Eschmar: Unterschied zwischen den Versionen
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*Der schoultiss hait gedyngt van der Hern wegen umb eynen schuldigen tuschen den gezugen Cristians van Gulse und Teilgyn Peeler, want de gezuge oever beyschelich syn. Franck obtinuit a fideniss Schobs. | *Der schoultiss hait gedyngt van der Hern wegen umb eynen schuldigen tuschen den gezugen Cristians van Gulse und Teilgyn Peeler, want de gezuge oever beyschelich syn. Franck obtinuit a fideniss Schobs. | ||
*Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/2, Blatt 190r, 1489. Edition W. Günter Henseler, Kierspe. | *Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/2, Blatt 190r, 1489. Edition W. Günter Henseler, Kierspe. | ||
*Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/16, Blatt 160r-161v. Edition W. Günter Henseler, Kierspe. | |||
*1565. Peter zuim Isermart und Herman zum Kettenputz, instatt Berthram an Ontzenort, burgemeister, anno et cetera XVC und LXV, am XXVten augusti. | |||
*Item, uff heutt, dato, hatt Vaeß Zymonß neben seinem broder Johannen und seinem son Hilger offentlichen ergeith und bekanth, wie das die vornhemen achtbaren und tugentsamen Berthram an Ontzenort und Kathrina, sein elige hausfraw, innen guetlichen vurgestreckt und gelehent haben, mitt namen funffzich Oberlensche Gulden und das uff ire beide gertger und erbgerechtigkeitt, gelegen einß an der Schruppelsgassen, bey des Richensteinß garden, und das ander hinder dem Breuhoff bey meinß erw[erdigen] l[ieben] H[ern] et cetera garden, mitt all, gar nichtz darvon uißgescheiden, derogestalt das sie dieselbige fur die gepurliche pension gebruichen sullen so lange biß die vurscrevene jarlichs khomen mitt der ernantter heufftzommen uff sanct Gerdrudentag oder XIIII tage unbefangen, und lieberen dieselbige gedachten eleuthen oder iren erben und nachkhomen. | |||
*Damitt sullen sie widderomb in das gebrauch der vurscrevenen gertger khomen, alles lauth und inhalt eines außgesneden zedels, so hiebevor daruber uffgericht. | |||
*Item, ferner so haitt obernentter Vaeß Zymonß und Hilger, sein son, von ime und seiner furehliger hausfrauw Chathrinen säligen geschaffen, in beisein des oemen Johan Zymonß ergeith und bekanth, wie das der erbar '''Lenß von Eschmar und Anna,''' sein elige hausfraw, ime zu behoff seinß sonß guetlichen furgestreckt und gelehent haben, mitt namen funffzehen gueder uffrechtiger Thaler, und das auch uff die furermelte gertger, gelegen wie obgemelt, so wie dieselbige furhin gemeltem irem vatter und schwegerhern verunderpfendt und fur die gepurliche pension in gebrauch gehaitt haitt. Und sullen nu vorthan ingleichen moge und macht haben, dieselbige garden loß und frey fur die pension zu gebruichen, one inredt. Des ist hirinnen außverhalten, wilche zeitt sie einges jarß khomen uff sanct Bartholomeustag oder XIIII tage darnach unbefangen, mitt funffzehen Thaler, damitt sullen sie in das gebrauch der angezogen underpfendt widderomb khomen und zugelassen werden, doch mitt dero bescheidenheit, das die irste verschrivonge in crafft gehalten. Und die abloeß mach geschehen nach umbganck den negsten vier jaren und eher nicht, und also vorthan biß dasselbige vollenbracht wirdt in massen vurgenant et cetera. | |||
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Version vom 5. September 2013, 13:33 Uhr
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Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Köln > Rhein-Sieg-Kreis > Troisdorf > Eschmar
Einleitung
Allgemeine Information
Politische Einteilung
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Geschichte
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Bibliografie
Genealogische Bibliografie
Historische Bibliografie
In der Digitalen Bibliothek
Archive und Bibliotheken
Archive
- Stadtarchiv Troisdorf
- Historisches Archiv der Stadt Siegburg
- Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/5, Blatt 12addr. Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
- [1453]. Scheffen Rambolt et Fredrich, anno [14]LIII, up sent Walberdach.
