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Version vom 25. März 2011, 17:06 Uhr
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Regional > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Ortelsburg > Kukukswalde
Einleitung
Allgemeine Information
Kukukswalde war bis zum Jahre 1945 eine Landgemeinde im ehemaligen Landkreis Ortelsburg in Ostpreußen. Seit 1945 gehört die Gemeinde zu Polen und heißt Grzegzólki. Geographische Koordinaten: 53° n. Br., 20° ö. L. Kukukswalde liegt an der Kreuzung der Straßen Wartenburg-Passenheim und Mensguth-Neidenburg. Die Entfernung auf der Schiene ab dem nächstgelegenen Bahnhof Passenheim betragen nach Allenstein 26,6 km, nach Ortelsburg 18,3 km, und nach Königsberg i. Pr. 173,6 km.
Lageplan
Ein Lageplan der Gemeinde findet sich unter: http://www.kreis-ortelsburg.info/073/ortsplan.htm
Politische Einteilung
Kukukswalde gehörte zum Kreis Neidenburg und zum Hauptamt Ortelsburg bis 1818. Dann kam der Ort zum neugegründeten Landkreis Ortelsburg. Die Gemeinde hatte im Jahre 1945 eine Fläche von 517,1 ha sowie eine Einwohneranzahl von 306 und gehörte zum Amtsbezirk Rauschken (Kreis Ortelsburg).
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
- Bis 1876 Groß Purden (Kirchspiel St. Michael) im Kreis Allenstein,
- ab 1876 Herz-Jesu-Pfarrkirche, siehe Passenheim (Kath. Kirchspiel).
Geschichte
- 1412: Gründungsprivileg des Ortes Camalwen alias Kukukswalde
- 1448: Kukukswalde wird durch den Komtur von Elbing an die Stadt Passenheim (Kreis Ortelsburg) verliehen.
- 1579: Kukukswalde muss an Decem 9 Mk 27 s und an Rauchgeld, einer Feuerstellensteuer, 2 Mk 8 s
- 1693: Im Ort sind 3 Bauern gemeldet
- 1822: Kukukswalde hat 31 Haushalte
- 1830: Im Dorf wohnen 22 Köllmer
- 1854: Kukukswalde hat 43 Haushalte
- 1862: Abschluss der Separation in Kukukswalde
- 1783: Andreas Kurella wird Lehrer im Ort
- 1785: 24 Feuerstellen im Adeligen Dorf, welches zur Kämmerei in Passenheim gehört
- 1800: Kukukswalde wird bei einer Visitation als Königliches Stadtdorf bezeichnet
- 08.03.1810: Johann Grzanna wird Lehrer im Ort
- 1863: Der Ort hat 315 Einwohner
- 1885: Bau des neuen Schulgebäudes
- 1918: Friedrich Junga wird zum Bürgermeister des Ortes gewählt.
- 1933: Friedrich Junga muss als Bürgermeister zurücktreten.
- 21.01.1945: Die Räumung des Ortes wird erst an diesem Tag anberaumt
- 27.01.1945 Erscheinen der ersten sowjetischen Soldaten im Ort.
- Anfang Feb. 1945: Russen stecken 8 Wohnhäuser und 10 Wirtschaftsgebäude der Gemeinde an.
- Februar 1945: Emil Junga, Gustav Patschkowski, Alfred Suchalla und Ewald lenski werden von russischen Soldaten erschossen.
- März 1945: Friedrich Junga wird auf Anordnung der Ortskommandantur wieder Bürgermeister der Gemeinde.
- 23.05.1945 Übergabe der Verwaltung des Ortes an Polen und Einsetzung eines polnischen Bürgermeisters.
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Kukukswalde gehörte zum Standesamt Passenheim-Land. Die entsprechenden Urkunden werden
- im Staatsarchiv Allenstein (* 1875-1899, 1901-1903, oo 1874-1903, + 1874-1903) bzw.
