Dirschau: Unterschied zwischen den Versionen

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*Nach der erneuten Stadtgründung 1364-1384 erhielt sie [[Kulm (an der Weichsel)|kölmisches]] Recht.
*Nach der erneuten Stadtgründung 1364-1384 erhielt sie [[Kulm (an der Weichsel)|kölmisches]] Recht.
*1454-1466: Im 13-jährigen Krieg gegen den Deutschen Orden, der mit dem Zweiten Frieden von [[Thorn]] endete,  fiel Dirschau an Polen und wurde Sitz eines Starosten.
*1454-1466: Im 13-jährigen Krieg gegen den Deutschen Orden, der mit dem Zweiten Frieden von [[Thorn]] endete,  fiel Dirschau an Polen und wurde Sitz eines Starosten.
*Während der 1. polnischen Teilung kam Dirschau an Preußen.
*1772 während der 1. polnischen Teilung kam Dirschau an Preußen.
*1919 wurde der Ort wieder polnisch.
*1919 wurde der Ort wieder polnisch.



Version vom 26. Juli 2010, 21:55 Uhr

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Siehe westlich von Mergenburg (Marienburg) an der Weichsel (Caspar Henneberger 1587)
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Prußische Stammesgebiete


Allgemeine Informationen

Dirschau liegt im prußischen Stammesgebiet Pomesanien an der Weichsel. In der kaschubischen Sprache heißt es Dërszewò, polnisch Miasto Tczew.

Einwohner:

  • 1900 Einwohner (um 1800)
  • 12000 Einw. (um 1900)
  • 28000 Einw (1938)

Urkundliche Erwähnungen

  • um 1290 Dirsowe (Gerullis)
  • 1198 Trsow (etwas zweifelhafte polnische Internetquelle)

Name

Der Name weist entweder auf eine heidnische Kultstätte nahe an einem Fluss oder besagt, dass die Aue dem braven Mann Dirse gehört.

  • prußisch "dirse" = fromm, brav, tüchtig, wacker

+ "ou/ owe" = Aue, Niederung

Politische Einteilung/Zugehörigkeit

Kirchen

Kirchliche Zugehörigkeit

Kirchhöfe/Friedhöfe

Geschichte

Besetzungen durch den Deutschen Orden

  • Pomesanien (Ausgang von Kulm): 1234 Marienwerder, 1234 Schlacht bei Christburg, 1248 Christburg, 1248 Preußisch Holland, 1250 Marienburg, (1398 Dirschau, 1398 Danzig)
  • Warmien (Ausgang von Marienwerder): 1237 Elbing, 1239 Braunsberg, 1239 Balga
  • Ab 1260 Hauptstadt des Fürstentums von Sambor II., Dirschau erhält lübisches Stadtrecht.
  • 1309 Besetzung durch den Deutschen Orden.
  • Nach der erneuten Stadtgründung 1364-1384 erhielt sie kölmisches Recht.
  • 1454-1466: Im 13-jährigen Krieg gegen den Deutschen Orden, der mit dem Zweiten Frieden von Thorn endete, fiel Dirschau an Polen und wurde Sitz eines Starosten.
  • 1772 während der 1. polnischen Teilung kam Dirschau an Preußen.
  • 1919 wurde der Ort wieder polnisch.

Archive, Bibliotheken

Genealogische und historische Quellen

Kirchenbücher

Grundbücher, Steuerverzeichnisse, Gerichtsbücher u. Sonstiges

Persönlichkeiten

Vereine

Zufallsfunde

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung DIRHAUJO94JB
Name
  • Tczew
  • Dirschau Quelle (${p.language})
Typ
  • Stadt (Siedlung)
Einwohner
Postleitzahl
  • 83-100 (2004)
w-Nummer
  • 63233
externe Kennung
  • westpreussen.de:1174
  • nima:-532743
  • geonames:3083426
  • SIMC:0934903
Webseite
Karte
   

TK25: 1978

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Tczew (1999 -) ( Stadtgemeinde PL)

Powiat Tczew (1920 - 1939) ( Landkreis)

Dirschau, Tczew, (1887 - 1920-01-10) ( Stadt) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Nonnenmorgen
         Ortsteil
object_277417 (1857 -)
Peterhof, Dirschau-Peterhof, Piotrowo
         Stadtteil
PETHOFJO94JB
Georgenthal, Dirschau-Georgenthal
         Wohnplatz
GEOHALJO94JB
Zeisgendorf, Czyżykowo
         Stadtteil
ZEIORFJO94JB (1908 -)
Stangenberg, Dirschau-Stangenberg, Stążki
         Stadtteil
STAERGJO94JC (1938)
Dirschau (Kreuzerhöhung), Kościół pw. Podwyższenia Świętego Krzyża
         Kirche
DIRUNGJO94JC
Dirschauerruh, Tczewskie Łąki, Tczewskie Łąki
         Dorf
DIRRUHJO94JB (- 1945)