Wilkieten: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. August 2012, 06:24 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Wilkieten
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Wilkieten
Einleitung
Wilkieten, Kreis Memel, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
Südöstlicher Teil von Wilkieten: 1678 Peter Kiek, 1785 Wilkitten, Wilkyten oder Kiecken Peter oder Kycken Peter, Kicken Peter, oder Kiecken (Wilkieten)
Mittlerer Teil von Wilkieten: Wirballen Kiaup, Kaup Schirwoll
Östlicher und westlicher Teil von Wilkieten: Ruteln, Raitell Jacob, Jacob Raitter, Jacob Rewter
Siehe auch Dorfschaft oder Bezirk Wilkieten
Namensdeutung
Der Name Kiek kann sich auf Tannen beziehen, dürfte aber ein Spitzname für Peter sein, der wohl einen auffälligen Haarschopf hatte. Der Alternativname Wilkieten ist ein zärtlicher Tier-Kosename.
- prußisch "kikas, kixst" = Kapuze, Haube (die traditionelle Frauenhaube)
- "kikilis" = Hänfling (der hat einen abstehenden Schopf am Hinterkopf)
- nehrungs-kurisch "kiekužes" = Tannenzapfen
- litauisch "vilkytis" = Wölfchen, kleiner Wolf
Allgemeine Information
1820
In der "Topographische Uebersicht des Verwaltungs-Bezirks der Königlichen Preussischen Regierung" zu Königsberg in Preussen. Gedruckt 1820 in Königsberg wird der Ort '''Wilkyten''' als ein gemeinschaftlicher Name von 4 Ortschaften (Kieken-Peter, Pangieren-Andres, Reiteln-Jacob und Wirballen-Kiaup}}) als 342.Ortschaft aufgeführt. Es wurde als "Bauer- und Erbfrei-Dorf" bezeichnet und hatte 32 "Feuerstellen" mit 175 "Seelen". Wilkyten gehörte zum Königlichem Amt Prökuls.
Entnommen aus der Sonderschrift Nr. 43 des VffOW - 1979 (HJW/2012.08.)
Politische Einteilung
1940 ist Wilkieten eine Gemeinde mit den Dörfern Pangirren und Wilkieten.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Wilkieten gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.
Katholische Kirche
Wilkieten gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Friedhof
Der Friedhof in Wilkieten weist noch einige Grabsteine aus deutscher Zeit oder einige Steine nach 1945 mit memelländischen Familiennamen auf.
Grab von Charlotte Bartsch und Max Otto Bartsch
Grab von Elze Dumate und Kristups Dumat
Grab von Martin Kawohl
Grab von Johann Krieger und Heinriette Krieger geb. Spangehl
Grab von Erich Lippke
Grab von Marie Pawils
Grab von Ilse Schepat geb. Meiszies
Grab von Otto Schmidtke
Grab von Otto Schmidtke (Rückseite)
Grab von Wilhelm August Schmidtke
Grab von Wilhelm August Schmidtke (Rückseite)
Grab von Anna Sturmat geb. Gaedtke, Fritz und ... Anneliese Sturmat
Die Photographien stammen von Hartmut Toleikis aus dem Jahre 2005.
Die folgenden Fotos wurden aufgenommen von G. Pietsch im Jahre 2000:
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Grab von M. Gennies, Grünheide
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Grab von Revierförster Paul Boettcher
Standesamt
Wilkieten gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Prökuls.
Wann die Zugehörigkeit sich wechselte, ist noch nicht bestimmt.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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Quellen
- ↑ Taufbuch Prökuls