Romehnen: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Samland, [[Landkreis Fischhausen|Kreis Fischhausen]] gab es einen Ort '''Rummowe''', der später [[Romehnen]] hieß. Im Samland häufen sich auch Orts- und Waldnamen, die mit '''"lab-, lap-"''' (gut) beginnen und ebenfalls auf heilige Stätten hinweisen. | |||
*prußisch '''"roms, rams, rums"''' = still, ruhig, bescheiden, sittsam, höflich, zahm (auch im Sinne von heilig gebraucht) | |||
"Ob es nur diesen einen heiligen Hain gegeben hat oder Romowe der Name für Heiligtum schlechthin war, konnte nicht geklärt werden. Vielleicht gab es um die sogenannten "tausenjährigen Eichen", die man an vielen Orten findet, oder um die gewaltigen Stämme anderer Bäume solche Heiligtümer, denen diese Riesenbäume ihr Überleben verdanken. Im westlichen Samland gab es den Ort Rummowe, der später Romehnen hieß. Opfersteine hat man im ganzen Lande gefunden. Es gab auch eine Art "Vor-Heiligenbilder" in dem bekannten Bartel, einem Frühkunstwerk (?), jedenfalls Zeugnis prussischer Kultur. Die Feste der Prussen waren den Jahreszeiten angemessen, sie glaubten an ein Leben nach dem Tode, worauf man aus den Grabbeigaben schließen kann." <ref> Hermanowski, Georg: Ostpreußen Lexikon, Adam Kraft Verlag Mannheim 1980 </ref> | |||
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Version vom 22. August 2012, 15:59 Uhr
Allgemeine Informationen
Romehnen, 1325 Rummowe, 1331 Romaynis
Romowe
Im Samland, Kreis Fischhausen gab es einen Ort Rummowe, der später Romehnen hieß. Im Samland häufen sich auch Orts- und Waldnamen, die mit "lab-, lap-" (gut) beginnen und ebenfalls auf heilige Stätten hinweisen.
- prußisch "roms, rams, rums" = still, ruhig, bescheiden, sittsam, höflich, zahm (auch im Sinne von heilig gebraucht)
"Ob es nur diesen einen heiligen Hain gegeben hat oder Romowe der Name für Heiligtum schlechthin war, konnte nicht geklärt werden. Vielleicht gab es um die sogenannten "tausenjährigen Eichen", die man an vielen Orten findet, oder um die gewaltigen Stämme anderer Bäume solche Heiligtümer, denen diese Riesenbäume ihr Überleben verdanken. Im westlichen Samland gab es den Ort Rummowe, der später Romehnen hieß. Opfersteine hat man im ganzen Lande gefunden. Es gab auch eine Art "Vor-Heiligenbilder" in dem bekannten Bartel, einem Frühkunstwerk (?), jedenfalls Zeugnis prussischer Kultur. Die Feste der Prussen waren den Jahreszeiten angemessen, sie glaubten an ein Leben nach dem Tode, worauf man aus den Grabbeigaben schließen kann." [1]
Politische Einteilung/Zugehörigkeit.
Kirchen
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Geschichte
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Persönlichkeiten
Vereine
Zufallsfunde
Karten
Einzelnachweise
- ↑ Hermanowski, Georg: Ostpreußen Lexikon, Adam Kraft Verlag Mannheim 1980
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | ROMNENKO04AU | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| Einwohner |
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| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 1186 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Klein Dirschkeim (1897-06-15 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Thierenberg (1907) ( Kirchspiel) Quelle Romehnen (- 1897-06-14) ( Gutsbezirk) Quelle Amtsbezirk Weidehnen |
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| Untergeordnete Objekte |
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