Lökerort: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 75: Zeile 75:




[[Bild:Löckerorth_SCHK006.jpg|thumb|center|500 px|Lökerorth auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild:Löckerorth_SCHK006.jpg|thumb|center|500 px|Löckerorth auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]


<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->

Version vom 30. September 2010, 15:06 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Lökerort

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Niederung > Lökerort

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe westlich von Karkeln direkt auf dem Kap, Ostpreußenkarte um 1925

Einleitung

Lökerort, auch Loecker Orth und Loekerort, Kreis Heydekrug, Ostpreußen. Lökerort ist ein im 19. Jahrhundert eingegangenes Fischerdorf an der Landseite des Kurischen Haffs. Es lag zwischen Karkeln und Loye. Der Kurenwimpel hatte die Kennung Rot-Weiß und bestand aus weißem Grund mit zwei senkrechten roten Rechtecken links und rechts.

Name

Der Name beschreibt eine üppige Haffwiese.

  • nehrungskurisch „leika“ = Haffwiese
  • lettisch „lieknis, liekna“ = Niederung, neue Wiese in der noch Baumstümpfe stehen als Rest eines früheren Waldes
  • „lieks“ = überzählig, überflüssig, was mehr als nötig ist


Allgemeine Information

Kirchliche Zugehörigkeit

Lökerort gehörte 1785 zum Kirchspiel Kuckerneese.

Evangelische Kirche

Kirchenbücher

Verschiedenes

Karten

Löckerorth auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Verschiedenes

Geschichte

  • Der Ort erhielt 1692 sein Privilegium.
  • 1736 lebte hier David Stanschatis als einziger Haushaltungsvorstand.
  • 1834 bestand der Ort noch und ist danach eingegangen

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Weblinks

Literatur

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KARELNKO05PE
Name
  • Karkeln Quelle (${p.language})
  • Karklė Quelle (${p.language})
  • Каркельн (1945) Quelle (${p.language})
  • Мысовка (1946 -) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
Postleitzahl
  • RUS-238616 (1993)
externe Kennung
  • geonames:523831
Karte
   

TK25: 0893

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Prochladnenskij Dorfsowjet, Прохладненский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle

Karkeln (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Karkeln (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Karkeln
         Kirche
object_164252