Tarwieden (Kr.Memel): Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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====Andere Namen und Schreibweisen====
*v. 1820 [[Laciten]], n. 1820 [[Lacyten]], 1895 [[Laziten]], lit. [[Tarvydai (paliv.)]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Tarwyden (Kr.Memel)]]


==Name==
====Namensdeutung====
Der Name weist auf eine Bärengegend. Der Alternativname Tarwieden weist auf einen Musiker.
Der Name weist auf eine Bärengegend. Der Alternativname Tarwieden weist auf einen Musiker.
*lettisch '''"lācītis"''' = der Bär
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*prußisch '''"tarin"''' = Stimme
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*preußisch-litauisch '''"vedis"''' = Schwung, Schlag
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Hier: Beschreibung des Wappens
=== Allgemeine Information ===  
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*Vorwerk, 16 km nordöstlich von [[Memel]], 2 km südwestlich von [[Bajohren]] gelegen<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
<!--=== Allgemeine Information === -->
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== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
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==Bewohner==
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== Verschiedenes ==
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=== Karten ===
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[[Bild: Adl.Crottingen_MTB0193.jpg|thumb|430 px|left| Vw. Tarwieden im Norden der Gemeinde Adl.Crottingen im Messtischblatt 0193 Dtsch.Crottingen (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!--==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>TARDENKO05OU</gov>
<gov>TARDENKO05OU</gov>


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Version vom 19. Mai 2013, 14:12 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Tarwieden (Kr.Memel)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Tarwieden (Kr.Memel)

Reddot.svg
Tarwieden (Kr.Memel) in der Memellandkarte

Einleitung

Tarwieden (Kr.Memel), Kreis Memel, Ostpreußen

Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf eine Bärengegend. Der Alternativname Tarwieden weist auf einen Musiker.

  • lettisch "lācītis" = der Bär
  • prußisch "tarin" = Stimme
  • "taragas" = das Horn
  • "taruttis, tarotas" = der Sänger
  • "tarwainis" = Spielmann
  • preußisch-litauisch "vedis" = Schwung, Schlag


Allgemeine Information

  • Vorwerk, 16 km nordöstlich von Memel, 2 km südwestlich von Bajohren gelegen[2]


Politische Einteilung

1912 war Tarwieden (Kr.Memel) Vorwerk.[3]
1939 kommt Tarwieden (Kr.Memel) zur Gemeinde Deutsch Krottingen.[4]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Tarwieden (Kr.Memel) gehörte 1912 und 1916[5] zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.


Bewohner


Verschiedenes

Karten

Tarwieden auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe am Tensze (Fluss) auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Vorwerk Tarwyden im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Tarwieden (Kr.Memel)
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Vw. Tarwieden im Norden der Gemeinde Adl.Crottingen im Messtischblatt 0193 Dtsch.Crottingen (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  4. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  5. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918