- Claes upme Elter und Else, elude, Henselyn van Lair und Michail van Eschmar hant verkoufft und vertzegen up alle alsulchen ersterffnisse as an sy erstorven was, van wegen Johan Junchhergyn as mit namen, alleyn up dat huyss, genant Peiltzers huyss, gelegen in der Molengassen. Vortme so heit geloiff Micheill syne huysfrau verzichich machen, zo henden Johan van Guylche und Kathrinen, elude, und yre erven.
- Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/2, Blatt 184r-185v. Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
- [1487] Her Johan Beirbach und Her Clais Hulweck, vicarien der vromissen zo Syberch, hant angesprochen dat huyss zom Beren und alle zynse und renthe der van Plettenberg in dem burchbanne van Sigberg umb de rest.... III malder roggen, de vromisse zo Sigberg erffrenten haven in Rabots hove van Plettenberg zo Eschmar, verstanden van dryn jaeren.
- Darup Rabot antwort, de vicarien sullen en bewysen, dat erve und lant, davan dat korn gelde. Sprechen de vicarien, sy syn des in besess heven und boeren van langen jaeren.
- Und Rabots anche Ailff Ketzer, und Rabots vader und moder Rembolt und Alheit van Plettenberg und Wilhelm und Rabot, gebroeder, na yre vader und moder doide gegeven haven bis de hoff an Rabot gedeilt ist und getruwen de vicarien sulch lange besess und heven und boeren van synen ancheren und vader und moider und syme broder und eme selffs sullen an allen reichten genoich syn und zeynt sich des ant reicht.
- Antwort Rabot, hey hoffe und getruwe de vicarien, en dat lant wisen sullen, anders en sy hey des neit schuldich.
- Do hant de vicarien in gerichte laissen seyn und lesen yr eldeste register, alt LXXVII jair, da ynne Ailff Ketzer, Rabots anche, geschreven staynt, dat hey van ackerlande und erve, by Eschmar gelegen, dat eyns Swederendue genant were, der vromissen zo Sigberch gelde III malder roggen.
- Darup de Vicarie vort gesprochen haven, dat erve sy vur den LXXVII jaeren vermengt in ander Ailff Ketzers, Rabots anchen erve, und meynent de Vicarie, Rabot sulle sy dat erff wisen want syn anchen und syn alderen, vader und moder und syn broder und hey sament de III malder roggen dan uysgegeven haven, des de Vicarie alwege in heven, boeren und bezalongen syn geweist, bys up III termyne verstanden synt, der zyt dat erve an Rabot gedeilt ist und begeren darvan unverzoglich richtong.
- Rabot spricht, hey hoffe, man en dat erve und goit wisen sulle.
- De Vicarien hoffen ir lange besess boyven mynschengedencken und heven und boeren und yr alde register, dae Rabotz anchen und vader und moder und syn broider und hey selffs ingeschreven synt und davan man in heven und boeren ist, sul de vromisse by reichten besessen und heven und bueren vurbas behalden. Ist angestalt darup der scheffe begert heit, de sachen na middage vur zo geven, umb sich zo versuecken man de Vicarie und Rabot des vereynigen kunne. Und hant de vicarien do genomen ir III querela up de guede der van Plettenberg, bynnen Sigberg.
- [1489 Siegburg] A II/2 1489
- De vromisshern zo Sigberg Her Johan Beirbuch und Her Clais Hulweck hant in gericht yr vermessen heven und bueren III malder roggen erffrenten in der van Plettenbergs goide zu Eschmar mit yren registeren und mancherleye alden und nuwen zedelen und recepten bewyst de in gericht geseyn, gelesen und gehoirt syn. Und synt darzo urbodich geweist darzo ir eide zo doin, dat sy sulche renthe van Rembolt und Ailheit van Plettenberg, do sy leiffden, gehaven haven und na yrem doide van Wilhelm und Rabot samen bis zo yre deylongen.
