Schillmeiszen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Schillmeiszen2_URMTB030_1860.jpg|thumb|420px|left|Schillmeiszen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Schillmeiszen2_URMTB030_1860.jpg|thumb|420px|left|Schillmeiszen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Schillmeiszen_MTB0695.jpg|thumb|left|420 px|Schillmeyszen im Messtischblatt 0695 Gaidellen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild:Ort_Schillmeyszen_14_0876_Schillmeyszen_Karte.jpg|thumb|420 px|Skizze aus der Gemeindeseelenliste von {{PAGENAME}} aus den 50er Jahren, <small>(c) Bundesarchiv</small>]]
[[Bild:Ort_Schillmeyszen_14_0876_Schillmeyszen_Karte.jpg|thumb|420 px|Skizze aus der Gemeindeseelenliste von {{PAGENAME}} aus den 50er Jahren, <small>(c) Bundesarchiv</small>]]
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Version vom 2. Mai 2011, 01:17 Uhr


Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Schillmeiszen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Schillmeiszen


Einleitung

Schillmeiszen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name deutet auf die Ansiedlung von lettischen Kuren und bedeutet "Heidewald". Der Vorname Darg ist ein Kosename, Jhan leitet sich von Johann ab.

  • prußisch "syla, šila" = Heide, Heideland, Fichtenwald
  • lettisch "silmež" = Heidewald
  • "mežniecība" = Försterei
  • nehrungs-kurisch "mežs" = Wald (prußisch "median")
  • "meža" = im Wald
  • "meža iet" = in den Wald gehen
  • "meželuoap" = das Wild
  • "mežesuoag" = Walderdbeere
  • "mežil, mežen" = Wäldchen
  • prußisch "darg, dargs" = lieb, kostbar, haltbar, standfest, standhaft


Allgemeine Information

  • 1785 Königliches Bauerndorf, 1919 Landgemeinde[4]
  • Mehrere kleine Höfe, 7 km nordöstlich von Heydekrug, 1939: 312 Einwohner, gegründet vor 1540[5]


Politische Einteilung

1785 gehörte Schillmeiszen zum Amt Heydekrug.[6]
1940 ist Schillmeiszen Gemeinde und Dorf.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Schillmeiszen gehörte 1912 zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Schillmeiszen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.


Standesamt

Schillmeiszen gehörte 1907 zum Standesamt Gaidellen.


Bewohner

  • Bewohner von Schillmeiszen
  • 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seite 51 Dargi Meuszen [1]
  • 1832: Consignation Personal Dezem der Schule zu Rumszen (Rumbschen), Darge Meuszen, Seite 70 [2]


Friedhof

Der Friedhof von Schillmeiszen. Auf der Straße von Heydekrug kommend an der Kreuzung mit dem weißen Haus links abbiegen und lange durchfahren, bis der Weg sandig wird. Hier weiter bis zum Wald und knapp um die Waldrandecke fahren, dann sieht man eine Zufahrt in den Wald, an deren Ende der Friedhof liegt. Heute noch benutzt, werden auch die alten Grabstätten gepflegt. Sehr alte Stätten jedoch wuchern zu.


Verschiedenes

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Michel Schukies: Roggen zu teuer verkauft


Karten

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Schillmeuszen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Schillmeiszen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Schillmeiszen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Schillmeyszen im Messtischblatt 0695 Gaidellen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Schillmeiszen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SCHZENKO05SI
Name
  • Schillmeiszen (1887)
  • Szillmeuszen (1887)
  • Schillmeyszen (1907) Quelle (${p.language})
  • Šilmeižiai (1923) Quelle Seite 1090 (${p.language})
  • Schillmeyßen (1939) Quelle (${p.language})
Typ
  • Ort (1888)
Karte
   

TK25: 0694

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Werden (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei) Quelle

Schillmeiszen (1888) ( Landgemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Urmesstischblatt von 1860
  3. GOV: http://gov.genealogy.net/
  4. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920