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[[Bild:Pleikischken2_URMTB046_1860.jpg|thumb|430px|left|Pleikischken und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]] | |||
[[Bild:Pleikischken_URMTB046_1860.jpg|thumb|430px|Pleikischken im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]] | |||
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Version vom 13. Februar 2011, 13:51 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Pleikischken
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Pleikischken
Einleitung
Pleikischken, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Heydekrug
- Weitere Informationen siehe unten in den Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Name
Der Name weist auf offenes unfruchtbares Areal.
- prußisch "plike" und lettisch "pleikis" = Glatze, kahle Wiese, wächst wenig, kahle Stelle auf dem Feld
Politische Einteilung
1.5.1939: Pleikischken kommt zur Gemeinde Pleine. [1]
1.10.1939: Pleine kommt zum Kreis Heydekrug. [2]
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Pleikischken gehörte 1912 zum Kirchspiel Plaschken.
Bewohner
Verschiedenes
Memeler Dampfboot
- 10. Dezember 1933: Furchtbarer Flammentod einer jungen Frau: Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich hier bei dem Telegraphensekretär Nelaimischkies. Seine Frau wollte eine brennende Petroleumlampe nachfüllen. Dabei kam es zu einer Explosion. In wenigen Augenblicken glich die unglückliche Frau einer lebenden Fackel. Der Ehemann befand sich zurzeit des Unglücks nicht zu Hause, nur der Vater der jungen Frau war anwesend. Bevor er ihr aber zu Hilfe kam, hatte sie furchtbare Brandwunden am Körper davongetragen. Man schaffte die Unglückliche sofort ins Heydekruger Krankenhaus. Dort ist sie aber bald nach ihrer Einlieferung eines qualvollen Todes gestorben. Drei kleine Kinder beweinen den Tod ihrer Mutter. Es ist leider eine weitverbreitete Unsitte auf dem Lande, wo man kein elektrisches Licht hat und auf die Petroleumlampe angewiesen ist, diese brennend nachzufüllen. Dabei haben sich schon öfter schwere Unglücksfälle zugetragen. Der vorstehend geschilderte Unglücksfall sollte allen denen zur Warnung dienen, die in ähnlichen Fällen ebenso unvorsichtig zu handeln pflegen.
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | PLEKENKO05UE | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| Einwohner | |||||
| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0796 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Pleikischken, Pleikiškiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69 Plaschken (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.296/297 Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.296/297 Pleine, Naujapieviai (1939-05-01 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69 Stoniškiai, Stoniškių seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm - ↑ Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939