Grikschen: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Kaukas (Diskussion • Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
== Einleitung == | == Einleitung == | ||
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen. | '''{{PAGENAME}}''', 1785 '''Grigschen''' oder '''Wetzkepallen-Jakob''', 1888 '''Grickschen''', Kreis Memel, Ostpreußen. | ||
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]] | <!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]] | ||
Hier: Beschreibung des Wappens | Hier: Beschreibung des Wappens | ||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
== Name == | == Name == | ||
Der Name weist auf das Vorkommen von Buchweizen, eine nahrhafte Knöterichpflanze, die aus der Mongolei stammt und auch als Heilpflanze diente. Der Alternativname Wetzkepallen weist auf ein altes Erbteil des Jakob. | |||
*prußisch '''"grikkas"''' = Buchweizenkorn | |||
*nehrungs-kurisch '''"griks"''' = Buchweizen, auch Mais | |||
*priußisch '''"paleide"''' = Erbstück | |||
*nehrungs-kurisch '''"vecs"''' = alt | |||
<!--== Politische Einteilung == --> | <!--== Politische Einteilung == --> | ||
Version vom 20. September 2009, 13:23 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Grikschen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Grikschen
Einleitung
Grikschen, 1785 Grigschen oder Wetzkepallen-Jakob, 1888 Grickschen, Kreis Memel, Ostpreußen.
Name
Der Name weist auf das Vorkommen von Buchweizen, eine nahrhafte Knöterichpflanze, die aus der Mongolei stammt und auch als Heilpflanze diente. Der Alternativname Wetzkepallen weist auf ein altes Erbteil des Jakob.
- prußisch "grikkas" = Buchweizenkorn
- nehrungs-kurisch "griks" = Buchweizen, auch Mais
- priußisch "paleide" = Erbstück
- nehrungs-kurisch "vecs" = alt
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Grikschen gehörte 1912 zum Kirchspiel Dawillen, vor 1854 allerdings zum Kirchspiel Memel Land.
Katholische Kirche
Grikschen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Grikschen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Dawillen.
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | GRIHENKO05QQ | ||||
| Name | |||||
| Typ |
|
||||
| w-Nummer |
|
||||
| Karte |
TK25: 0394 |
||||
| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.154/155 Schnaugsten, Šnaukštai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Dawillen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155 Grickschen, Grikšai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle Memel (lit. Landkreis [1995]), Klaipėdos rajonas, Klaipėdos rajono savivaldybė [1995] (- 1995) ( Rayon) Dovilų seniūnija, Dovilai (1995 -) ( Gemeindebezirk) |
||||
| Untergeordnete Objekte |
|