Tecklenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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** Quelle: [[Beiträge zur westfälischen Familienforschung]] Bd. 36-37
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== Politische Einteilung ==
===Berühmte Personen===
===Ortsgliederung===
* Gerhard Adolf Rump, Pfarrer, * Tecklenburg, + 1691 Wersen, Geschichtsschreiber der Grafschaft Tecklenburg.
* Friedrich Ad. Krummacher, Pfarrer, * 1767 Tecklenburg, + 1845 Bremen, Kirchenliederdichter.
* Friedrich von Bodelschwingh, * 1831 Haus Mark bei Tecklenburg, + 1910 Bielefeld, Gründer von Bethel.
 
===Jüngere Bevölkerungszahlen===
1818: 977 Einwohner (E.), 1828: 1.122 E., 1843: 1.202 E., 1858: 1.138 E., 1871: 994 E., 1885: 897 E., 1895: 895 E., 1905: 1.019 E., 1933: 1.238 E., 1939: 1.354 E., 1046: 2.144 E., 1950: 2.065 Einwohner.
 
==Sprache/Mundart==
Die Mundart von Tecklenburg liegt im osnabrückisehen Teil des  Westfälischen, der ik bin 'ich bin' spricht, bowwen 'bauen', mägget '(sie) mähen', ju 'euch', ji 'ihr'.
 
==Wirtschaft==
===Handel/Gewerbe===
Um 1955 noch Ackerbürgerstädtchen mit 2 Jahr¬märkten (1670), um 1845bereits 3 Jahr- und Viehmärkten.  [[Stadtlegge|Leinenlegge]] schon im 17. Jhdt., um 1845 noch vor¬handen. Leinenherstellung bis ins 19. Jhdt. Um 1955 noch vorwiegend Landwirtschaft, wenig Ge¬werbe: Maschinenbauwerkstatt; Holz- und Spiel¬warenherstellung seit 1946. Daneben 1955 etwas Fremdenverkehr als Sommerfrische.
 
===Verkehrseinrichtungen===
Tecklenburg lag an altem Straßenübergang des Os¬nings, von jedoch mehr örtlicher Bedeutung. Noch 1955 ebenfalls nur Nebenverkehr: Straßen nach Lengerich, Ibbenbüren und Osnabrück. Nebenbahn Ibbenbüren-Tecklenburg-Lengerich - Güters¬loh (Teutoburger-Wald-Eisenbahn, 1899/1902). Der Bahnhof Tecklenburg liegt 1 km südwestlich in der Längs¬mulde zwischen mittlerem und südlichem Osning¬rücken.
 
===Umgebungsbedeutung===
Tecklenburg hatte 1955 noch Bedeutung als alte Grafschafts¬residenz und Sitz der damaligen Kreisverwaltung Tecklenburg und lag im wirtschaftlichen Einflußgebiet von Lengerich und Ibbenbüren.
 
==Verwaltung==
===Vertretung der Bürgerschaft===
In preußischer Zeit (18. Jhdt.) je 1 Justiz- und Polizeibürgermeister, Kämmerer und Stadtsekretär, dazu 12 Gemeinheitsznänner.
 
===[[Bürgerrecht|Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch]]===
* Tecklenburg (1226 castrum et suburbium; Stadtnennung 1388) Stadtrechnungen 1622-1800 (vgl. Inventare der nichtstaatl. Archive, [[Kreis Tecklenburg]]. Münster 1903, S. 84).
** Quelle: [[Beiträge zur westfälischen Familienforschung]] Bd. 36-37
 
==Landesherrschaft==
===Landesherren===
* < 1707 Hauptstadt der [[Grafschaft Tecklenburg]]. In ihrem Besitz wurden die Grafen 1698 durch die Grafen von Solms-Braunfels angefochten, die mit ihrem Grafschaftsanteil die Stadt Tecklenburg 1707 an Preußen verkauften
* 1707-1729 tecklenburg-lingensche Regierung als preußische Provinz mit Sitz in Lingen
* 1729 endgültige Abtretung der ganzen Grafschaft Tecklenburg an das [[Königreich Preußen]].
* 1806-1810 gehörte Tecklenburg zum [[Großkerzogtum Berg]],
* 1810 bis 1813 [[Kaiserreich Frankreich]], [[Oberemsdepartement]]
* 1813 [[Preußisches Gouvernement Weser-Rhein]], [[Steinfurter Kreis]]
* 1815 [[Preußen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Tecklenburg]]
* 1946 Land [[Nordrhein-Westfalen]]
 
===Kriegerische Ereignisse===
1400 wurden Burg und Stadt durch die Bischöfe von Münster und Osnabrück belagert und erobert.
 
