Klimken: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
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Am 10. Januar '''1560''' erhielt der Kämmerer der Herzogin '''Wilhelm Thüsel von Daltitz''' 40 Hufen Wald im Amte Angerburg, die erst den Namen '''Thüfelswohl''', später '''Klimken''' führten. Nach Lohmeyer, Kaspar von Nostiz Haushaltungsbuch, sind ihm diese und andere Besitzungen im Samlande, weil er in Verbindung mit den "Skalichianern" gestanden, kassiert worden, später aber, da ihm der Nachweis gelang, daß er sie wirklich für geleistete Dienste und dem Herzog gewährte Darlehen erhalten, wieder freigegeben worden. Thüsel von Daltitz starb '''1590'''. Seine Begüterung, ob allerdings im anfänglichen Umfang, läßt sich nicht feststellen, ist noch im Jahre '''1719''' in dieser Familie, doch erscheint alsdann der Leutnant Johann Friedrich '''von Pröck''' als Generalbevollmächtigter; bald wohl befindet sich Klimken in seinem Besitz, da es '''1739''' die von Pröckschen Erben haben. - Klein-Dombrowken, heute ein selbständiges Gut, war Pertinenz von Klimken.
Von diesem (''Anm.: von Pröck'') erwarb das Gut, vielleciht auch im Erbwege, da seine Gemahlin eine geb. '''Fröbner''' aus dem Hause Klimken war, '''Johann Georg von Ostau''', geb. 4. März 1694, gest. 1752. Er war preußischer Major und Sohn des Tribunalrats von Ostau auf [[Kleszowen]]. Als seine hinterlassenen Kinder jung starben, wurde Klimken mit Klein-Dombrowken veräußert. Das heute zu letzterem zugehörige Vorwerk [[Bidaschken]] war '''1784''' mit dem Dorf [[Druskinehlen]], 10 Feuerstellen im Besitz eines Barons '''von Stirn'''.
'''1784''' ist Leutnant '''von Boye''' Besitzer von Klimken und hat das Königl. Vorwerk [[Perlswalde]] in Erbpacht. Seine Witwe Eleonore geb. '''von Langermann''' übernahm die Güter Klimken und Klein-Dombrowken für 12000 Talöer, verkaufte sie aber '''1787''' an Anna Maria '''von Ehrenberg''' geb. '''von Hohnstock''' für 32000 Taler. '''1805''' ist ein '''von Johnson''' Besitzer.
'''1816''' kauft Oberamtmann '''Steppuhn''' Klimken und [[Gurnen]] für 27000 Taler und kommen die Güter '''1829''' zur Subhastation. Aus dieser erwirbt beide Güter ein Herr '''von Wittich''', der Gurnen behält und Klimken '''1831''' an '''von Heiligenstadt''' verkauft. Klein-Dombrowken hatte der General '''von Hhenstock''' Ende des 18.Jahrhunderts an '''Johann Georg Leitner''' verkauft, dessen Enkel Ludwig es noch im Besitz hatte.<ref>'''Kopp''', Jenny: Beiträge zur Chronik des ostpreussischen Grundbesitzes, 1913</ref>
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->

Version vom 19. Februar 2011, 22:12 Uhr

Hierarchie

Regional > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Gumbinnen > Landkreis Angerburg > Klimkem


Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

Am 10. Januar 1560 erhielt der Kämmerer der Herzogin Wilhelm Thüsel von Daltitz 40 Hufen Wald im Amte Angerburg, die erst den Namen Thüfelswohl, später Klimken führten. Nach Lohmeyer, Kaspar von Nostiz Haushaltungsbuch, sind ihm diese und andere Besitzungen im Samlande, weil er in Verbindung mit den "Skalichianern" gestanden, kassiert worden, später aber, da ihm der Nachweis gelang, daß er sie wirklich für geleistete Dienste und dem Herzog gewährte Darlehen erhalten, wieder freigegeben worden. Thüsel von Daltitz starb 1590. Seine Begüterung, ob allerdings im anfänglichen Umfang, läßt sich nicht feststellen, ist noch im Jahre 1719 in dieser Familie, doch erscheint alsdann der Leutnant Johann Friedrich von Pröck als Generalbevollmächtigter; bald wohl befindet sich Klimken in seinem Besitz, da es 1739 die von Pröckschen Erben haben. - Klein-Dombrowken, heute ein selbständiges Gut, war Pertinenz von Klimken.

Von diesem (Anm.: von Pröck) erwarb das Gut, vielleciht auch im Erbwege, da seine Gemahlin eine geb. Fröbner aus dem Hause Klimken war, Johann Georg von Ostau, geb. 4. März 1694, gest. 1752. Er war preußischer Major und Sohn des Tribunalrats von Ostau auf Kleszowen. Als seine hinterlassenen Kinder jung starben, wurde Klimken mit Klein-Dombrowken veräußert. Das heute zu letzterem zugehörige Vorwerk Bidaschken war 1784 mit dem Dorf Druskinehlen, 10 Feuerstellen im Besitz eines Barons von Stirn.

1784 ist Leutnant von Boye Besitzer von Klimken und hat das Königl. Vorwerk Perlswalde in Erbpacht. Seine Witwe Eleonore geb. von Langermann übernahm die Güter Klimken und Klein-Dombrowken für 12000 Talöer, verkaufte sie aber 1787 an Anna Maria von Ehrenberg geb. von Hohnstock für 32000 Taler. 1805 ist ein von Johnson Besitzer.

1816 kauft Oberamtmann Steppuhn Klimken und Gurnen für 27000 Taler und kommen die Güter 1829 zur Subhastation. Aus dieser erwirbt beide Güter ein Herr von Wittich, der Gurnen behält und Klimken 1831 an von Heiligenstadt verkauft. Klein-Dombrowken hatte der General von Hhenstock Ende des 18.Jahrhunderts an Johann Georg Leitner verkauft, dessen Enkel Ludwig es noch im Besitz hatte.[1]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Staatsarchiv Allenstein

Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

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Städte und Gemeinden im Landkreis Angerburg (Regierungsbezirk Gumbinnen) (1945)

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KLIKENKO04UG
Name
  • Klimki Quelle (${p.language})
  • Klimken Quelle (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Postleitzahl
  • PL-11-600 (2008)
w-Nummer
  • 50232
externe Kennung
  • nima:-507948
  • geonames:769065
  • SIMC:0771068
Karte
   

TK25: 1796

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Olschöwen (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Angerburg (1999 -) ( Stadt)

Klimken (- 1928-10-16) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle

Powiat węgorzewski (1945 - 1975) ( Landkreis) Quelle

Gurren (1928-10-17 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Węgorzewo ( Stadtgemeinde PL)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
  1. Kopp, Jenny: Beiträge zur Chronik des ostpreussischen Grundbesitzes, 1913