Häuserbuch von Riddagshausen: Unterschied zwischen den Versionen
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* G. Hassel und K. Bege: ''Geographisch=statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg, Erster Band.'' Braunschweig 1802 | * G. Hassel und K. Bege: ''Geographisch=statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg, Erster Band.'' Braunschweig 1802 | ||
* Hermann Kleinau: ''Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig.'' Hildesheim, 1967 | * Hermann Kleinau: ''Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig.'' Hildesheim, 1967 | ||
== Wohnplätze == | |||
* '''Im Nußberge:''' Östlich am Nußberg wurde etwa 1869 ein Haus als Eigentum des Infanterie-Regiments 92 erbaut. Es diente von 1871 bis 1880 als Militär-Schießhaus, von 1885 bis 1910 als Wachthaus für Schießstände und danach als Wohnhaus der Gemeinde Riddagshausen. 1925 wurde das Gebäude nach Braunschweig eingemeindet und 1962 abgerissen. Die Bewohner waren nach Riddagshausen eingepfarrt. 5 Einwohner 1885, 6 Einwohner 1905, 4 Einwohner 1925. | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
Version vom 3. Januar 2010, 01:07 Uhr
| Wappen | |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| erste Erwähnung: | 1146 als Ritdageshvsen |
Neuhof 1802
Aus "Geographisch=statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg" von 1802:
[...] Neuhof, das hart am Kloster liegende Dorf, welches dahin eingepfarrt ist, mit 1 adlichen Gute, 1 Schule, die der Prior besetzt, 1 Ackerhofe, 3 Kothöfen und 7 Brinksitzerstellen. Die Zahl der daselbst und zu Riddagshausen befindlichen Feuerstellen beläuft sich auf 21, und die Menschenzahl auf 296 mit Einschluß des Klosters. Das Gut steht mit 7 Ggr. in der Rittermatrikel und gehört jetzt der Geberschen Familie, die es von der von Hugoschen erkauft hat.
Der Grüne Jäger, ein nahe bei Riddagshausen belegenes Wirtshaus in dem angenehmen Klosterholze, welches dahin eingepfarrt ist.
Riddagshausen - Neuhof
1822 wurde Neuhof mit dem Kloster Riddagshausen zu einer Gemeinde vereinigt; 1872 kame der "Grüne Jäger" und 1888 die "Moorbreite" hinzu. Der westliche Teil der Feldmark, das sogenannte "Franzsche Feld" und der Nußberg, wurden 1925 und schließlich am 1. April 1934 die gesamte Gemeinde von der Stadt Braunschweig eingemeindet.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| Kloster Riddagshausen | |
| 1663 | 27 (a)[1], 21 (b)[2] über 14 Jahre |
| 1774 | 98 |
| 1823 | 349 |
| 1858 | 432 |
| 1885 | 601 Personen, 46 Häuser |
| 1905 | 807 Personen, 86 Häuser |
| 1933 | 1133 Personen, 142 Häuser |
Höfe
Kothof Besen
Berent Besen heiratete am 6. Juni 1591 Anna Vaeldicks, wohl seine Stiefschwester.
Kuhhirten
- 1581 - 1589 Claus Besen
Literatur
- G. Hassel und K. Bege: Geographisch=statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg, Erster Band. Braunschweig 1802
- Hermann Kleinau: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. Hildesheim, 1967
Wohnplätze
- Im Nußberge: Östlich am Nußberg wurde etwa 1869 ein Haus als Eigentum des Infanterie-Regiments 92 erbaut. Es diente von 1871 bis 1880 als Militär-Schießhaus, von 1885 bis 1910 als Wachthaus für Schießstände und danach als Wohnhaus der Gemeinde Riddagshausen. 1925 wurde das Gebäude nach Braunschweig eingemeindet und 1962 abgerissen. Die Bewohner waren nach Riddagshausen eingepfarrt. 5 Einwohner 1885, 6 Einwohner 1905, 4 Einwohner 1925.
Quellen
- Kirchenbücher des Klosters Riddagshausen 1569 - 1814 (Niedersächsisches Staatsarchiv in Wolfenbüttel, Signatur 1 Kb 946 - 949)
Weblinks
Fußnoten
| Kloster Riddagshausen | |
|
Riddagshausen | Gliesmarode | Querum | Klein Schöppenstedt | Mascherode |