===Reichs-, Landtage===
Kreisverwaltung. Land- und Stadtgericht 1815, Kreisgericht 1849, Amtsgericht seit 1879.
 
==Siegel, Wappen, Fahne==
Wappen (1930): In Silber ein blauer Bal¬ken, belegt mit einem liegenden goldenen Anker, den Ring nach rechts, begleitet von 3 (oben 2, unten 1) roten Seeblättern. Nach einem Sie¬gel des 18. Jhdts., das die Tecklenburger Herzen (früher eigentlich Seerosenblätter) und dazwischen den liegenden Anker der Grafschaft Lingen zeigt. Ein mittelalterliches Siegel fehlt. Die Fahne zeigt 1955 auf weißem Tuch die Figuren des Wappens über das ganze Feld.
 
==Finanzen==
===Münzwesen===
1. Münzstätte der Grafen von Tecklenburg. Kaiser Fried¬rich III. erteilte 1476 für Graf Nikolaus (1450 bis 1493) ein Münzprivileg, das 1562 und 1566 be¬stätigt wurde. Gleichwohl beginnt die Reihe der Tecklenburger Münzen erst 1566; letztere sind jedoch zum weitaus größten Teil nicht in Tecklenburg, sondern in Rheda, Freudenberg bei Bassum und auf dem Gute Kirchstapel bei Lienen entstanden. Nur der Nachschlag der Rhedaer Kupfermünzen von 1659 fand 1680-83 in Tecklenburg statt. Vielleicht sind auch die Kupferstücke zu 4, 3, 2, 1 ½  und 1 Pfg. von 1685 hier entstanden.
2. Notgeld des Kreises Tecklenburg 1923: 5, 10, 20, 50, 100 Md. Papier.
 
==Stadtgebiet==
=== Eingemeindung===
Eingemeindung 1930: aus der Stadt Lengerich Teile der Bauerschaft Wechte (38 ha,
65 Einwohner). Gebiet 1858 und 1890: 421 ha, 1905: 428 ha, 1951: 467 ha.
 
===Heutige Ortsgliederung===
* [[Tecklenburg]]  
* [[Tecklenburg]]  
* [[Brochterbeck (Tecklenburg)|Brochterbeck]] (mit den Bauerschaften Oberdorf, Niederdorf, Holthausen, Wallen-Lienen und Horstmersch)  
* [[Brochterbeck (Tecklenburg)|Brochterbeck]] (mit den Bauerschaften Oberdorf, Niederdorf, Holthausen, Wallen-Lienen und Horstmersch)  
* [[Ledde (Tecklenburg)|Ledde]] (mit den Bauerschaften Danebrock, Oberbauer und Wieck)  
* [[Ledde (Tecklenburg)|Ledde]] (mit den Bauerschaften Danebrock, Oberbauer und Wieck)  
* [[Leeden (Tecklenburg)|Leeden]] (mit den Bauerschaften Loose und Oberberge)  
* [[Leeden (Tecklenburg)|Leeden]] (mit den Bauerschaften Loose und Oberberge)
 
==Kirchenwesen==
===Büstümer seit dem Mittelalkter===
* Kaplan der Grafen von Tecklenburg 1209, capellanus urbis 1258.
* Bistum Osnabrück, Archidiakonat des Osna¬brücker Dompropstes
* Danach (1955) Bistum Münster, Deka¬nat Ibbenbüren. Kath. Pfarrkirche wieder seit 1845.
 
===Reformation===
* 1525 ff. Reformation durch Johann Pollius (aus Bielefeld), 1543 tecklenburgische Kirchenord¬nung; seit 1588 ref. Bekenntnis (durch Übertritt des Landesherrn) eingeführt und herrschend. Synode Tecklenburg
 
===Bekenntnisse===
1871: 18 Kath. 1895: 61 Kath., 1925: 69 Kath., 1946: 542 Kath., 71% Ev.
 
===Juden===
1788:2 Familien, im 19. Jh. nur vereinzelt, seit 1871 keine Juden.
 
==Wohlfahrtspflege==
* Armenhaus um 1845 genannt.
* 1904 Krankenhaus
* Elektrizität durch die Niedersächsische Kraftwerke AG. in Osnabrück.
 
==Bildungswesen==
===Schulen===
Latein - Schule im 18. ,Jhdt., ebenso deutsche Schule, die schon älter ist. 1955 Volksschule, staatl. Aufbauschule.
 
===Zeitungen===
1955: Tecklenburger Kreisanzeiger, Kopfblatt der West¬fälischen Nachrichten, Münster.
 
