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==Regimentschefs, -kommandeure== | ==Regimentschefs, -kommandeure== | ||
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1758: v. Belling, 1780: v. Hohnstock, 1786. v. d, Schulenburg, 1787: Graf v. Golz, 1794: v. Blücher, 1843: Graf v. Nostiz, 1872: Hann v. Weyhern, 1883: Prinz von Wales (König Eduard VII. von Grossbritannien und Irland). | |||
Version vom 6. Oktober 2010, 10:29 Uhr
Numerisches Verzeichnis der Einheiten
Husaren-Regiment Fürst Blücher von Wahlstatt (Pommersches) Nr.5
Datei:Bild der Fahne.jpg
kurzer Regimentsname
Hier kurze Erläuterung des Regimentsnamens einfügen
Stiftungstag
- 16.1.1758
Laut A.K.O. vom 23.9.1886 bzw. 25.8.1887: Das Regt. soll in Anerkennung der behaupteten Ansprüche als "Continuation" des alten Husaren-Regiments Nr.8 (Stammnummer von 1806), als Stiftungstag der 16.1.1758 angesehen werden.
Garnison und Unterstellung 1914
- Garnison: Stolp
Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:
- Armeekorps: XVII. Armee-Korps / Danzig
- Division: 35. Division / Thorn
- Brigade: 35.Kavallerie-Brigade / Graudenz
Formationsgeschichte
- 16.1.1758: Friedrich der Grosse erteilt seine Genehmigung zur Anwerbung eines neues Husaren-Regimentes im Halberstädtischen, dessen Chef Major von Belling wurde (Stärke fünf Eskadrons, Stammnummer 9).
- 1759 erhält es die Stammnummer 8, da das Regt. Nr.7 bei Maren verloren geht und dem bisherigen Regt. Dieury Nr.8 die Nr.7 zugeteilt wird.
- 1761: Vermehrung auf zehn, demnächst auf fünfzehn Esks.; nach dem Frieden 1763 wieder zehn Esks. in zwei Bat. vermindert.
- 1806 kapituliert das Regt. bei Ratkau, es ranzioniert sich aber vollständig, auch das Depot wird gerettet. Es bilden sich bald wieder geschlossene Abteilungen. Nach vorübergehenden Zwischenbildungen (siehe auch jetziges hus.-Regt. Nr. 3) wird aus dem Blücherschen Husaren durch A.K.O. vom 16.10.1807 die Husaren-Brigade Blücher gebildet (vier Esks. stark).
- 7.9.1808, Umwandelung der provisorischen Formationen der Brigade in die endgültige des Regts.
- 1812: die 1. und 3. Esk. gehen in Russland fast völlig zu Grunde, Frühjahr 1813 werden sie wieder vervollständigt (in Cörlin).
- 7.3.1815: Abgabe der 4. Esk. an das Hus.-Regt. Nr.9.
- 7.5.1860: Abgabe der 5. Esk. an das jetzige Dragoner-Regt. Nr.7.
- 27.9.1866: Abgabe der 2. Esk. an das jetzige Dragoner-Regt. Nr.11.
- 1.5.1867: Vermehrung auf fünf Esks.
Standorte
- 1758 im Halberstädtischen.
- bis 1763 im Felde, von 1763 an ist Stolp mit kurzen Unterbrechungen Stabsgarnison, bis 1890 daneben wechselnd benachbarte Städte in Hinterpommern.
- 1795 stand das II. Bat (drei Esks. gingen nach Pommern zurück) in Westfalen bei der Demarkationslinie.
- 1805 und 1815 bis 1817 das ganze Regt. in Westfalen.
- 1890: nur noch Schlawe.
- 1901: Stolp allein.
- 1871 bis 1873 bei der Okkupation in Frankreich.