Kirchlengern: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Hierarchie)
(Verschiedenes)
Zeile 3: Zeile 3:
[[Regionale Forschung|Regional]] > [[Deutschland_1989 | Deutschland]] > [[Nordrhein-Westfalen]] > [[Kreis_Herford]] > '''Kirchlengern'''
[[Regionale Forschung|Regional]] > [[Deutschland_1989 | Deutschland]] > [[Nordrhein-Westfalen]] > [[Kreis_Herford]] > '''Kirchlengern'''


== Allgemeine Information ==
== Wappen ==
<!--[[Bild:Wappen_Kirchlengern.png]]-->


==== Einleitung ====
In rot silberne Brücke (über die Else), darüber ein Bündel von fünf silbernen Tabakblättern.
<!--[[Bild:KIRERNJO42HE_Wappen.png|framed|Kirchlengern, Wappen]]-->


----


== Allgemeine Information ==
== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Land beiderseits der Else ist früh besiedelt worden. Vor dem Einbruch der Franken um 800 hat es sächsische Dorfansätze gegeben. Daneben sind archäologische Fundstätten aus der Römerzeit vorhanden. Die erste schriftliche Erwähnung eines Teils der heutigen Gemeinde Kirchlengern stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahre 1147 hat vermutlich der Bischof von Osnabrück das Monasterium zu Quernheim als Augustiner-Nonnenkloster gegründet, von der Familie von Quernheim vermutlich fundiert. Die Stiftskirche (Basilika) aus dem 12. Jahrhundert, mehrfach umgebaut, hatte einen sakralen Vorgängerbau. Nach der Reformation erfolgte im frühen 17. Jh. die Umwandlung in ein freiweltliches Damenstift, das 1810 aufgehoben wurde, dessen Besitzungen fielen 1815 an den preußischen Staat, der sie bis 1832 als Domäne ver- waltete. Zunächst Gut, dann Rittergut Quernheim, ließ Gutsbesitzer und Ortsbürgermeister Wilhelm Bacmeister den ehemaligen Stiftsbesitz seit 1860 parzellieren und an Privatleute ver- kaufen. So entstand durch Neusiedler aus den Stiftsländereien seit 1860 die 161 ha umfassende Gemeinde Stift Quernheim mit kleinen Wohnhäusern und bäuerlichen Kleinbesitz, die im Jahre 1997 ihr 850jähriges Ortsjubiläum feiern.
Die heutigen  Ortsteile Häver, Kirchlengern und Quernheim werden in der ältesten Herforder Heberolle um 1150, Südlengern 1151 und Rehmerloh am Ende des 12. Jahrhunderts schriftlich erwähnt. Der Name Klosterbauer- schaft (ursprünglich Burschop beym Closter, die zum Gründungsgut des Klosters/Stifts gehört), ist, soweit ersichtlich, erst im 18. Jh. aufgekommen.


=== Geschichtlicher Abriss ===
Im Zuge des Westfälischen Friedens von 1648 fallen das Fürstentum Minden und die Grafschaft Ravensberg - also das gesamte Gebiet der heutigen Gemeinde Kirchlengern - an Brandenburg. Um 1780 beginnen die Bauern mit der Markenteilung. Am 1. Dezember 1810 wird das adelige Damenstift zu Quernheim aufgelöst, ferner das 1816 etablierte Landgericht zu Quernheim 1832 nach Bünde verlegt. Im Zeitraum 1847 - 1850 wird in großer wirtschaftlicher Notlage die Chaussee von Herford über Kirchlengern nach Lübbecke ausgebaut. Auch der Eisenbahnbau der Strecke Löhne-Osnabrück im Jahre 1855 verschafft notwendige Arbeitsmöglichkeiten.


Von 1843 bis 1918 hat Kirchlengern zum Amtsbezirk Gohfeld-Mennighüffen gehört. Im Jahre 1919 wird das eigenständige Amt Kirchlengern gegründet. 1929 werden die bis dahin selbständigen Gutsbezirke Oberbehme und Steinlacke aufgelöst und kommen zum Amtsbezirk. ''(Quelle: http://www.kirchlengern.de)''


=== "Historische Landschaften" ===
=== "Historische Landschaften" ===
Kirchlengern gehörte früher zur [[Grafschaft Ravensburg]]
Kirchlengern gehörte früher zur [[Grafschaft Ravensburg]]