==Archive==
* [[Tecklenburg/Stadtarchiv]]
==Heimat/Brauchtum==
===Vereine===
* '''Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg''' <br/>
Kontakt: Vorsitzende(r) Horst Wermeyer <br/>
Am Steinkamp 2, 49545 Tecklenburg <br/>
Telefon: 05482 6083, Fax: 05482 7357 <br/>
''Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte:'' Wandergruppe; Radwandergruppe; Klönkreis; Spinngruppe
Zahl der Mitglieder: ca. 100 <br/>
 
* '''Heimatverein Brochterbeck e.V.'''  <br/>
Kontakt: Vorsitzende(r) Waltraud Pott <br/>
Bergstraße 25, 49545 Tecklenburg - Brochterbeck <br/>
Telefon: 05455 378, Fax: 05455 930070 <br/>
''Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte:'' Plattdeutscher Gesprächskreis; Spinn- u. Webkreis
Veranstaltungsschwerpunkte: Erntefest; Maikranz-/Adventshängen; Führungen am historischen Industriedenkmal am "Tag des Denkmals" <br/>
Gründungsjahr: 1952, Zahl der Mitglieder: ca. 250, Sonstiges: Eigene Remise u. gepachtete Ackerfläche vorhanden
 
* '''Heimatverein Ledde e.V.''' <br/>
Kontakt: Vorsitzende(r) Wilhelm Osterhaus <br/>
Ledder Dorfstraße 59, 49545 Tecklenburg - Ledde <br/>
Telefon: 05482 6061 <br/>
''Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte:'' Pflege des Brauchtums, der Sprache u. der Geschichte; Pflege trad. Handwerkskünste; Vermittlung von Kenntnissen über die Heimat, Natur u. Landschaft <br/>
Gründungsjahr: 1996, Zahl der Mitglieder: 175
 
* '''Heimatverein Leeden''' <br/>
Kontakt: Vorsitzende(r) Rudolf Rogowski <br/>
Brombeerweg 3, 49545 Tecklenburg - Leeden  <br/>
Telefon: 05481 37843, Fax: 05481 37843,  http://www.leeden.de Internet: Heimatverein Leeden <br/>
''Veranstaltungsschwerpunkte:'' Spinn- u. Webvorführungen, Erwerb eines Spinndiploms für Gäste (Do. ab 14:30); Führungen im Stiftshaus u. in der Stiftskirche des ehem. Zisterzienserinnen-Klosters (1240) für Gruppen nach Vereinbarung; Wandern; Radwandern <br/>
Gründungsjahr: 1949, Zahl der Mitglieder: ca. 205
 
==Bibliografie==
* Baader, Th.: Dialektgeographie Nordwestfalens (Münster 1920, Manuskript)
* Baader, Th.: Historische Übersicht des osnabrückisch-tecklenburgischen Vokalismus (Diss. Münster 1920, Teildruck).
* Brennecke, A. in: Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Tecklenburg (1907).
* Große-Dresselhaus, F.: Die Einführung der Reformation in der Grafschaft Tecklenburg (Diss. 1918).
* Holsche, Beschreibung der Grafschaft Tecklenburg (1788).
* Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Tecklenburg (1903).
* Kors¬peter, G.: Der Kreis Tecklenburg, in: Kreis- und Stadthandbücher des Westfälischen Heimatbundes, Bd. 6 (1949).
* Nennepohl, Münzen, der Grafschaft Bentheim und Tecklenburg, sowie der Herrschaft Rheda (1927), Nachträge, in: Dt. Münzte (1938).
* Rumpius, Gerhard Adolf: Grafschaft Tecklenburg (1672).
* Smend, P.: Kirchengeschichte der Grafschaft Tecklenburg (1860)


=== Genealogische Quellen ===
<!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, -->
<!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        -->
<!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      -->
<!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                    -->
<!-- === Historische Quellen === -->
<!-- == Bibliografie == -->
<!-- === Genealogische Bibliografie === -->
<!-- === Historische Bibliografie === -->
<!-- === Weitere Bibliografie === -->
<!-- == Archive und Bibliotheken == -->
<!-- === Archive === -->
<!-- === Bibliotheken === -->
<!-- == Verschiedenes == -->
<!-- === Karten === -->
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Berufsgenealogen === -->
<!-- === Heimat- und Volkskunde === -->
<!-- === Auswanderungen === -->
== Internetlinks ==
== Internetlinks ==
=== Offizielle Internetseiten ===
=== Offizielle Internetseiten ===

Version vom 19. Oktober 2008, 20:49 Uhr

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Steinfurt > Tecklenburg


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Lokalisierung der Stadt Tecklenburg innerhalb des Kreises Steinfurt

Name

„Eggebertus de Deg¬geneburg" 1144; „Titkelenburg" 1150; „Heinricus comes de Tekeneburc" 1150; „Tikkeneburg" 1151; „Tikeneburg" 1155; „Tiegneburg" 1168-90; „Techeneburg" 1170; „Tekeneburg" 1173; „Thekeneburch" 1177; „castrum Tikeneburgense" 1184; „Tekenborch" 1198; „Tikkeneborg" 1198; ..Tekeneburh" 1216; „Ticillenburch" 1227; „Tekeneburg" 1271; „Teckeneborg" 1273; „Thekeneborig" 1278. Mundartlich um 2000 etwa Tiäkenbuorg (= „Zeichenburg").

