Wieszeiten: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Jägerhöh_MTB0894.jpg|thumb|430 px|left|Teile von Wieszeiten in der Gemeinde Jägerhöh im Messtischblatt 0894 Stucken (1910-1940)<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]] | |||
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[[Bild:Kleinsommershöfen_MTB0894.jpg|thumb|430 px|left|Kleinsommershöfen im Messtischblatt 0894 Stucken (1910-1940)<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]] | [[Bild:Kleinsommershöfen_MTB0894.jpg|thumb|430 px|left|Kleinsommershöfen im Messtischblatt 0894 Stucken (1910-1940)<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]] | ||
Version vom 27. März 2012, 20:31 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung > Wieszeiten
Einleitung
Wieszeiten, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- 1540 Wyszeiken, 1736 Wieszaiten, 1871 Wyszeiten, 17.09.1936 Wieszeiten[1]
- bis 16.07.1938 Wiescheiten, danach Kleinsommershöfen[2]
Namensdeutung
Der Name beschreibt sumpfiges Gelände, das man nur mit Pareisgen betreten kann.
- prußisch "wisene" = Sumpf-Rosmarin, Porsch, Porst
- nehrungs-kurisch "viešs" = Krebs
- preußisch-litauisch "vyža" = Bastschuh, Strohpantoffel "Die vyža ist eine aus je zwei Finger breiten Streifen von Lindenbast geflochtene Sohle, welche mit schmalen Bändern unterhalb des Knöchels an dem mit leinenen Lappen und Binden umwickelten Fuß befestigt wird" (A. Kurschat), Pareisgen wurden auch aus Birkenbast hergestellt
- litauisch "vyžius" = Bastschuhflechter, Pareisgenträger
Allgemeine Information
- Ein paar mittlere Höfe, südlich des Ruß, 5,5 km westlich von Kuckerneese[3]
Politische Einteilung
1785 war Wieszeiten Königliches Bauerdorf, 1919 Landgemeinde[4]
Ein Teil von Wieszeiten wurde am 01.04.1938 zusammengeschlossen mit Staldschen, Luttken und Schudereiten zur Gemeinde Jägerhöh.[5]
Aus dem anderen Teil des Ortes entstand die Gemeinde Kleinsommershöfen.
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Wieszeiten gehörten 1912 zum Kirchspiel Schakuhnen.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)