Schudereiten: Unterschied zwischen den Versionen

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===Name===
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====Andere Namen und Schreibweisen====
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*1540 [[Schudrett]]
*1540 [[Schudrett]], 1815 [[Szudereiten]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Schuderaiten]]<ref> Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>


====Namensdeutung====
====Namensdeutung====
Es bieten sich zwei Deutungsmöglichkeiten an: Ort wo man nur schutzigen Fußes hinkommt oder Hinweis auf Feuerstein.  
Es bieten sich zwei Deutungsmöglichkeiten an: Ort wo man nur schmutzigen Fußes hinkommt oder Hinweis auf Feuerstein.  
*prußisch '''"šudai"''' = Eisenschlacke
*prußisch '''"šudai"''' = Eisenschlacke
* '''"šud"''' = Kot, Scheiße
* '''"šud"''' = Kot, Scheiße
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=== Allgemeine Information ===  
=== Allgemeine Information ===  
*Zwei große Höfe, südlich des [[Ruß (Fluss)|Ruß]], 6 km westlich von [[Kuckerneese]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>


====Angrenzende Orte====
====Angrenzende Orte====
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|Im Norden: ||[[Szakuhnen]]
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Quelle:<ref> Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
Quelle:<ref> Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
'''1938''' wurde '''{{PAGENAME}}''' zusammen mit [[Staltschen]], [[Luttken]] und [[Wieszeiten]] zur Gemeinde '''Jägerhöh''' vereinigt.<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
'''1938''' wurde '''{{PAGENAME}}''' mit [[Staltschen]], [[Luttken]] und [[Wieszeiten]] zur Gemeinde '''Jägerhöh''' zusammengeschlossen.<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>




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[[Bild:Jägerhöh_MTB0894.jpg|thumb|430 px|left|Schudereiten in der Gemeinde Jägerhöh im Messtischblatt 0894 Stucken (1910-1940)<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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==Bewohner==
==Bewohner==
*'''1719''': Das cöllmische Dorf Schuderaiten in dem '''Schakumischen Creyße''' gelegen, hat folgende Besitzer: Christoph '''Meding''', Andres '''Kurau''', Friederich '''Kramp''', die Wittwe des seeligen Pfarrers '''Johann Bencken''', Michel '''Hein'''. Quelle:<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
*'''1719''': Das cöllmische Dorf Schuderaiten in dem '''Schakumischen Creyße''' gelegen, hat folgende Besitzer: Christoph '''Meding''', Andres '''Kurau''', Friederich '''Kramp''', die Wittwe des seeligen Pfarrers '''Johann Bencken''', Michel '''Hein'''. Quelle:<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
*[[Schudereiten/ Bewohner|Bewohner von Schudereiten]]
*'''[[Schudereiten/ Bewohner|Bewohner von Schudereiten]]'''


<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==

Version vom 25. März 2012, 22:58 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung > Schudereiten



Einleitung

Schudereiten, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Es bieten sich zwei Deutungsmöglichkeiten an: Ort wo man nur schmutzigen Fußes hinkommt oder Hinweis auf Feuerstein.

  • prußisch "šudai" = Eisenschlacke
  • "šud" = Kot, Scheiße


Allgemeine Information

Angrenzende Orte

An das cöllm. Dorf Schuderaiten angrenzende Orte
Im Osten: Stellphen
Im Süden: Wiseiten
Im Westen: Kupern
Im Norden: Szakuhnen

Quelle:[4]


Politische Einteilung

1938 wurde Schudereiten mit Staltschen, Luttken und Wieszeiten zur Gemeinde Jägerhöh zusammengeschlossen.[5]


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Schudereiten gehörte 1912 zum Kirchspiel Schakuhnen.


Verschiedenes

Karten

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Schudereiten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe unten mittig südöstlich von Abschray auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000



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Schudereiten in der Gemeinde Jägerhöh im Messtischblatt 0894 Stucken (1910-1940)
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Bewohner

  • 1719: Das cöllmische Dorf Schuderaiten in dem Schakumischen Creyße gelegen, hat folgende Besitzer: Christoph Meding, Andres Kurau, Friederich Kramp, die Wittwe des seeligen Pfarrers Johann Bencken, Michel Hein. Quelle:[6]
  • Bewohner von Schudereiten


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SCHTENKO05RE
Name
  • Schudereiten Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
w-Nummer
  • 50234
Karte
   

TK25: 0894

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Schudereiten (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle S. 92/93

Jägerhöh (1938-04-01 - 1945) ( Gemeinde) Quelle

Schakuhnen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S. 92/93

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962