Landschaftslage

Tecklenburg liegt zwischen dem sandigen flachen Ostmünsterland im Südwesten und dem Osnabrücker Hügelland im Nordosten, in 150-180 m, mit dem Ortskern in 170 m Höhe auf dem Scheitel eines die Osningketten querenden Sattels am Nordhang des mittleren Osning-(Sandstein-) Rückens (nördlich davon der Sandstein-Hauptkamm, südlich der Pläner-Kalkrücken). Damit beherrscht Tecklenburg den Übergang über den Osning an dieser Stelle sowie die Zugänge in die für den Osning-Längsverkehr in westlicher Richtung wichtigen, hier abgehenden Mulden zwischen den 3 Osningketten. Ruine der Tecklenburg über der Stadt in 195 m Höhe.

Ortschaftsursprung

Schloß der Grafen von Tecklenburg 1184. Der Ort entstand als Freiheit um die Burg (suburbium 1226, 1320).

Stadtgründung

1388 Stadt genannt, 1668, 1698 desgleichen. Führte die preussische Revidierte Städteordnung von 1831 ein, wird aber seit 1860 als Titularstadt nach der preussischen Landgemeindeordnung verwaltet.

Stadt als Siedlung

Bauliche Entwicklung

Unterhalb der Burg gewachsener Ort mit langgestrecktem, dem Berge angepaßtem Grundriß und etwa rippenförmigem Straßennetz mit gekrümmt verlaufender Hauptstraße. Dreieckiger Marktplatz.

Gebäude

1184 genannt wird das Schloß der Grafen von Tecklenburg, auf der alten Anlage im 17. Jhdt., niedergelegt im 18. Jh., erhalten das Torhaus von 1657 mit Wappenfries und Durchfahrt. Burgkapelle neben dem Schloß, gegründet wohl im späten 12. Jh., erwähnt 1230, Patronin Maria 1470. Evangelische Georgiikirche gegr. durch die Grafen von Tecklenburg wohl 1. Hälfte 13. Jhdt., erwähnt 1271, erweitert 1566, Renaissance, Turm 1642. Katholische Michaeliskirche 1845/46. Rathaus früher am Marktplatz (noch 1788). Stadtlegge mit Tordurchfahrt von 1577, Renaissance. Haus Mark, 1 km südl. von Tecklenburg, Wasserschloß des 15. und 16. Jhdts.

Bevölkerung

Ältere Einwohnerzahlen

1780: 762 Einwohner

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Kirchenbücher: ev. seit 1679.

Abschriften der Mormonen

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

  • Zivilstandsregister Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote 1811-1814
  • ev. Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874
  • Juden (Pfarrbezirk) Geburten, Heiraten, Tote 1815-1821
  • Juden (Bürgermeisterei) Geburten, Heiraten, Tote 1822-1846
  • Juden (Gerichtsbezirk) Geburten, Heiraten, Tote 1847-1874
  • Standesamtliche Nebenregister
    • Laufzeit : 1874-1938
      • Kreis Tecklenburg (3.578 Archivbände)

Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch

Berühmte Personen

  • Gerhard Adolf Rump, Pfarrer, * Tecklenburg, + 1691 Wersen, Geschichtsschreiber der Grafschaft Tecklenburg.
  • Friedrich Ad. Krummacher, Pfarrer, * 1767 Tecklenburg, + 1845 Bremen, Kirchenliederdichter.
  • Friedrich von Bodelschwingh, * 1831 Haus Mark bei Tecklenburg, + 1910 Bielefeld, Gründer von Bethel.

Jüngere Bevölkerungszahlen

1818: 977 Einwohner (E.), 1828: 1.122 E., 1843: 1.202 E., 1858: 1.138 E., 1871: 994 E., 1885: 897 E., 1895: 895 E., 1905: 1.019 E., 1933: 1.238 E., 1939: 1.354 E., 1046: 2.144 E., 1950: 2.065 Einwohner.

Sprache/Mundart

Die Mundart von Tecklenburg liegt im osnabrückisehen Teil des Westfälischen, der ik bin 'ich bin' spricht, bowwen 'bauen', mägget '(sie) mähen', ju 'euch', ji 'ihr'.

