Ahnenprobe: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Wischling05.jpg|thumb|300px|right|Grabplatte mit Adelsprobe der Judith von Loe zum [[Haus Loe (Marl-Drewer)| Loe]] (+ 03.08.1723).]] | |||
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Eine '''Ahnenprobe''' (auch: ''Adelsprobe'') ist der Nachweis einer vorgeschrieben Anzahl von [[Ahn]]en. | Eine '''Ahnenprobe''' (auch: ''Adelsprobe'') ist der Nachweis einer vorgeschrieben Anzahl von [[Ahn]]en. | ||
===Selektionsmittel=== | |||
Die Ahnenprobe war ein wirksames Selektionsmittel spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Eliten, das geburtsständische Ordnungsvorstellungen repräsentierte und im Laufe der Zeit an erheblicher Bedeutung gewann. Sie wurde oft verlangt beim Eintritt in adlige Korporationen, beim Zugang zum Hof- und Verwaltungsdienst und bei der Aufnahme in städtische Zünfte. Ihre heraldische Verkörperung findet sich zudem häufig auf Grabsteinen, Porträts, alltäglichen Gebrauchsgegenständen und an Bauwerken. | |||
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Version vom 24. November 2010, 15:13 Uhr
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Grabplatte mit Adelsprobe der Judith von Loe zum Loe (+ 03.08.1723).
Einleitung
Eine Ahnenprobe (auch: Adelsprobe) ist der Nachweis einer vorgeschrieben Anzahl von Ahnen.
Selektionsmittel
Die Ahnenprobe war ein wirksames Selektionsmittel spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Eliten, das geburtsständische Ordnungsvorstellungen repräsentierte und im Laufe der Zeit an erheblicher Bedeutung gewann. Sie wurde oft verlangt beim Eintritt in adlige Korporationen, beim Zugang zum Hof- und Verwaltungsdienst und bei der Aufnahme in städtische Zünfte. Ihre heraldische Verkörperung findet sich zudem häufig auf Grabsteinen, Porträts, alltäglichen Gebrauchsgegenständen und an Bauwerken.
Siehe auch
Weblinks
- Klaus Graf: Ahnenproben in der Frühen Neuzeit auf Archivalia (16.02.2009)