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Oeffingen wurde 789 als Vffingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war schon seit Mitte des 13. Jh. Allodialbesitz der Grafen v. Württemberg und als Lehen vergeben. 1389 wurde er von Württemberg an die v. Neuhausen vertauscht und gehörte fortan zum Kanton Kocher der Reichsritterschaft. 1618 erwarb das Domkapitel Augsburg Oeffingen, das 1803 mit dem Domstift an Bayern fiel. 1810 kam es an Württemberg und wurde dem Oberamt Cannstatt zugeordnet. | |||
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Version vom 4. März 2009, 17:25 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Baden-Württemberg > Regierungsbezirk Stuttgart > Rems-Murr-Kreis > Fellbach > Oeffingen
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden Lokalisierung des Ortes Oeffingen innerhalb des Rems-Murr-Kreises |
Einleitung
Wappen
Allgemeine Information
Die Gemeinde Oeffingen gehörte zum Oberamt Cannstatt. 1923 wurde dieses Oberamt aufgelöst, die Gemeinde wurde dem Oberamt Waiblingen (ab 1939 Landkreis Waiblingen) zugeordnet. Im Zuge der Gemeindereform 1973 wurde Oeffingen zu Fellbach im Rems-Murr-Kreis eingemeindet.
Politische Einteilung
Zur Gemeinde gehört folgender Wohnplatz :
- Tennhof
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Die evangelischen Einwohner der Gemeinde waren zu Schmiden eingepfarrt.
Katholische Kirchen
In Oeffingen besteht eine katholische Pfarrei. Diese Pfarrei war lange Zeit die einzige katholische Pfarreie in der Umgegend (mit Ausnahme von Hofen und hatte deshalb einen großen Einzugsbereich. Filialen waren die folgenden Orte:
Geschichte
Oeffingen wurde 789 als Vffingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war schon seit Mitte des 13. Jh. Allodialbesitz der Grafen v. Württemberg und als Lehen vergeben. 1389 wurde er von Württemberg an die v. Neuhausen vertauscht und gehörte fortan zum Kanton Kocher der Reichsritterschaft. 1618 erwarb das Domkapitel Augsburg Oeffingen, das 1803 mit dem Domstift an Bayern fiel. 1810 kam es an Württemberg und wurde dem Oberamt Cannstatt zugeordnet.
Genealogische und historische Urkunden
Evangelische Kirchengemeinde Schmiden
- Taufbücher ab 1558
- Ehebücher ab 1565
- Totenbücher ab 1564
Diese Kirchenbücher können als Mikrofilm im Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart-Möhringen eingesehen werden. Übersicht bei der Adresse : http://www.archiv.elk-wue.de
Katholische Kirchengemeinde Oeffingen
- Taufbücher ab 1652
- Ehebücher ab 1652
- Totenbücher ab 1652
Verwendete Quellen:
Memminger: Beschreibung des Oberamts Cannstatt, Stuttgart, 1832, Verlag J.G. Cotta´sche Buchhandlung
Reprint Horst Bissinger Verlag Magstadt ISBN_3_7644_0009_0
Beschreibung der einzelnen württembergischen Oberämter, herausgegeben vom Kgl. statistisch-topographischen Bureau. 1.Auflage 1824-1885. Beim Verlag Horst Bissinger in Magstadt sind von diesen Bänden 1961 – 1980 Reprints erschienen.
Hof und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1886/87 Herausgegeben von dem Königlichen Statistischen Landesamt. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1887
Dr. M. Duncker: Verzeichnis der württembergischen Kirchenbücher, 2.Aufl. 1938. Ein Nachdruck mit Ergänzungen (Inhaltsverzeichnis, Kirchenbuchverluste in der Zeit 1939-1945, zeitweilige Zugehörigkeit einer Pfarrei zu einer Nachbarpfarrei) war im Varia-Verlag erschienen.
Bibliografie
Volltextsuche nach Öffingen in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Historische Bibliografie
- 1200 Jahre Oeffingen : 789 - 1989 / Fellbach-Oeffingen. - Fellbach : Presse- und Informationsamt der Stadt Fellbach, 1989
- Oeffingen im Wandel der Zeiten : aus den Quellen und nach den vorhandenen Urkunden, Aufzeichnungen und Akten der Gemeinde Oeffingen / Plappert, Anton. - Oeffingen : Selbstverl., 1952
Internetlinks
Offizielle Internetseiten
Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung OFFGENJN48PU | |
http://gov.genealogy.net/item/show/OFFGENJN48PU
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