Wirtschaft

Handel/Gewerbe

Um 1955 noch Ackerbürgerstädtchen mit 2 Jahr¬märkten (1670), um 1845bereits 3 Jahr- und Viehmärkten. Leinenlegge schon im 17. Jhdt., um 1845 noch vor¬handen. Leinenherstellung bis ins 19. Jhdt. Um 1955 noch vorwiegend Landwirtschaft, wenig Ge¬werbe: Maschinenbauwerkstatt; Holz- und Spiel¬warenherstellung seit 1946. Daneben 1955 etwas Fremdenverkehr als Sommerfrische.

Verkehrseinrichtungen

Tecklenburg lag an altem Straßenübergang des Os¬nings, von jedoch mehr örtlicher Bedeutung. Noch 1955 ebenfalls nur Nebenverkehr: Straßen nach Lengerich, Ibbenbüren und Osnabrück. Nebenbahn Ibbenbüren-Tecklenburg-Lengerich - Güters¬loh (Teutoburger-Wald-Eisenbahn, 1899/1902). Der Bahnhof Tecklenburg liegt 1 km südwestlich in der Längs¬mulde zwischen mittlerem und südlichem Osning¬rücken.

Umgebungsbedeutung

Tecklenburg hatte 1955 noch Bedeutung als alte Grafschafts¬residenz und Sitz der damaligen Kreisverwaltung Tecklenburg und lag im wirtschaftlichen Einflußgebiet von Lengerich und Ibbenbüren.

Verwaltung

Vertretung der Bürgerschaft

In preußischer Zeit (18. Jhdt.) je 1 Justiz- und Polizeibürgermeister, Kämmerer und Stadtsekretär, dazu 12 Gemeinheitsznänner.

Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch

Landesherrschaft

Landesherren

Kriegerische Ereignisse

1400 wurden Burg und Stadt durch die Bischöfe von Münster und Osnabrück belagert und erobert.

Reichs-, Landtage

Kreisverwaltung. Land- und Stadtgericht 1815, Kreisgericht 1849, Amtsgericht seit 1879.

Siegel, Wappen, Fahne

Wappen (1930): In Silber ein blauer Bal¬ken, belegt mit einem liegenden goldenen Anker, den Ring nach rechts, begleitet von 3 (oben 2, unten 1) roten Seeblättern. Nach einem Sie¬gel des 18. Jhdts., das die Tecklenburger Herzen (früher eigentlich Seerosenblätter) und dazwischen den liegenden Anker der Grafschaft Lingen zeigt. Ein mittelalterliches Siegel fehlt. Die Fahne zeigt 1955 auf weißem Tuch die Figuren des Wappens über das ganze Feld.

Finanzen

Münzwesen

1. Münzstätte der Grafen von Tecklenburg. Kaiser Fried¬rich III. erteilte 1476 für Graf Nikolaus (1450 bis 1493) ein Münzprivileg, das 1562 und 1566 be¬stätigt wurde. Gleichwohl beginnt die Reihe der Tecklenburger Münzen erst 1566; letztere sind jedoch zum weitaus größten Teil nicht in Tecklenburg, sondern in Rheda, Freudenberg bei Bassum und auf dem Gute Kirchstapel bei Lienen entstanden. Nur der Nachschlag der Rhedaer Kupfermünzen von 1659 fand 1680-83 in Tecklenburg statt. Vielleicht sind auch die Kupferstücke zu 4, 3, 2, 1 ½ und 1 Pfg. von 1685 hier entstanden. 2. Notgeld des Kreises Tecklenburg 1923: 5, 10, 20, 50, 100 Md. Papier.

Stadtgebiet

Eingemeindung

Eingemeindung 1930: aus der Stadt Lengerich Teile der Bauerschaft Wechte (38 ha, 65 Einwohner). Gebiet 1858 und 1890: 421 ha, 1905: 428 ha, 1951: 467 ha.

Heutige Ortsgliederung

  • Tecklenburg
  • Brochterbeck (mit den Bauerschaften Oberdorf, Niederdorf, Holthausen, Wallen-Lienen und Horstmersch)
  • Ledde (mit den Bauerschaften Danebrock, Oberbauer und Wieck)
  • Leeden (mit den Bauerschaften Loose und Oberberge)

Kirchenwesen

Büstümer seit dem Mittelalkter

  • Kaplan der Grafen von Tecklenburg 1209, capellanus urbis 1258.
  • Bistum Osnabrück, Archidiakonat des Osna¬brücker Dompropstes
  • Danach (1955) Bistum Münster, Deka¬nat Ibbenbüren. Kath. Pfarrkirche wieder seit 1845.

