Wehsat Andres: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen
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===Name===
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====Andere NAmen und Schreibweisen====
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* 1540 [[Andre Weßytt]], 1687 [[Andreß Wedesaath]], [[Wehsaath Andres]], [[Wehsatt Andres]], [[Wesath Andres]], [[Wesatt Andres]], [[Weszath Andres]] oder [[Wehesaath Andres Bartel]] oder [[Szeimen]], [[Szeymen]], [[Zeimen]]
* 1540 [[Andre Weßytt]], 1687 [[Andreß Wedesaath]], [[Wehsaath Andres]], [[Wehsatt Andres]], [[Wesath Andres]], [[Wesatt Andres]], [[Weszath Andres]] oder [[Wehesaath Andres Bartel]] oder [[Szeimen]], [[Szeymen]], [[Zeimen]]


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====Namensdeutung====
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Der Name Wessat weist auf klimatische Verhältnisse. Peteraitis weist auf litauisch „vežys“ (Krebs). Das dürfte unzutreffend sein, da hier kein Fluss fließt.
Der Name Wessat weist auf klimatische Verhältnisse. Peteraitis weist auf litauisch „vežys“ (Krebs). Das dürfte unzutreffend sein, da hier kein Fluss fließt.
*nehrungs-kurisch '''"vešs"''' = Wind
*nehrungs-kurisch '''"vešs"''' = Wind
*lettisch '''"vēs"''' = kühl, frisch
*lettisch '''"vēs"''' = kühl, frisch
*westzemaitisch '''„žeima“''' = Winter, auch kalt
*westzemaitisch '''„žeima“''' = Winter, auch kalt


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== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
'''13. Januar 1896''': [[Wehsatt Andres]] kommt zu [[Grabben]].<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref>
'''13. Januar 1896''': [[Wehsatt Andres]] kommt zu [[Grabben]].<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref><br>
'''1.5.1939''': '''[[Grabben]]''' kommt zur Gemeinde [[Dargußen]].{{MLRefAmtsblatt2}}


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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Kirchspiel [[Deutsch Crottingen]].
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=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
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== Standesamt ==
== Standesamt ==
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Standesamt [[Plücken Martin]].
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== Verschiedenes ==
== Verschiedenes ==
=== Karten ===
=== Karten ===
[[Bild:Wesath_Andres_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Wesath Andres auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild:Wesath_Andres_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Wesath Andres auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: DtCrottingenKarte.jpg|thumb|430 px|Siehe '''Szeymen''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
[[Bild: DtCrottingenKarte.jpg|thumb|430 px|Siehe '''Szeymen''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
 
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[[Bild:Weszath_Andres_URMTB001_1832.jpg|thumb|420px|left|Weszath Andres im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Weszath_Andres_URMTB001_1832.jpg|thumb|420px|left|Weszath Andres im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Weszath_Andres_URMTB001_1860.jpg|thumb|420px|Wehsatt Andres im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
 
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[[Bild: Grabben_Grenzen_MTB0192.jpg|thumb|left|430 px| Gehöfte im Nordosten der Gemeinde Grabben an der Stelle von ehemals Wehsat Andres im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild: Grabben_Grenzen_MTB0192.jpg|thumb|left|430 px| Gehöfte im Nordosten der Gemeinde Grabben an der Stelle von ehemals Wehsat Andres im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>GRABENKO05NT</gov>
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== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 13. Juni 2013, 23:56 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Wehsat Andres

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Wehsat Andres



Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Wehsat Andres in der Memellandkarte


Einleitung

Wehsat Andres, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name Wessat weist auf klimatische Verhältnisse. Peteraitis weist auf litauisch „vežys“ (Krebs). Das dürfte unzutreffend sein, da hier kein Fluss fließt.

  • nehrungs-kurisch "vešs" = Wind
  • lettisch "vēs" = kühl, frisch
  • westzemaitisch „žeima“ = Winter, auch kalt


Politische Einteilung

13. Januar 1896: Wehsatt Andres kommt zu Grabben.[1]
1.5.1939: Grabben kommt zur Gemeinde Dargußen.[2]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Wehsat Andres gehörte 1888 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Wehsat Andres gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Wehsat Andres gehörte 1888 zum Standesamt Plücken Martin.


Verschiedenes

Karten

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Wesath Andres auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe Szeymen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Weszath Andres im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Wehsatt Andres im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gehöfte im Nordosten der Gemeinde Grabben an der Stelle von ehemals Wehsat Andres im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GRABENKO05NT
Name
  • Grabben Quelle (${p.language})
  • Grabai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2614525
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Dargußen, Darguszen, Dargužiai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Grabben, Grabai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Karkelbeck (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  2. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm