Ramutten Jahn: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei '''Ramutten Jahn''' befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[[http://de.wikipedia.org/wiki/Prussia-Museum]]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. | Bei '''Ramutten Jahn''' befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[[http://de.wikipedia.org/wiki/Prussia-Museum]]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. [[http://www.prussia-museum.eu/Ramutten.html]] | ||
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Version vom 16. September 2012, 19:04 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Ramutten Jahn
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Ramutten Jahn
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Einleitung
Ramutten Jahn, Kreis Memel, Ostpreußen
Name
Alternative Namen und Schreibweisen
- 1540 Jahn Reymuth, 1687 Jahn Rahmuth
- John Ramuht[1]
- Melaschen, Melaschen Ramutten, Ramutten Jon[2][3]
- Ramutten-Jahn[4]
Namensdeutung
Der Name weist auf den Charakter des Jahn. Der Alternativname Melaschen kann bedeuten, dass es sich um einen naschhaften Menschen handelt. Möglich ist auch ein Bezug zum Aussehen oder zur Umgebung. Die litauische Interpretation "böswillig" dürfte aus siedlungshistorischer Sicht unzutreffend sein, zumal sie Ramutten widerspricht.
- prußisch "rams, roms" = ruhig, demütig, zahm, sittsam, bescheiden, höflich
- prußisch-sudauisch "ramint" = beruhigen, besänftigen
- prußisch "melais" = lecken
- nehrungskurisch "mels" = schwarz, dunkelblau
- "melin" = Blaubeere
- litauisch "melas" = Lüge, Unwahrheit, böswillig
Politische Einteilung
1.5.1939: Ramutten-Jahn kommt zur Gemeinde Girngallen-Matz. [5]
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Ramutten Jahn gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.
Katholische Kirche
Ramutten Jahn gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Ramutten Jahn gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Krottingen.
Bewohner
Geschichte
Bei Ramutten Jahn befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[[1]]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. [[2]]
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | JAHAHNKO05NU | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 0192 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.158/159 Girngallen-Matz, Girnkaliai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.158/159 Ramutten-Jahn, Melašiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
- ↑ Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
- ↑ Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
- ↑ Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm - ↑ Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