Reformation

  • 1525 ff. Reformation durch Johann Pollius (aus Bielefeld), 1543 tecklenburgische Kirchenord¬nung; seit 1588 ref. Bekenntnis (durch Übertritt des Landesherrn) eingeführt und herrschend. Synode Tecklenburg

Bekenntnisse

1871: 18 Kath. 1895: 61 Kath., 1925: 69 Kath., 1946: 542 Kath., 71% Ev.

Juden

1788:2 Familien, im 19. Jh. nur vereinzelt, seit 1871 keine Juden.

Wohlfahrtspflege

  • Armenhaus um 1845 genannt.
  • 1904 Krankenhaus
  • Elektrizität durch die Niedersächsische Kraftwerke AG. in Osnabrück.

Bildungswesen

Schulen

Latein - Schule im 18. ,Jhdt., ebenso deutsche Schule, die schon älter ist. 1955 Volksschule, staatl. Aufbauschule.

Zeitungen

1955: Tecklenburger Kreisanzeiger, Kopfblatt der West¬fälischen Nachrichten, Münster.

Archive

Heimat/Brauchtum

Vereine

  • Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg

Kontakt: Vorsitzende(r) Horst Wermeyer
Am Steinkamp 2, 49545 Tecklenburg
Telefon: 05482 6083, Fax: 05482 7357
Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Wandergruppe; Radwandergruppe; Klönkreis; Spinngruppe Zahl der Mitglieder: ca. 100

  • Heimatverein Brochterbeck e.V.

Kontakt: Vorsitzende(r) Waltraud Pott
Bergstraße 25, 49545 Tecklenburg - Brochterbeck
Telefon: 05455 378, Fax: 05455 930070
Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Plattdeutscher Gesprächskreis; Spinn- u. Webkreis Veranstaltungsschwerpunkte: Erntefest; Maikranz-/Adventshängen; Führungen am historischen Industriedenkmal am "Tag des Denkmals"
Gründungsjahr: 1952, Zahl der Mitglieder: ca. 250, Sonstiges: Eigene Remise u. gepachtete Ackerfläche vorhanden

  • Heimatverein Ledde e.V.

Kontakt: Vorsitzende(r) Wilhelm Osterhaus
Ledder Dorfstraße 59, 49545 Tecklenburg - Ledde
Telefon: 05482 6061
Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Pflege des Brauchtums, der Sprache u. der Geschichte; Pflege trad. Handwerkskünste; Vermittlung von Kenntnissen über die Heimat, Natur u. Landschaft
Gründungsjahr: 1996, Zahl der Mitglieder: 175

  • Heimatverein Leeden

Kontakt: Vorsitzende(r) Rudolf Rogowski
Brombeerweg 3, 49545 Tecklenburg - Leeden
Telefon: 05481 37843, Fax: 05481 37843, http://www.leeden.de Internet: Heimatverein Leeden
Veranstaltungsschwerpunkte: Spinn- u. Webvorführungen, Erwerb eines Spinndiploms für Gäste (Do. ab 14:30); Führungen im Stiftshaus u. in der Stiftskirche des ehem. Zisterzienserinnen-Klosters (1240) für Gruppen nach Vereinbarung; Wandern; Radwandern
Gründungsjahr: 1949, Zahl der Mitglieder: ca. 205

Bibliografie

  • Baader, Th.: Dialektgeographie Nordwestfalens (Münster 1920, Manuskript)
  • Baader, Th.: Historische Übersicht des osnabrückisch-tecklenburgischen Vokalismus (Diss. Münster 1920, Teildruck).
  • Brennecke, A. in: Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Tecklenburg (1907).
  • Große-Dresselhaus, F.: Die Einführung der Reformation in der Grafschaft Tecklenburg (Diss. 1918).
  • Holsche, Beschreibung der Grafschaft Tecklenburg (1788).
  • Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Tecklenburg (1903).
  • Kors¬peter, G.: Der Kreis Tecklenburg, in: Kreis- und Stadthandbücher des Westfälischen Heimatbundes, Bd. 6 (1949).
  • Nennepohl, Münzen, der Grafschaft Bentheim und Tecklenburg, sowie der Herrschaft Rheda (1927), Nachträge, in: Dt. Münzte (1938).
  • Rumpius, Gerhard Adolf: Grafschaft Tecklenburg (1672).
  • Smend, P.: Kirchengeschichte der Grafschaft Tecklenburg (1860)

Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Stadt Tecklenburg http://www.tecklenburg.de (29.09.2005)

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.


