Bischofsburg: Unterschied zwischen den Versionen

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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
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Version vom 28. März 2010, 13:14 Uhr


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Ostpreußenkarte um 1925
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Prußische Stammesgebiete


Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Musterland > Musterregierungsbezirk > Musterkreis > Bischofsburg

Einleitung

Bischofsburg liegt im prußischen Stammesgebiet Barta im Kreis Rößel an der Bahnlinie Rotfließ - Sensburg. Die Stadt war Sitz des Landrates des Kreises Rößel. Wegen der unfruchtbaren, sandigen Umgebung blieb sie klein und wenig anziehend.


Wappen

Wappen Bischofsburg

Das Wappen hat in Rot eine silberne, von einer Ringmauer umschlossene Burg mit breitem Mittelhaus zwischen zwei runden Zinnentürmen. Die Ringmauer ist an der Torstelle mit einem gelehnten Schild belegt, in ihm ein silberner Stufengiebel; über dem Schild schwebt eine goldene Bischofsmütze.

Allgemeine Information

Einwohner

1939. 7.755

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

  • In Bischofsburg entstand die erste evangelische Kirche des Ermlandes.
  • 1846 wird die Kirche des Ermalandes eingeweiht. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika mit Apsis.


Katholische Kirchen

Geschichte

  • 1389 Erwähnung einer Burg, die wie das hier vorher bestehende Wacht- und Wildhaus, die alte Handelsstraße Königsberg — Warschau gegen die Einfälle der Litauer schützen sollte.
  • 1395 Handfeste durch den ermländischen Bischof Heinrich III. Sorbom.
  • Im Ständekrieg (1454—1466) wurden Schloss und Stadt vollständig zerstört, nur die Stadt wurde wieder aufgebaut.
  • 1709-1711 Pest: über 1000 Bürger werden dahingerafft.
  • 1709.26. Okt.-Febr. 1710. Pest in Bischofsburg. In das Bischofsburger Sterbegister werden 63 Personen eingetragen.
  • 1710.10. Juli-Anf. Okt. 1710. Pest in Bischofsburg In das Bischofsburger Sterberegister werden 96 Personen eingetragen.
  • 1757 Die Russen fallen im Sommer (im Siebenjährigen Krieg) unter Graf Fermor und Feldmarschall Graf Apraxin in Ostpreußen ein. Zarin Elisabeth I. erklärt durch Patent vom 31. Dezember 1757 Ostpreußen als russisches Eigentum.
  • 1758 Jan. Eine russische Armee unter Graf Fermor besetzt kampflos das ungeschützte Ostpreußen.
  • 1762 Nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762) kommt es unter ihrem Nachfolger, Zar Peter III., zum Frieden mit Preußen (5.5.1762 Vertrag von St. Petersburg). Russland gibt ohne Entschädigung die besetzten bzw. bereits annektierten Gebiete Ostpreußen, Hinterpommern und Neumark zurück. Die Russen ziehen ab, Bischofsburg wird wieder preußisch.
  • Ab 1862 war die Stadt Kreissitz des Kreises Rößel.


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

Offizielle Webseiten

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung BISURGKO03LU
Name
  • Biskupiec Quelle (${p.language})
  • Bischofsburg Quelle (${p.language})
Typ
  • Stadt (Siedlung)
Postleitzahl
  • PL-11-300 (2004)
externe Kennung
  • nima:-493925
  • SIMC:0964590
Karte
   

TK25: 2191

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bischofsburg (St. Johannes d. Täufer), Bischofsburg, Biskupiec Reszelski (Parafia św. Jana Chrzciciela) (1907) ( Pfarrei) Quelle S.270/271

Bischofsburg (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.270/271

Biskupiec (1999 -) ( Stadt- und Landgemeinde PL) Quelle

Biskupiec ( Stadt- und Landgemeinde PL)

Bischofsburg (1887) ( Stadt)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
St. Johannes d. Täufer, Św. Jana Chrzciciela
         Kirche
object_291699