Kantweinen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''',  Kreis Memel, Ostpreußen.


'''{{PAGENAME}}''', 1515 Gehöft [[Kantwain]], 1539 [[Enders Kantwagen]], 1540 [[Endres Kantwagenn]], 1541 auch [[Kandtwagen]], 1554 auch [[Cantwagen]], 1590 auch [[Kantwaggen]], 1591 [[Kantwagger]], 1609 [[Kandtwagger]], 1611 [[Kant Wagger]], 1615 [[Kandt Wagger]], 1687  [[Kandtwaynen]], 1713 Taufe von '''Kantwains''' aus [[Kantwainen]] in [[Prökuls]], 1785 [[Kandtweynen]], [[Kandt Waynen]], [[Christoph Kandt Waynen]] oder [[Weynenkandt]], auch [[Waynen Kandt]] und [[Kandwohnen]], [[Kandtweinen]], Kreis Memel, Ostpreußen.
 
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1515 Gehöft [[Kantwain]], 1539 [[Enders Kantwagen]], 1540 [[Endres Kantwagenn]], 1541 auch [[Kandtwagen]], 1554 auch [[Cantwagen]], 1590 auch [[Kantwaggen]], 1591 [[Kantwagger]], 1609 [[Kandtwagger]], 1611 [[Kant Wagger]], 1615 [[Kandt Wagger]], 1687  [[Kandtwaynen]], 1713 Taufe von '''Kantwains''' aus [[Kantwainen]] in [[Prökuls]], 1785 [[Kandtweynen]], [[Kandt Waynen]], [[Christoph Kandt Waynen]] oder [[Weynenkandt]], auch [[Waynen Kandt]] und [[Kandwohnen]], [[Kandtweinen]]
*[[Kandtwainen]], [[Kantwainen]], [[Kantweynen]]<ref>Taufbuch Prökuls</ref>
*[[Kandtwainen]], [[Kantwainen]], [[Kantweynen]]<ref>Taufbuch Prökuls</ref>


 
====Namensdeutung====
 
==Name==
Es handelt sich um ein sogenanntes Sippendorf mit einem Musiker als Oberhaupt.
Es handelt sich um ein sogenanntes Sippendorf mit einem Musiker als Oberhaupt.
*prußisch '''"kantele, kantle, kant, kantils"''' = Laute, Zither
*prußisch '''"kantele, kantle, kant, kantils"''' = Laute, Zither
*kurisch '''"venys"''' = Weideland
*kurisch '''"venys"''' = Weideland
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*nehrungskurisch '''"wagger"''' = Schulz, Aufseher, Bediensteter des Landesherrn
*nehrungskurisch '''"wagger"''' = Schulz, Aufseher, Bediensteter des Landesherrn
*lettisch '''"vagaris"''' = Dorfschulz, Wirtschaftsaufseher
*lettisch '''"vagaris"''' = Dorfschulz, Wirtschaftsaufseher
:*[http://www.amazon.de/Art-Finnish-Kantele-M-Pokela/dp/B000001IK5/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1256665175&sr=8-1] (Hörbeispiele Kantele, nach unten scrollen)


* [[http://www.amazon.de/Art-Finnish-Kantele-M-Pokela/dp/B000001IK5/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1256665175&sr=8-1]] (Hörbeispiele Kantele, nach unten scrollen)
=== Allgemeine Information ===


<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
 
Am '''09.07.1895''' mit [[Keebeln]] zur Gemeinde '''Kantweinen''' vereinigt.<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref><br>
Am '''09.07.1895''' mit [[Keebeln]] zur Gemeinde '''Kantweinen''' vereinigt.<br>
'''1939''' ist [[Kantweinen]] eine Gemeinde mit den Dörfern [[Kantweinen]], [[Budwethen]] und [[Größen]].{{MLRefAmtsblatt2}}<br>
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Gemeinde mit dem Gut [[Ziobrischken]] und dem Dorf [[Szarde]].
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Gemeinde mit dem Gut [[Ziobrischken]] und dem Dorf [[Szarde]].<br>




== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Wannaggen]], '''vor 1903''' aber zum Kirchspiel [[Prökuls]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Wannaggen]], '''vor 1903''' aber zum Kirchspiel [[Prökuls]].


=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1907''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].
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== Standesamt ==
== Standesamt ==
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
===1711===
'''1711'''
* [[Laßen]]: Johnis '''Guseit'''
* [[Laßen]]: Johnis '''Guseit'''
* [[Wybrantzen]]:  
* [[Wybrantzen]]:  
* [[Enrollierte]]: Johnis '''Guseit'''
* [[Enrollierte]]: Johnis '''Guseit'''
 
<ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref>
(Quelle: <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref>)


<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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== Verschiedenes ==  
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[[Bild: MingetalPrökuls.jpg|thumb|430 px|Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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[[Bild:Kantweinen_URMTB012_V2_1860.jpg|thumb|430px|Kantweinen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Kantweinen_URMTB012_1860.jpg|thumb|430px|left|Kantweinen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Kantweinen_URMTB012_1860.jpg|thumb|430px|left|Kantweinen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Ort_Kantweinen_20_0567_Kantweinen_Karte.jpg|thumb|430px|Skizze aus der Gemeindeseelenliste von {{PAGENAME}} aus den 50er Jahren, <small>(c) Bundesarchiv</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!-- === Berufsgenealogen === -->
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<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
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<!-- === Weitere Internetseiten === -->
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<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>KANNENKO05QN</gov>
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== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 2. Juni 2013, 20:21 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Kantweinen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Kantweinen



Einleitung

Kantweinen, Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Es handelt sich um ein sogenanntes Sippendorf mit einem Musiker als Oberhaupt.

  • prußisch "kantele, kantle, kant, kantils" = Laute, Zither
  • kurisch "venys" = Weideland
  • prußisch "wena" = Mitgift der Braut
  • nehrungskurisch "wagger" = Schulz, Aufseher, Bediensteter des Landesherrn
  • lettisch "vagaris" = Dorfschulz, Wirtschaftsaufseher
  • [1] (Hörbeispiele Kantele, nach unten scrollen)


Allgemeine Information

Politische Einteilung

Am 09.07.1895 mit Keebeln zur Gemeinde Kantweinen vereinigt.[2]
1939 ist Kantweinen eine Gemeinde mit den Dörfern Kantweinen, Budwethen und Größen.[3]
1940 ist Kantweinen eine Gemeinde mit dem Gut Ziobrischken und dem Dorf Szarde.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Kantweinen gehörte 1912 zum Kirchspiel Wannaggen, vor 1903 aber zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Kantweinen gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Kantweinen gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Wannaggen. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner


Geschichte

1711

[4]


Verschiedenes

Karten

Kandtweinen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Kantweinen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Kantweinen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Kantweinen in den Messtischblättern 0394 Dawillen und 0494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Kantweinen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Request failed: file_get_contents(https://gov.genealogy.net/item/wikihtml/KANNENKO05QN): Failed to open stream: php_network_getaddresses: getaddrinfo for gov.genealogy.net failed: Temporary failure in name resolution

Quellen

  1. Taufbuch Prökuls
  2. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  3. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  4. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen