Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 5 (Strange)/102: Unterschied zwischen den Versionen

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Herr zu Milendonck und Meyderich (*) eines, und Anton und
Johann Walpode von Bassenheim anderntheils sich dahin verein-
baren, dass die noch in Gemeinschaft bestehende Erbschaft zu
Drachenfels (nämlich Aecker, Wiesen, Büsche und verschiedenes
andere) an einem bestimmten Tage in Freundschaft getheilt
werden solle, so dass kein Theil vor dem andern einigen Vor-
theil habe, — heisst es also: Dieweil sich auch Heinrich Herr
zu Drachenfels verwilligt und verpflichtet, .den Tod des Herrn
Clais, laut der zu Cöln bededinckten Aufzeichnung, zu verbessern,
so solle gern elter Heinrich das Kreuz von Stein mit Schild und
Helm hauen lassen, „vnd myt guedten groben bochstaben dair
an gehauwen diese wordt Anno 14 vff den tag des monats—■
ist der Strenge her Clais here zu Drachenfeltz Bitter vff dieser
stadt doet bieben, dess seien got genedych wulle syn".
Im J. 1526 den 29. Juny bescheinigt Johann Valentin
Canonich zu Bonn und Churfürstlicher Begistrator, dass er auf
Befehl seines gnädigen Herrn Erzbischofen zu Cöln von dem
Juncker Heinrich Herrn zu Drachenfels alsolchen Vertragsbrief
auf tausend Gulden unter andern sprechend, als hiebevor im
J. 1508 die Ehrwürdigen Chorbischof und Domkapitel dem
Johann Herrn zu Drachenfels versiegelt gegeben, empfangen
habe mit samt dem Vertrage, so zwischen seinem gnädigen
Herrn und Juncker Heinrich jetzt nach letzt vergangenen Ostern
aufgerichtet worden. — Wahrscheinlich ist Heinrich um ein
schweres Opfer von dem Erzbischof mit dem ganzen Schloss
Drachenfels belehnt worden.
So weit das Geschichtliche. In einer Urkunde vom 26.
December 1472 ist des Bitters Heinrich Herrn zu Drachenfels
so gedacht, als wenn er noch im Leben gewesen. Allein ge-
mäss Notizen aus einem alten Missale ist er, wie auch bei
Fahne steht, schon am 6. April gestorben. Derselbe hat viel
später als sein Bruder geheirathet, und im Ganzen acht
Kinder gehabt:
1. Henricus primogenitus fuit natus in vigilia Sebastiani 1461.
2. Johannes natus prima die ante Cathedra Petri 1462.
(*) Diederichs Vater heisst: Johann von Myrlair Herr zu Milen-
donck; derselbe heirathete im J. 1486 Agnes von Hoemen Tochter
des Johann selig und der Margaretha von Palant. Odilia von
Hoemen war demnach die jüngste Tochter.

Version vom 4. November 2008, 13:41 Uhr

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Herr zu Milendonck und Meyderich (*) eines, und Anton und Johann Walpode von Bassenheim anderntheils sich dahin verein- baren, dass die noch in Gemeinschaft bestehende Erbschaft zu Drachenfels (nämlich Aecker, Wiesen, Büsche und verschiedenes andere) an einem bestimmten Tage in Freundschaft getheilt werden solle, so dass kein Theil vor dem andern einigen Vor- theil habe, — heisst es also: Dieweil sich auch Heinrich Herr zu Drachenfels verwilligt und verpflichtet, .den Tod des Herrn Clais, laut der zu Cöln bededinckten Aufzeichnung, zu verbessern, so solle gern elter Heinrich das Kreuz von Stein mit Schild und Helm hauen lassen, „vnd myt guedten groben bochstaben dair an gehauwen diese wordt Anno 14 vff den tag des monats—■ ist der Strenge her Clais here zu Drachenfeltz Bitter vff dieser stadt doet bieben, dess seien got genedych wulle syn". Im J. 1526 den 29. Juny bescheinigt Johann Valentin Canonich zu Bonn und Churfürstlicher Begistrator, dass er auf Befehl seines gnädigen Herrn Erzbischofen zu Cöln von dem Juncker Heinrich Herrn zu Drachenfels alsolchen Vertragsbrief auf tausend Gulden unter andern sprechend, als hiebevor im J. 1508 die Ehrwürdigen Chorbischof und Domkapitel dem Johann Herrn zu Drachenfels versiegelt gegeben, empfangen habe mit samt dem Vertrage, so zwischen seinem gnädigen Herrn und Juncker Heinrich jetzt nach letzt vergangenen Ostern aufgerichtet worden. — Wahrscheinlich ist Heinrich um ein schweres Opfer von dem Erzbischof mit dem ganzen Schloss Drachenfels belehnt worden. So weit das Geschichtliche. In einer Urkunde vom 26. December 1472 ist des Bitters Heinrich Herrn zu Drachenfels so gedacht, als wenn er noch im Leben gewesen. Allein ge- mäss Notizen aus einem alten Missale ist er, wie auch bei Fahne steht, schon am 6. April gestorben. Derselbe hat viel später als sein Bruder geheirathet, und im Ganzen acht Kinder gehabt: 1. Henricus primogenitus fuit natus in vigilia Sebastiani 1461. 2. Johannes natus prima die ante Cathedra Petri 1462. (*) Diederichs Vater heisst: Johann von Myrlair Herr zu Milen- donck; derselbe heirathete im J. 1486 Agnes von Hoemen Tochter des Johann selig und der Margaretha von Palant. Odilia von Hoemen war demnach die jüngste Tochter.