Pleikischken: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Familienforschung Memelland}}
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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''', Kreis Tilsit, Ostpreußen.
'''{{PAGENAME}}''', bis 1920 [[Kreis Tilsit]], Ostpreußen; (1920-1939) [[Kreis Pogegen]]; (1939-1945) [[Kreis Heydekrug]]
 
* Weitere Informationen siehe unten in den [[{{PAGENAME}}#Daten_aus_dem_genealogischen_Ortsverzeichnis| Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis]]
 


==Name==
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*prußisch '''"plike"''' und lettisch '''"pleikis"''' = Glatze, kahle Wiese, wächst wenig, kahle Stelle auf dem Feld
*prußisch '''"plike"''' und lettisch '''"pleikis"''' = Glatze, kahle Wiese, wächst wenig, kahle Stelle auf dem Feld


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Hier: Beschreibung des Wappens
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<!--=== Allgemeine Information === -->
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<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->
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== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==


'''1939''' kam '''{{PAGENAME}}''' zum [[Kreis Heydekrug]].<br>
'''1.5.1939''''''{{PAGENAME}}''' kommt zur Gemeinde [[Pleine]]. {{MLRefAmtsblatt2}}
 
'''1.10.1939''': '''[[Pleine]]''' kommt zum [[Kreis Heydekrug]]. {{MLRefAmtsblatt1}}
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Pleine]].
 
 
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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
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*10. Dezember 1933: '''Furchtbarer Flammentod einer jungen Frau''': Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich hier bei dem Telegraphensekretär '''Nelaimischkies'''. Seine Frau wollte eine brennende Petroleumlampe nachfüllen. Dabei kam es zu einer Explosion. In wenigen Augenblicken glich die unglückliche Frau einer lebenden Fackel. Der Ehemann befand sich zurzeit des Unglücks nicht zu Hause, nur der Vater der jungen Frau war anwesend. Bevor er ihr aber zu Hilfe kam, hatte sie furchtbare Brandwunden am Körper davongetragen. Man schaffte die Unglückliche sofort ins [[Heydekrug]]er Krankenhaus. Dort ist sie aber bald nach ihrer Einlieferung eines qualvollen Todes gestorben. Drei kleine Kinder beweinen den Tod ihrer Mutter. Es ist leider eine weitverbreitete Unsitte auf dem Lande, wo man kein elektrisches Licht hat und auf die Petroleumlampe angewiesen ist, diese brennend nachzufüllen. Dabei haben sich schon öfter schwere Unglücksfälle zugetragen. Der vorstehend geschilderte Unglücksfall sollte allen denen zur Warnung dienen, die in ähnlichen Fällen ebenso unvorsichtig zu handeln pflegen.
*10. Dezember 1933: '''Furchtbarer Flammentod einer jungen Frau''': Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich hier bei dem Telegraphensekretär '''Nelaimischkies'''. Seine Frau wollte eine brennende Petroleumlampe nachfüllen. Dabei kam es zu einer Explosion. In wenigen Augenblicken glich die unglückliche Frau einer lebenden Fackel. Der Ehemann befand sich zurzeit des Unglücks nicht zu Hause, nur der Vater der jungen Frau war anwesend. Bevor er ihr aber zu Hilfe kam, hatte sie furchtbare Brandwunden am Körper davongetragen. Man schaffte die Unglückliche sofort ins [[Heydekrug]]er Krankenhaus. Dort ist sie aber bald nach ihrer Einlieferung eines qualvollen Todes gestorben. Drei kleine Kinder beweinen den Tod ihrer Mutter. Es ist leider eine weitverbreitete Unsitte auf dem Lande, wo man kein elektrisches Licht hat und auf die Petroleumlampe angewiesen ist, diese brennend nachzufüllen. Dabei haben sich schon öfter schwere Unglücksfälle zugetragen. Der vorstehend geschilderte Unglücksfall sollte allen denen zur Warnung dienen, die in ähnlichen Fällen ebenso unvorsichtig zu handeln pflegen.
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=== Karten ===
[[Bild: NeustadtWinge.jpg|thumb|430 px| Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>PLEKENKO05UE</gov>
<gov>PLEKENKO05UE</gov>


== Quellen ==
<references />


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Version vom 28. Dezember 2010, 23:59 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Pleikischken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Pleikischken


Einleitung

Pleikischken, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Heydekrug


Name

Der Name weist auf offenes unfruchtbares Areal.

  • prußisch "plike" und lettisch "pleikis" = Glatze, kahle Wiese, wächst wenig, kahle Stelle auf dem Feld



Politische Einteilung

1.5.1939: Pleikischken kommt zur Gemeinde Pleine. [1]

1.10.1939: Pleine kommt zum Kreis Heydekrug. [2]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Pleikischken gehörte 1912 zum Kirchspiel Plaschken.


Bewohner


Verschiedenes

Memeler Dampfboot

  • 10. Dezember 1933: Furchtbarer Flammentod einer jungen Frau: Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich hier bei dem Telegraphensekretär Nelaimischkies. Seine Frau wollte eine brennende Petroleumlampe nachfüllen. Dabei kam es zu einer Explosion. In wenigen Augenblicken glich die unglückliche Frau einer lebenden Fackel. Der Ehemann befand sich zurzeit des Unglücks nicht zu Hause, nur der Vater der jungen Frau war anwesend. Bevor er ihr aber zu Hilfe kam, hatte sie furchtbare Brandwunden am Körper davongetragen. Man schaffte die Unglückliche sofort ins Heydekruger Krankenhaus. Dort ist sie aber bald nach ihrer Einlieferung eines qualvollen Todes gestorben. Drei kleine Kinder beweinen den Tod ihrer Mutter. Es ist leider eine weitverbreitete Unsitte auf dem Lande, wo man kein elektrisches Licht hat und auf die Petroleumlampe angewiesen ist, diese brennend nachzufüllen. Dabei haben sich schon öfter schwere Unglücksfälle zugetragen. Der vorstehend geschilderte Unglücksfall sollte allen denen zur Warnung dienen, die in ähnlichen Fällen ebenso unvorsichtig zu handeln pflegen.


Karten

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Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Pleikischken
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie




Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung PLEKENKO05UE
Name
  • Pleikischken Quelle (${p.language})
  • Pleinė Quelle (${p.language})
  • Pleikiškiai (1923) Quelle Seite 1093 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • nima:-2618046
  • geonames:595714
Karte
   

TK25: 0796

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Pleikischken, Pleikiškiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Plaschken (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.296/297

Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.296/297

Pleine, Naujapieviai (1939-05-01 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Stoniškiai, Stoniškių seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  2. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939