- Darup hait Rabot van Plettenberg geantwort, de vromissherrn synt lesten vam gericht gescheiden, en dat erve zo wysen, wa van de III malder roggen gelden. Des de vromissheren Rabot neit gestonden.
- Darup der scheffen ouch gesprochen hait, eme sy neit kundich, dat also bedingt sy.
- Do hant de vromissheren de scheffen angeroiffen, sy haven gehoirt und geseyn register heven und boeren und besess boeren mynschengedencken, davan ir renthe en an Rabot alleyne achterstendich sy. Bidden umb Got und reicht, gericht und urdel darup zo gegeven, ouch weren sy des neit wyse yr beider gelt zo nemen und an de ende und stede zehen und varen, da sy des wys werden.
- Da heyt der scheffen geheischt yre beider gelt by sonnen zo legen, urdele und reicht zom neisten gedynge daroever zo geven.
- De vromisshern d[edit] urk[unden].
- Der schoultiss hait gedyngt van der Hern wegen umb eynen schuldigen tuschen den gezugen Cristians van Gulse und Teilgyn Peeler, want de gezuge oever beyschelich syn. Franck obtinuit a fideniss Schobs.
- Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/2, Blatt 190r, 1489. Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
- Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/16, Blatt 160r-161v. Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
- 1565. Peter zuim Isermart und Herman zum Kettenputz, instatt Berthram an Ontzenort, burgemeister, anno et cetera XVC und LXV, am XXVten augusti.
- Item, uff heutt, dato, hatt Vaeß Zymonß neben seinem broder Johannen und seinem son Hilger offentlichen ergeith und bekanth, wie das die vornhemen achtbaren und tugentsamen Berthram an Ontzenort und Kathrina, sein elige hausfraw, innen guetlichen vurgestreckt und gelehent haben, mitt namen funffzich Oberlensche Gulden und das uff ire beide gertger und erbgerechtigkeitt, gelegen einß an der Schruppelsgassen, bey des Richensteinß garden, und das ander hinder dem Breuhoff bey meinß erw[erdigen] l[ieben] H[ern] et cetera garden, mitt all, gar nichtz darvon uißgescheiden, derogestalt das sie dieselbige fur die gepurliche pension gebruichen sullen so lange biß die vurscrevene jarlichs khomen mitt der ernantter heufftzommen uff sanct Gerdrudentag oder XIIII tage unbefangen, und lieberen dieselbige gedachten eleuthen oder iren erben und nachkhomen.
- Damitt sullen sie widderomb in das gebrauch der vurscrevenen gertger khomen, alles lauth und inhalt eines außgesneden zedels, so hiebevor daruber uffgericht.
- Item, ferner so haitt obernentter Vaeß Zymonß und Hilger, sein son, von ime und seiner furehliger hausfrauw Chathrinen säligen geschaffen, in beisein des oemen Johan Zymonß ergeith und bekanth, wie das der erbar Lenß von Eschmar und Anna, sein elige hausfraw, ime zu behoff seinß sonß guetlichen furgestreckt und gelehent haben, mitt namen funffzehen gueder uffrechtiger Thaler, und das auch uff die furermelte gertger, gelegen wie obgemelt, so wie dieselbige furhin gemeltem irem vatter und schwegerhern verunderpfendt und fur die gepurliche pension in gebrauch gehaitt haitt. Und sullen nu vorthan ingleichen moge und macht haben, dieselbige garden loß und frey fur die pension zu gebruichen, one inredt. Des ist hirinnen außverhalten, wilche zeitt sie einges jarß khomen uff sanct Bartholomeustag oder XIIII tage darnach unbefangen, mitt funffzehen Thaler, damitt sullen sie in das gebrauch der angezogen underpfendt widderomb khomen und zugelassen werden, doch mitt dero bescheidenheit, das die irste verschrivonge in crafft gehalten. Und die abloeß mach geschehen nach umbganck den negsten vier jaren und eher nicht, und also vorthan biß dasselbige vollenbracht wirdt in massen vurgenant et cetera.
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | ESCMARJO30NS | ||||||||
| Name |
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| Typ |
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| Karte |
TK25: 5208 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Troisdorf (1969 -) ( GemeindeStadt) |
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| Untergeordnete Objekte |
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