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Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt (Regierungsbezirk Münster)

Altenberge | Emsdetten | Greven | Hopsten | Hörstel | Horstmar | Ibbenbüren | Ladbergen | Laer | Lengerich | Lienen | Lotte | Metelen | Mettingen | Neuenkirchen | Nordwalde | Ochtrup | Recke | Rheine | Saerbeck | Steinfurt | Tecklenburg | Westerkappeln | Wettringen


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung TECURGJO32VF
Name
  • Tecklenburg
Typ
Einwohner
Postleitzahl
  • W4542 (- 1993-06-30)
  • 49545 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • opengeodb:24857
  • geonames:2823728
Webseite
Gemeindekennziffer
  • 05566088
Fläche (in km²)
  • 4.21 (1885-12-01)
  • 4.212 (1895-12-02) Quelle
  • 4.633 (1930) Quelle
Haushalte
  • 207 (1885-12-01)
  • 196 (1895-12-02) Quelle
  • 266 (1931-03-01) Quelle
Karte
   

TK25: 3712

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Steinfurt (1975-01-01 -) ( KreisLandkreisKreis) Quelle § 54 Abs. 1 u. 2

Tecklenburg (Gogericht) (- 1809) ( Gerichtsamt) Quelle

Tecklenburg (1816-11-01 - 1974-12-31) ( KreisLandkreis) Quelle S. 2/3 Nr. 3 Quelle § 54 Abs. 1 u. 2

Tecklenburg (1851-10-25 - 1974-12-31) ( Amt) Quelle S. 2/3 Nr. 3 Quelle § 23 Abs. 3 Quelle 1851 Seite 281 Nr. 394

Tecklenburg (1895-12-02) ( Kirchengemeinde) Quelle S. 2/3 Nr. 3

Tecklenburg (1895-12-02) ( Amtsgericht) Quelle S. 2/3 Nr. 3

Tecklenburg (1874-10-01 -) ( Standesamt) Quelle S. 2/3 Nr. 3 Quelle 1874 Seite 148 IX Nr. 95

