Michell Surliegk: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 28: Zeile 28:
}}
}}
|}
|}


== Einleitung ==
== Einleitung ==
Zeile 36: Zeile 35:
=== Name ===
=== Name ===
==== Andere Namen und Schreibweisen ====
==== Andere Namen und Schreibweisen ====
*[[Szurlicken]], 1820 [[Zurlicken]], 1871 [[Szurlich-Michel]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Szurlig Michel]], [[Szurlich Michel]]
*[[Szurlig Michel]], [[Szurlich Michel]]
*[[Zurlicken]]<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref>
*[[Zurlicken]]<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref>
Zeile 51: Zeile 51:


=== Allgemeine Information ===  
=== Allgemeine Information ===  
*Alter Siedlungsort, ca. 16 km nördlich von [[Memel]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
'''13.12.1861''': '''{{PAGENAME}}''' kommt zu '''[[Scheipen Thoms]]'''<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref><br>
'''1785''' war {{PAGENAME}} Kgl. Bauerdorf.<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref><br>
'''1.5.1939''': '''[[Scheipen-Thoms]]''' kommt zur Gemeinde '''[[Nimmersatt]]'''. {{MLRefAmtsblatt2}}<br>
'''13.12.1861''': '''{{PAGENAME}}''' kommt ''(mit [[Pleicken Gerge]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>)'' zu '''[[Scheipen Thoms]]'''<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref><br>
'''1.5.1939''': '''[[Scheipen-Thoms]]''' kommt zur Gemeinde '''[[Nimmersatt]]'''. {{MLRefAmtsblatt2}}<br>


<!--== Kirchliche Zugehörigkeit ==
 
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1785''' zum Kirchspiel [[Crottingen]].<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>
 
<!--=== Katholische Kirche ===
== Standesamt ==-->
== Standesamt ==-->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
Zeile 89: Zeile 94:
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1832.jpg|thumb|420px|left|'''Szurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1832.jpg|thumb|420px|left|'''Szurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1860.jpg|thumb|420px|'''Schurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1860.jpg|thumb|420px|'''Schurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild: Scheipen-Thoms_Grenzen_MTB0192.jpg|thumb|left|430 px| Nördliche Gehöfte von Scheipen-Thoms an der Kreuzung nach Grauduß-Bartel und Scheipen-Thoms an Stelle der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild: Scheipen-Thoms_Grenzen_MTB0192.jpg|thumb|left|420 px| Nördliche Gehöfte von Scheipen-Thoms an der Kreuzung nach Grauduß-Bartel und Scheipen-Thoms an Stelle der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild:Nimmersatt_Großgemeinde.JPG|thumb|430 px|Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)<br>Scheipen Thoms (inkl. der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk) eingemeindet in die Großgemeinde Nimmersatt.<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild:Nimmersatt_Großgemeinde.JPG|thumb|420 px|Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)<br>Scheipen Thoms (inkl. der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk) eingemeindet in die Großgemeinde Nimmersatt.<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
<br style="clear:both;" />
<br style="clear:both;" />
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->

Version vom 16. Mai 2013, 22:04 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Michell Surliegk

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Michell Surliegk



Michell Surliegk
Michell Surliegk in der Memellandkarte

Einleitung

Michell Surliegk, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Hinweis auf einen Wohnplatz in der Nähe eines Moores.

  • prußisch „sur“ = um, herum, ringsherum, neben, bei
  • nehrungs-kurisch "likt" = legen, liegen
  • prußisch „surus“ = feucht, klamm
  • prußisch „suras“ = sauer, scharf, bitter, salzig
  • lettisch/ nehrungs-kurisch „sūrs“ = herb, sauer, bitter, scharf


Allgemeine Information

  • Alter Siedlungsort, ca. 16 km nördlich von Memel[4]


Politische Einteilung

1785 war Michell Surliegk Kgl. Bauerdorf.[5]
13.12.1861: Michell Surliegk kommt (mit Pleicken Gerge[6]) zu Scheipen Thoms[7]
1.5.1939: Scheipen-Thoms kommt zur Gemeinde Nimmersatt. [8]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Michell Surliegk gehörte 1785 zum Kirchspiel Crottingen.[9]


Verschiedenes

Karten

Szurlich Michel auf der Schroetterkarte Nr. 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe links Szurlich Michel auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Szurlich Michel und Scheipen Toms im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Schurlich Michel und Scheipen Toms im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Nördliche Gehöfte von Scheipen-Thoms an der Kreuzung nach Grauduß-Bartel und Scheipen-Thoms an Stelle der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)
Scheipen Thoms (inkl. der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk) eingemeindet in die Großgemeinde Nimmersatt.
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SZUHELKO05MU
Name
  • Szurlig-Michel Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
Einwohner
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Scheipen-Thoms, Šaipai (1861-12-13 -) ( Landgemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle

Szurlig-Michel (- 1861-12-12) ( Landgemeinde) Quelle

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  3. Preußisches Urmesstischblatt Nr. 1, 1860 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  6. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  8. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  9. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918