- im Standesamt Ortelsburg (* 1904-1923, 1925-1936, 1938, 1940-1943, oo 1904-1907, 1911-1920, 1922-1933, 1935-1944, + 1904-1906, 1911, 1915, 1919-1925, 1928-1929, 1931-1935, 1939-1940, 1942) aufbewahrt, vgl. http://www.historische-masurische-vereinigung.de/.
Bibliografie
- Volltextsuche nach Kukukswalde in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Genealogische Bibliografie
- Einwohnerliste Kukukswalde nach Volkszählung 1939. Ost-Dok. 3, S. 174ff.
- Einwohnerliste Kukukswalde. Ost-Dok. 3, S. 178ff.
- Hahn, V. F. Verwandte Familien aus Kukukswalde. Archiv ostdeutscher Familienforscher 11, 1989-91, S. 125-126.
- Bulitta, M. Kriegsende 1945 und frühe Nachkriegszeit in Kukukswalde. Ortelsburger Heimatbote 2002, S. 169-173.
- Bulitta, M.; Plessa, M. P.; Jend, M. Seelenregister der Dorfschaft Kukukswalde (Kreis Ortelsburg) aus dem Jahre 1822. APG-NF 33, 2003, 133-148 [Nachdruck in: Ortelsburger Heimatbote 2003, S. 194-203].
- Bulitta, M. Kriegsopfer des Zweiten Weltkrieges aus Kukukswalde. Ortelsburger Heimatbote 2003, S. 204-206.
- Plessa, M. P. Das Passenheimer Haus und Ingrossationsbuch 1791-1801. APG-NF 37, 2007, S. 219-260.
- Plessa, M. P. Suchanzeigen. APG-NF 38, 2008, S. 453-454.
Historische Bibliografie
- Anon. Kukukswalde. Ortelsburger Heimatbote 1990, S.123ff.
- Bulitta, M. Erlebnisbericht, 6.11.1952, Ost-Dok. 2/29, S. 101-103.
- Junga, F. Bericht aus dem Jahre 1945 bis zur Vertreibung. Erlebnisbericht. Ost-Dok. 2/29, S. 254-258.
- Fragebogenbericht vom 25.2.1952. Ost-Dok. 1/42, S. 249-250.
- Lageplan der Gemeinde Kukukswalde. Ost-Dok. 3, S. 191.
- Meyhöfer, Max. Landgemeinde Kukukswalde. In: Meyhöfer, Max. Die Landgemeinden des Kreises Ortelsburg, Rautenberg/Leer, Neuauflage 1994, S. 161-162.
- Meyhöfer, Max. Das Siedlungsbild der Landgemeinde Kukukswalde. In: Meyhöfer, Max. Die Landgemeinden des Kreises Ortelsburg (Ergänzungsband), Rautenberg/Leer, 1971, S. 121.
- OstF. 382, Bd. 3, Bl. 375f. Handveste über das Gut Kamalwen, ietzo Kuckswalde genannt, 10.4.1412 (abgedruckt in Michels G. Zur Wirtschaftsentwicklung von Passenheim ..., S. 98 ff, s.u. Passenheim)
Archive und Bibliotheken
Archive
Bibliotheken
Verschiedenes
Weblinks
- http://www.kreis-ortelsburg.info/073/kukukswalde.htm
- Zum Amt Rauschken vgl. man: http://www.territorial.de/ostp/ortelsbg/klrausch.htm
Offizielle Webseiten
Genealogische Webseiten
Historische Masurische Vereinigung, siehe: http://www.historische-masurische-vereinigung.de/
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | KUKLDEKO03KQ | ||||
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| Typ |
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| externe Kennung |
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| Webseite | |||||
| Karte |
TK25: 2391 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Gmina Pasym, Pasym (1999 -) ( Stadt- und Landgemeinde PL) Quelle Kukukswalde (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Amtsbezirk Klein Rauschken |
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| Untergeordnete Objekte |
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