Brochterbeck (St. Peter und Paul) (1895-12-02) ( Pfarrei) Quelle S. 2/3 Nr. 3

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Kaldemeyer
         Ortsteil
KALYERJO32UE
Kipp
         Ortsteil
KIPIPPJO32UE
Kötter
         Ortsteil
KOTTERJO32UE
Lagemann
         Ortsteil
LAGANNJO32UE
Lambers
         Ortsteil
LAMERSJO32UE
Wöstemeier
         Ortsteil
WOSIERJO32UE
Manecke
         Ortsteil
MANCKEJO32UE
Masche
         Ortsteil
MASCHEJO32UE
Oeljeklaus
         Ortsteil
OELAUSJO32UE
Runde
         Ortsteil
RUNNDEJO32UE
Sackarendt
         Ortsteil
SACNDTJO32UE
Struck
         Ortsteil
STRUC2JO32UF
Walter
         Ortsteil
WALTERJO32UF
Schulte-Brochterbeck
         Ortsteil
SCHECKJO32UF
Wiechert
         Ortsteil
WIEERTJO32UE
Wientjes
         Ortsteil
WIEJESJO32UE
Timmer
         Ortsteil
TIMMERJO32UE
Stork
         Ortsteil
STOORKJO32UE
Bäumer
         Ortsteil
BAUMERJO32UE
Berckemeyer
         Ortsteil
BERYERJO32UE
Berg
         Ortsteil
BERER2JO32UE
Beulting
         Ortsteil
BEUINGJO32UE
Brink
         Ortsteil
BRIINKJO32UE
Bußmann
         Ortsteil
BUSANNJO32UE
Diekmann
         Ortsteil
DIEANNJO32UE
Dierksmeier
         Ortsteil
DIEIERJO32UE
Dohe
         Ortsteil
DOHOHEJO32UE
Elfering
         Ortsteil
ELFINGJO32UE
Engbert
         Ortsteil
ENGERTJO32UE
Engelbert
         Ortsteil
ENGER2JO32UE
Greiwe
         Ortsteil
GREIWEJO32UE
Grüter
         Ortsteil
GRUTERJO32UE
Jochmann
         Ortsteil
JOCANNJO32UE
Jostmeier
         Ortsteil
JOSIERJO32UE
Stermann
         Ortsteil
STEANNJO32UF
Stallmeyer
         Ortsteil
STAYERJO32UF
Vornbäumen
         Ortsteil
VORMENJO32UF
Upmeier
         Ortsteil
UPMIERJO32UF
Templer
         Ortsteil
TEMLERJO32UF
Averbeck
         Ortsteil
AVEECKJO32UF
Dasmann
         Ortsteil
DASANNJO32UF
Drees
         Ortsteil
DREEESJO32UF
Fasselt-Stermann
         Ortsteil
FASANNJO32UF
Gersmeier
         Ortsteil
GERIERJO32UF
Hagenberg
         Ortsteil
HAGERGJO32UF
Horstmann
         Ortsteil
HORANNJO32UF
Käsekamp
         Ortsteil
KASAMPJO32UF
Kleier
         Ortsteil
KLEIERJO32UF
Markfort
         Ortsteil
MARORTJO32UF
Middendorf
         Ortsteil
MIDORFJO32UF
Ridder
         Ortsteil
RIDDERJO32UF
Niemeier
         Ortsteil
NIEIE2JO32VE
Schroer
         Ortsteil
SCHOERJO32VF
Stallmeier
         Ortsteil
STAIERJO32VF
Spöhle
         Ortsteil
SPOHLEJO32VF
Voskort
         Ortsteil
VOSORTJO32VF
Tegeler
         Ortsteil
TEGLERJO32VF
Aschebrock
         Ortsteil
ASCOCKJO32VF
Holthausen, Bad Holthausen
         Ortsteil
HOLSENJO32VF
Brönstrup
         Ortsteil
BRORUPJO32VG
Wilde
         Ortsteil
WILLDEJO32VG
Frye
         Ortsteil
FRYRYEJO32VG
Grothmann
         Ortsteil
GROANNJO32VG
Haselroth
         Ortsteil
HASOTHJO32VG
Freude
         Ortsteil
FREUDEJO32VE
Helmig
         Ortsteil
HELMIGJO32VE
Lünningmeier
         Ortsteil
LUNIERJO32VE
Blom-Feldmann
         Ortsteil
BLOANNJO32VF
Brackemeyer
         Ortsteil
BRAYERJO32VF
Brügge
         Ortsteil
BRUGGEJO32VF
Daniel
         Ortsteil
DANIELJO32VF
Erpenstein-Wunsch
         Ortsteil
ERPSCHJO32VF
Feldmeyer
         Ortsteil
FELYERJO32VF
Mersch
         Ortsteil
MERSCHJO32VF
Wellner
         Ortsteil
WELNERJO32VF
Richter
         Ortsteil
RICTERJO32VF
Wienkenhöver
         Ortsteil
WIEVERJO32VG
Steinigeweg
         Ortsteil
STEWEGJO32VG
Möllerherm
         Ortsteil
MOLERMJO32VG
Neuhaus
         Ortsteil
NEUAUSJO32VG
Nietiedt
         Ortsteil
NIEEDTJO32VG
Strübbe
         Ortsteil
STRBBEJO32WE
Schürmann
         Ortsteil
SCHANNJO32WF
Budke
         Ortsteil
BUDDKEJO32WF
Esch
         Ortsteil
ESCSCHJO32WF
Wulferkammer-Kohnhorst
         Ortsteil
WULRSTJO32WF
Bischof
         Ortsteil
BISHOFJO32WG
Cordes
         Ortsteil
CORDESJO32WG
Dresemann
         Ortsteil
DREANNJO32WG
Wolff
         Ortsteil
WOLLFFJO32WG
Pieper
         Ortsteil
PIEPERJO32WG
Rehorst
         Ortsteil
REHRSTJO32WF
Schulte
         Ortsteil
SCHLTEJO32WG
Hildebrand
         Ortsteil
HILANDJO32WG
Müller-Muthreich
         Ortsteil
MULICHJO32WG
Altevogt
         Ortsteil
ALTOGTJO32VE
Arendröwer
         Ort
AREWERJO32WG
Baumkamp
         Ortsteil
BAUAMPJO32VE
Berg
         Ort
BERERGJO32UE
Blom
         Ort
BLOLOMJO32VG
Bocketal
         Ort
BOCTALJO32UF
Döhlemeyer
         Ort
DOHYERJO32WF
Erpenstein
         Ort
ERPEINJO32UF
Fahrtbruch
         Ortsteil
FAHUCHJO32WG
Hagenberg
         Ort
HAGERGJO32WG
Handarpe
         Bauerschaft
HANRPEJO32WG
Knüppe
         Ort
KNUPPEJO32WF
Lewedag
         Ort
LEWDAGJO32WF
Maneke
         Ort
MANEKEJO32WF
Nubbemeyer
         Ortsteil
NUBYERJO32WG
Osterberg
         Ort
OSTERGJO32WF
Schürmann
         Ort
SCHANNJO32VG
Schulte-Krude
         Ort
SCHUDEJO32UF
Toffel
         Ort
TOFFELJO32WF
Wellmeyer
         Ort
WELYERJO32UF
Feldmark
         Ortsteil
FELARKJO32VF
Stift
         Ort
STIIFT_W4541
Ledde
         DorfOrtsteil
LEDDD1JO32VF (1975-01-01 -)
Brochterbeck
         DorfOrtsteil
BROEC1JO32UF (1975-01-01 -)
Tecklenburg
         Stadt
TECUR1JO32VF
Leeden
         DorfOrtsteil
LEEDE1JO32WE (1975-01-01 -)