Alstätte (Ahaus): Unterschied zwischen den Versionen

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===Kirchspiel===
===Kirchspiel===
* 13. Jhdt. Alstätte als Kirchspiel erwähnt.  
* 13. Jhdt. Alstätte als Kirchspiel erwähnt.  
** [Quellen der Früherwähnung:  Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens|Westf. Urkundsbuch] II. Cod. Nr. 280, Nr. 385, VI. S. 194
** Quellen der Früherwähnung:  [[Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens|Westf. Urkundsbuch]] II. Cod. Nr. 280, Nr. 385, VI. S. 194


===Landesherren===
===Landesherren===

Version vom 6. Oktober 2010, 12:59 Uhr

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Borken > Ahaus > Alstätte (Ahaus)

Früherwähnung

Name

1151 „Alstede"; 13. Jhdt. „Alsteden"

Grundherrschaft

1151 bestätigt Bischof Werner zu Münst., daß Kloster Asbeck 2 Schilling von dem Zehnten zu Alstätte erhält.

Obödienz

  • 1176 Alstätte als Obedienz des Doms zu Münster erwähnt.

Kirchspiel

  • 13. Jhdt. Alstätte als Kirchspiel erwähnt.

Landesherren

Verwaltungseinbindung

Einrichtungen/Zuständigkeiten

  • 1931 Gemeinde Altätte, Mischgemeinde. Gemeindevorsteher Frenker-Hackfort. Ortsklasse D.
    • Einwohner 1.874. Kath. 1.822. Ev. 52.
    • Gesamtfläche 3.461 ha,
    • Einrichtungen: Pfarrant (kath.). Volksschulen 2, Schwesternheim (ambulante Krankenpfege). Poststation. Eisenbahnstation (Ahaus-Enscheder Eisenbahn). Polizei (staatl) 1, Pokizei (kommunal) 1, freiwillige Feuerwehr. Kreissparkasse (Nebenstelle). Spar- u. Darlehnsgenossenschaft. Elektrizitätsversorgung. Sportplatz, Eisenbahn. Markt.
    • Politik: Gemeindevertretung 11 Mitglieder.
      • Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung

01.01.1975 Auflösung des Amtes Wessum (mit Alstätte, Dorf Ottenstein und Wessum) und Zusammenschluß mit der Stadt Ahaus.

Einleitung

  • Beim Hof Orthaus richteten 1640 niederländische Geistliche eine Missionsstation ein.

In dem durch weite Heide- und Vennflächen (heute zum großen Teil kultiviert) von seinen deutschen Nachbarn getrennten Grenzdorf entwickelte sich ein Bewußtsein von Eigenständigkeit, das sich auch im „Alstättske Platt" ausdrückte.

Alstätte erhielt erst 1898 eine Landstraße nach Wessum. Reiche Tonlager boten die Grundlage für die Ziegelwerke. Bei einem Luftangriff am 22. 3. 1945 wurde das Dorf sehr stark zerstört und 80 Menschen getötet. Das St.-Antonius-Hospital dient seit 1980 der Altenerholung.

Kommunale Zugehörigkeit

Alstätte ist ein Ortsteil der Stadt Ahaus (Kreis Borken), bis 1975 Kreis Ahaus.

Bevölkerungsverzeichnisse

Kirchenbuchverzeichnis

Genealogische Quellen

Katholische Kirche Alstätte:
Taufregister 1700-1876, Batchnummer C99216-2
Taufregister 1857-1875, Batchnummer C99216-3

Heiratsregister 1660-1807, Batchnummer M99216-1
Heiratsregister 1700-1875, Batchnummer M99216-2

Literatur

  • Bau- u. Kunstdenkmäler Kreis Ahaus
  • Holzwig, Peter: Grundlegungen zu einer Pfarrgeschichte von Alstätte. Ahaus 1992.

Bibliografie-Suche

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Zufallsfunde

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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