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*'''1901''': Stolp allein. | *'''1901''': Stolp allein. | ||
*'''1871''' bis 1873 bei der Okkupation in Frankreich. | *'''1871''' bis 1873 bei der Okkupation in Frankreich. | ||
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1758 Halberstadt. 1763 Stolp, Schlawe, Bütow, Tempelburg, Lauenburg, Neustettin, Zanow, 1766 auch Bublitz, 1774 auch Rummelsburg. 1770 Friedland, Poln. Crone, Jastrow, Camin, Deutsch Crone, Schwetz, Lobsenz, Zempelburg, Schlochau. 1773-1792 wie bis 1770. 1795 das I. Bat. Münster i. W. 1801 Lingen, Grenz-u. Küstenbesatzung. 1803 Stolp, Lauenburg, Bütow, Rummelsburg, Schlawe, 2 Esks. mit dem Chef in Münster. 1805 Schüttorf, Steinfurt, Horstmar, Billerbeck, Coesfeld, Dülmen, Haltern, Recklinghausen, Dortmund, Hagen. 1807 Treptow u. Umgegend. 1808 Stolp, Belgard, Schlawe, Dramburg, Arnswalde, Coeslin. 1812 Hammerstein u. Umgegend. 1813 Coeslin, Stargard. 1815 Münster i. W. 1817 Stolp, Schlawe bis 1890, Belgard bis 1866, zeitweise auch Neustettin. 1831 u. 1848 Grenzbesatzung in der Provinz Posen (Inowrazlaw, Gnesen). 1850 Frankfurt a. O., dann in der Lausitz. 1851 in der Mark (Wittstock, Neuruppin). 1863 Grenzbesatzung in Westpreußen (Kowalewo, Culm, Strasburg, Gollup). 1901 Stolp. | |||
==Namensgebung== | ==Namensgebung== | ||
Version vom 6. Oktober 2010, 10:29 Uhr
Numerisches Verzeichnis der Einheiten
Husaren-Regiment Fürst Blücher von Wahlstatt (Pommersches) Nr.5
Datei:Bild der Fahne.jpg
kurzer Regimentsname
Hier kurze Erläuterung des Regimentsnamens einfügen
Stiftungstag
- 16.1.1758
Laut A.K.O. vom 23.9.1886 bzw. 25.8.1887: Das Regt. soll in Anerkennung der behaupteten Ansprüche als "Continuation" des alten Husaren-Regiments Nr.8 (Stammnummer von 1806), als Stiftungstag der 16.1.1758 angesehen werden.
Garnison und Unterstellung 1914
- Garnison: Stolp
Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:
- Armeekorps: XVII. Armee-Korps / Danzig
- Division: 35. Division / Thorn
- Brigade: 35.Kavallerie-Brigade / Graudenz
Formationsgeschichte
- 16.1.1758: Friedrich der Grosse erteilt seine Genehmigung zur Anwerbung eines neues Husaren-Regimentes im Halberstädtischen, dessen Chef Major von Belling wurde (Stärke fünf Eskadrons, Stammnummer 9).
- 1759 erhält es die Stammnummer 8, da das Regt. Nr.7 bei Maren verloren geht und dem bisherigen Regt. Dieury Nr.8 die Nr.7 zugeteilt wird.
- 1761: Vermehrung auf zehn, demnächst auf fünfzehn Esks.; nach dem Frieden 1763 wieder zehn Esks. in zwei Bat. vermindert.
- 1806 kapituliert das Regt. bei Ratkau, es ranzioniert sich aber vollständig, auch das Depot wird gerettet. Es bilden sich bald wieder geschlossene Abteilungen. Nach vorübergehenden Zwischenbildungen (siehe auch jetziges hus.-Regt. Nr. 3) wird aus dem Blücherschen Husaren durch A.K.O. vom 16.10.1807 die Husaren-Brigade Blücher gebildet (vier Esks. stark).
- 7.9.1808, Umwandelung der provisorischen Formationen der Brigade in die endgültige des Regts.
- 1812: die 1. und 3. Esk. gehen in Russland fast völlig zu Grunde, Frühjahr 1813 werden sie wieder vervollständigt (in Cörlin).
- 7.3.1815: Abgabe der 4. Esk. an das Hus.-Regt. Nr.9.
- 7.5.1860: Abgabe der 5. Esk. an das jetzige Dragoner-Regt. Nr.7.
- 27.9.1866: Abgabe der 2. Esk. an das jetzige Dragoner-Regt. Nr.11.
- 1.5.1867: Vermehrung auf fünf Esks.
Standorte
- 1758 im Halberstädtischen.
- bis 1763 im Felde, von 1763 an ist Stolp mit kurzen Unterbrechungen Stabsgarnison, bis 1890 daneben wechselnd benachbarte Städte in Hinterpommern.
- 1795 stand das II. Bat (drei Esks. gingen nach Pommern zurück) in Westfalen bei der Demarkationslinie.
- 1805 und 1815 bis 1817 das ganze Regt. in Westfalen.
- 1890: nur noch Schlawe.
- 1901: Stolp allein.
- 1871 bis 1873 bei der Okkupation in Frankreich.