienformel durch den Kurfürsten August von Sachsen als Richtschnur der reinen Lutherischen Lehre eingeführt. Der Kurfürst richtete auch noch einmal eine B??? an unsere Landesherren, die Concordienformel als Landesgesetz ??? sanctioniren. Selbstverständlich geschah das im Gebiete des Herzogs Adolph nicht. Ebenso wenig, wie wir gesehen haben, in dem Königlichen Landestheile; der Statthalter in diesem Theile ??? Herzogthümer, der gelehrte Heinrich Ranzau, trat persönlich ??? Dänischen Abneigung gegen die Concordienformel ganz bei. ???minder setzte der Superintendent Paul von Eitzen, der eine theologische | |||
Version vom 31. Juli 2008, 17:56 Uhr
| GenWiki - Digitale Bibliothek | |
|---|---|
| Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte | |
| Register | 1. Band | 2. Band | 4. Band | |
| 3. Band | Inhalt des 3. Bandes | |
| <<<Vorherige Seite [213] |
Nächste Seite>>> [215] |
| Datei:SH-Kirchengeschichte-3.djvu | |
| unkorrigiert | |
| Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen und kann somit Fehler enthalten.
| |
vorher Diaconus am Schleswiger Dom und 1564 Pastor Haddebye, nachmals 1587 Propst zu Oldenburg). 10. Johan Bostelius, Pastor zu Eckernförde (seit 1576, gestorben 16?[1] 11. M. Georg Crusius, Pastor zu Kotzenbüll (gestorben 16? 4. Februar). 12. Petrus Aurifaber oder Goldschmidt, Pastor ? Garding (seit 1570, vorher seit 1554 auf Sylt, dann seit 1? zu Schwesing). 13. Herrmann Bockelmann, Pastor zu Olbensw? (seit 1572, vorher Diaconus daselbst seit 1563). 14. M. Johann Lucht, Pastor zu Haddebye, hernach zugleich Prediger am Johannis-Kloster und Professor der Griechischen Sprache am Gymnasium, später von 1580 bis zu seinem Tode (1592, 12. October) Pa? am Dom, an welcher Kirche er vorher Diaconus gewesen ? 15. Bernhard Horsteinus, Pastor zu S. Peter (gebürtig Osnabrück). 16. Johann Pauli, Pastor zu Hemme. 17. Hardev? Splethenius, Pastor an der Campen-Kirche vor Rendsburg, na? zu Lunden in Dithmarschen, wo er 1614 gestorben. 18. Johan Stricerius oder Striker, Pastor zu Grube und Prediger zu Cismar?.
Bemerkenswerth ist, daß unter den 18 der dritte Theil aus Eiderstedt ist, hingegen aus dem Amte Apenrade keiner.
Im Januar 1580 war das Bedenken noch nicht abgesa? ja noch am Johannistage 1580 erinnerte Herzog Adolph Johann den Aelteren an die Beantwortung des Kurfürstlichen Schreibens, das lange Schweigen möchte den Kurfürsten verdrießen.
scheint, daß mit Zusammenberufung der Geistlichen im Ge? Herzog Johanns gezögert worden. Inzwischen erfolgte das Ableben des Herzogs, und aus diesem Anlasse unterblieb der Beitritt ??? Haderslebenschen Theologen.
Nachdem Andreä und Chemnitz das Bergensche Buch noch einmal revidirt hatten, wurde die Concordienformel durch den Kurfürsten August von Sachsen als Richtschnur der reinen Lutherischen Lehre eingeführt. Der Kurfürst richtete auch noch einmal eine B??? an unsere Landesherren, die Concordienformel als Landesgesetz ??? sanctioniren. Selbstverständlich geschah das im Gebiete des Herzogs Adolph nicht. Ebenso wenig, wie wir gesehen haben, in dem Königlichen Landestheile; der Statthalter in diesem Theile ??? Herzogthümer, der gelehrte Heinrich Ranzau, trat persönlich ??? Dänischen Abneigung gegen die Concordienformel ganz bei. ???minder setzte der Superintendent Paul von Eitzen, der eine theologische
- ↑ GenWiki-Red.: Rechter Seitenrand unvollständig abgedruckt, daher Text dieser Seite unvollständig.