Stiftung Stoye/Band 49/043: Unterschied zwischen den Versionen

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OCR-Text=Häuserbuch der Stadt Teltow
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(Ritterstraße 1)218
Ritterstraße 1212
Berlinerstraße 11
Rittergasse/Priesterstraße/Ritterstraße 12
Teilgrundstück (Bd. I, Bl. 11)
Teilgrundstück (Bd. I, Bl. 12)
Gärtnergut mit kleinem Nebenhaus bis 1801, danach ohne Nebenhaus und Garten
Ackerbürgergut bis etwa 1856
– ein kleiner Garten hinter und bei dem Haus
– ein Garten hinter dem Haus
– ein Garten vor dem Berliner Tor zur rechten Hand von 5 Rücken219 Land
– ein Garten vor dem Berliner Tor in den kurzen Stücken
9 Quadratruten vom Stadtwall beim Garten220
Graskavel vor dem Machnower Tor
– neue Wiese im Busch
– neue Wiese im Busch
zwei inalienable Kaveln
2 Hufen vor der Stadt
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
– Braugerechtigkeit
– Prästationen213
Eigentümer:
Eigentümer:
Vor 1765 Müller, Johann Christoph, Garnwebermeister.
Vor 1749 Tieke214, Peter sen., Hüfner und Brauer.215
1765
Vor 1769 Tieke, Peter, Hüfner, Brauer und Gerichtsschöppe216, Sohn des VE.
Witwe Müller, Catharina Elisabeth, geb. Rohrbeck, erbt.
1786
1769
Witwe Tieke, Anna Christina, geb. Glüer und Tochter Dorothea Louise, Erbvergleich, 717 Rthlr. (Taxwert 1243 Rthlr.).
Thielicke, Gottlieb, Schuhmachermeister, Kaufvertrag221, 500 Rthlr.
1813
1788
Gütling, Dorothea, geb. Tieke, erbt.
Gütling, Tobias Gottfried, Hüfnerbürger, Kaufvertrag222, 365 Rthlr.
1830
1801
Gütling, Johann Gottfried, Einwohner, später Hüfner, Kaufvertrag, 160 Rthlr.
Abschreibung: Verkauf des kleinen Büdnerhauses mit Hofraum von 2 Ruten223
1831
und 5 Fuß Tiefe und 9 Fuß Breite an Martin Wilhelm Laurisch als selbständiges Grundstück.224
Deegener, Carl Gustav Adolph, Ökonomie-Inspektor und Ackerbürger, Schwager des VE, Kaufvertrag, 1200 Rthlr.
1812
1854
Gütling, Tobias Gottfried, Ackerbürger, Sohn des VE, überlassen.
Abschreibungen: Acker und ein Garten von insgesamt 173 Quadratruten.
1825
Lange, Johann Friedrich, ehemaliger Steueraufseher und Scherenschleifer, Seehausen225, Kaufvertrag226, 800 Rthlr.
1834
Burchardt, Carl Friedrich, Partikulierer, Kaufvertrag, 600 Rthlr.
1835
Otto, Gottfried, Gastwirt und Pächter, Kaufvertrag, 555 Rthlr.
1835
Schröder, Johann Friedrich, Schuhmachermeister227, Kaufvertrag, 570 Rthlr.
1850
Witwe Schröder, Sophia, geb. Bathe, Erbvergleich, 900 Rthlr.
1856
1856
Geschwister Schröder, erben.
Hecht, Johann Carl Heinrich, Oberinspektor, Hohenfinow (Kreis Barnim), Kaufvertrag217, 14 000 Rthlr.
1859
1856
Jaepel, Friedrich Ehregott, Schlächtermeister, Löwenhagen228, Kaufvertrag,
Deegener, Carl Gustav, Posthalter, Sohn des Carl Gustav Adolph, Kaufvertrag,
1800 Rthlr.
13 000 Rthlr.
1877
1908
Jaepel, Friedrich Wilhelm, Schlächtermeister, Sohn des VE, erbt.
Überschreibung von Bd. I, Bl. 12 auf Bd. I, Bl. 9.
1878
Baugeschichte:
Boehme, Gustav Albert, Ökonom, Alt Schöneberg.
Vor 1800 stand auf dem Ackerbürgergut ein zweigeschossiges Fachwerkhaus mit einer
1879
Breite von 40 Fuß und einer Tiefe von 30 Fuß. Das Baujahr des danach errichteten massiven, zweigeschossigen Wohnhauses mit einem ursprünglich überdachten Eingangsbereich
Riechnow, Ludwig Martin Theodor, Gutsbesitzer, Alt Schöneberg, sub hasta
konnte aus den Bauakten nicht erfasst werden. Das Haus wurde vermutlich um die Mitte
erstanden229, Meistgebot 251 RM.
des 19. Jahrhunderts erbaut und gehört noch zum Bestand der Altstadt.
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Entstanden aus drei ehemaligen Grundstücken, eines Ackerbürgergutes: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow,
Bd. I, Bl. 12 fol. 56/60, alte Hyp. Nr. 11 fol. 21/22; eines Gärtnergutes: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd.
I, Bl. 11 fol. 51/55, alte Hyp. Nr. 10 fol. 19/20 und eines selbständigen Nebenhauses: BLHA, AG Potsdam,
GA Teltow, Bd. I, Bl. 9 fol. 41/45 [wahrscheinlich alte Hyp. Nr. 8 fol. 15/16, siehe Bd. I Bl. 11].
St. Nicolaikirche Spandau: 9 Schf Roggen, 9 Schf Hafer; Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen,
9 Schf Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.
Schreibweisen auch: Tiecke, Ticke, früher Tike.
Die Grundakte enthält das Nachlass-Inventar des Hüfnerbürgers und Gerichtsschöppen Peter Tieke aus dem
Jahr 1785.
Gerichtsschöppe: Gerichtsschöffe, Gerichtsbeisitzer aus dem Volke.
Zusammen mit einem Scheunengrundstück vor dem Berliner Tor.


BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 11 fol. 51/55, alte Hyp. Nr. 10 fol. 19/20.
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Kein einheitliches Flächenmaß, ein Rücken entsprach etwa 25 Quadratruten, umgerechnet 350 Quadratmeter.
Wallkanon von 2 Groschen und 6 Pfennigen.
Einschließlich Bd. I, Bl. 9.
Wie Anm. 221.
Rute: Längenmaß, eine Rute entspricht 3,76 Meter.
Siehe Bd. I Bl. 9.
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 100, Nr. 973.
Zuschreibung von 12 Quadratruten Hofraum und 26 Quadratruten Gartenparzelle von Bd. I, Bl. 12.
Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 106, Nr. 1075: Schröder, Carl Ferdinand, Schuhmacher, Teltow.
Herkunftsort: Siehe auch Anm. 208.
Zusammen mit Bd. I, Bl. 9.




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Ritterstraße

Ritterstraße 1212 Rittergasse/Priesterstraße/Ritterstraße 12 Teilgrundstück (Bd. I, Bl. 12) Ackerbürgergut bis etwa 1856 – ein Garten hinter dem Haus – ein Garten vor dem Berliner Tor in den kurzen Stücken – Graskavel vor dem Machnower Tor – neue Wiese im Busch – 2 Hufen vor der Stadt – Scheunenstelle vor dem Berliner Tor – Braugerechtigkeit – Prästationen213 Eigentümer: Vor 1749 Tieke214, Peter sen., Hüfner und Brauer.215 Vor 1769 Tieke, Peter, Hüfner, Brauer und Gerichtsschöppe216, Sohn des VE. 1786 Witwe Tieke, Anna Christina, geb. Glüer und Tochter Dorothea Louise, Erbvergleich, 717 Rthlr. (Taxwert 1243 Rthlr.). 1813 Gütling, Dorothea, geb. Tieke, erbt. 1830 Gütling, Johann Gottfried, Einwohner, später Hüfner, Kaufvertrag, 160 Rthlr. 1831 Deegener, Carl Gustav Adolph, Ökonomie-Inspektor und Ackerbürger, Schwager des VE, Kaufvertrag, 1200 Rthlr. 1854 Abschreibungen: Acker und ein Garten von insgesamt 173 Quadratruten. 1856 Hecht, Johann Carl Heinrich, Oberinspektor, Hohenfinow (Kreis Barnim), Kaufvertrag217, 14 000 Rthlr. 1856 Deegener, Carl Gustav, Posthalter, Sohn des Carl Gustav Adolph, Kaufvertrag, 13 000 Rthlr. 1908 Überschreibung von Bd. I, Bl. 12 auf Bd. I, Bl. 9. Baugeschichte: Vor 1800 stand auf dem Ackerbürgergut ein zweigeschossiges Fachwerkhaus mit einer Breite von 40 Fuß und einer Tiefe von 30 Fuß. Das Baujahr des danach errichteten massiven, zweigeschossigen Wohnhauses mit einem ursprünglich überdachten Eingangsbereich konnte aus den Bauakten nicht erfasst werden. Das Haus wurde vermutlich um die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und gehört noch zum Bestand der Altstadt. 212

213 214 215 216 217

Entstanden aus drei ehemaligen Grundstücken, eines Ackerbürgergutes: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 12 fol. 56/60, alte Hyp. Nr. 11 fol. 21/22; eines Gärtnergutes: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 11 fol. 51/55, alte Hyp. Nr. 10 fol. 19/20 und eines selbständigen Nebenhauses: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 9 fol. 41/45 [wahrscheinlich alte Hyp. Nr. 8 fol. 15/16, siehe Bd. I Bl. 11]. St. Nicolaikirche Spandau: 9 Schf Roggen, 9 Schf Hafer; Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen, 9 Schf Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre. Schreibweisen auch: Tiecke, Ticke, früher Tike. Die Grundakte enthält das Nachlass-Inventar des Hüfnerbürgers und Gerichtsschöppen Peter Tieke aus dem Jahr 1785. Gerichtsschöppe: Gerichtsschöffe, Gerichtsbeisitzer aus dem Volke. Zusammen mit einem Scheunengrundstück vor dem Berliner Tor.

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