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Version vom 6. November 2010, 16:35 Uhr
Vorlage:Begriffserklärungshinweis
Hierarchie
Regional > Litauen > Paaschken
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Paaschken
Einleitung
Paaschken oder Paaschken Grütz, Paschken Grütz, Grütz Paschken, Grytsch Niclas, Grytsch Kagell, 1785 auch Lilischken, Kreis Memel, Ostpreußen.
- Zusammengefasst zur Landgemeinde Paaschken:[1]
- Paaschken Grütz, Lielischken, später Paaschken, 1785 Königliches Bauerndorf.
- Paascken Krug oder Brucknin, 1785 Königliches Bauerndorf.
- Paasschken Nausseden, 1785 Chatoulldorf.
Quellen:
Name
Der Name Paaschken dürfte ein Spitzname sein. Der Name Lilischken beschreibt einen schlanken großgewachsenen vornehmen Mann, kann aber auch das Krankheitsbild verstärken.
- preußísch-litauisch "pažekseti" = das Schlucken haben, aufstoßen
- preußisch-litauisch „lieliša“ = Milzstich, Seitenstechen (vehemens intestinorum dolor)
- lettisch „leelsmanis“ = der Vornehme
- „leelisks“ = großartig, in hohem Grade
- „liels“ = groß, vornehm
- „leelmahte“ = die Frau des adligen Grundbesitzers
- „leelskungs“ gnädiger Herr, die Anrede für den adligen Gutsbesitzer
- „leelmaniba“ = der Hochmut
vgl. dazu
- litauisch "leilas" = schlank, dünn, schmal, elastisch, auch dünn geworden
Politische Einteilung
1940 ist Paaschken ein Dorf in der Gemeinde Aglohnen.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Paaschken gehörte 1912 zum Kirchspiel Wannaggen, vor 1903 aber zum Kirchspiel Prökuls.
Katholische Kirche
Paaschken gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Paaschken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Wannaggen. Wann die Zugehörigkeit sich gewechselt hat ist noch nicht bestimmt.
Bewohner
Geschichte
1711
- Laßen: Michel Pahwahtz
- Wybrantzen: Martin
- Enrollierte:
Quellen:
Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen
Verschiedenes
Karten
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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