----
<!--
<!--
== Genealogische und Historische Gesellschaften ==
== Genealogische und Historische Gesellschaften ==
=== Genealogische Gesellschaften ===
=== Genealogische Gesellschaften ===
==== Jetzige ====
==== Jetzige ====
==== Frühere ====
==== Frühere ====
=== Lokale Historische Gesellschaften ===
=== Lokale Historische Gesellschaften ===
----
-->
== Genealogische and historische Urkunden ==
== Genealogische and historische Urkunden ==
=== Kirchenbücher ===
=== Kirchenbücher ===
==== Verfilmte Quellen ====
==== Verfilmte Quellen ====
<!--
==== Batchnummern ====
==== Batchnummern ====
=== Zivilstandsregister ===
=== Zivilstandsregister ===
=== Andere Urkunden und B&uuml;cher ===
=== Andere Urkunden und B&uuml;cher ===
==== Volkszählung/Zensus ====
==== Volkszählung/Zensus ====
==== Bürgerbücher ====
==== Bürgerbücher ====
==== Adressbücher ====
==== Adressbücher ====
==== Ortsfamilienbücher ====
==== Ortsfamilienbücher ====
==== Ausbildungs-Zeugnisse (Hochschulmatrikel, Zunftbücher, ...) ====
==== Ausbildungs-Zeugnisse (Hochschulmatrikel, Zunftbücher, ...) ====
==== Auswanderung und Einwanderung ====
==== Auswanderung und Einwanderung ====
==== Notariatsbestände (Kauf-, Übergabe-, Heiratsverträge, ...) ====
==== Notariatsbestände (Kauf-, Übergabe-, Heiratsverträge, ...) ====
==== Grundbücher ====
==== Grundbücher ====
==== Militärstandesunterlagen ====
==== Militärstandesunterlagen ====
==== Steuerbücher ====
==== Steuerbücher ====
==== ... ====
==== ... ====
----
== Bibliographie ==
== Bibliographie ==
=== Genealogische Werke ===
=== Genealogische Werke ===
=== Weitere Literatur zum Ort ===
=== Weitere Literatur zum Ort ===
----
== Ortslexika und Karten ==
== Ortslexika und Karten ==
=== Ortslexika ===
=== Ortslexika ===
=== Karten ===
=== Karten ===
-->
-->
----
== Archive und Bibliotheken ==
== Archive und Bibliotheken ==
=== Archive ===
=== Archive ===
[[Landeskirchliches_Archiv_der_Evangelischen_Kirche_von_Westfalen|Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen]]
[[Landeskirchliches_Archiv_der_Evangelischen_Kirche_von_Westfalen|Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen]]
 
<!--
=== Bibliotheken ===
=== Bibliotheken ===
=== LDS/FHC  ===
=== LDS/FHC  ===
----
== Verschiedenes ==
== Verschiedenes ==
=== Regionale Verlage und Buchhändler ===
=== Regionale Verlage und Buchhändler ===
=== Heimat- und Volkskunde ===
=== Heimat- und Volkskunde ===
=== Auswanderungen ===
=== Auswanderungen ===
 
-->
----
 
== Internetlinks ==
== Internetlinks ==
=== Ofizielle Internetseiten der Stadt/Gemeinden ===
=== Ofizielle Internetseiten der Stadt/Gemeinden ===
 
http://www.kirchlengern.de
 
== Informationen aus dem genealogischen Ortsverzeichnis ==
----
 
==== Politische und kirchliche Einteilung ====


__NOEDITSECTION__
__NOEDITSECTION__

Version vom 29. November 2004, 00:11 Uhr

Hierarchie

Regional > Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis_Herford > Kirchlengern

Wappen

In rot silberne Brücke (über die Else), darüber ein Bündel von fünf silbernen Tabakblättern.


Allgemeine Information

Geschichte

Das Land beiderseits der Else ist früh besiedelt worden. Vor dem Einbruch der Franken um 800 hat es sächsische Dorfansätze gegeben. Daneben sind archäologische Fundstätten aus der Römerzeit vorhanden. Die erste schriftliche Erwähnung eines Teils der heutigen Gemeinde Kirchlengern stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahre 1147 hat vermutlich der Bischof von Osnabrück das Monasterium zu Quernheim als Augustiner-Nonnenkloster gegründet, von der Familie von Quernheim vermutlich fundiert. Die Stiftskirche (Basilika) aus dem 12. Jahrhundert, mehrfach umgebaut, hatte einen sakralen Vorgängerbau. Nach der Reformation erfolgte im frühen 17. Jh. die Umwandlung in ein freiweltliches Damenstift, das 1810 aufgehoben wurde, dessen Besitzungen fielen 1815 an den preußischen Staat, der sie bis 1832 als Domäne ver- waltete. Zunächst Gut, dann Rittergut Quernheim, ließ Gutsbesitzer und Ortsbürgermeister Wilhelm Bacmeister den ehemaligen Stiftsbesitz seit 1860 parzellieren und an Privatleute ver- kaufen. So entstand durch Neusiedler aus den Stiftsländereien seit 1860 die 161 ha umfassende Gemeinde Stift Quernheim mit kleinen Wohnhäusern und bäuerlichen Kleinbesitz, die im Jahre 1997 ihr 850jähriges Ortsjubiläum feiern.

Die heutigen Ortsteile Häver, Kirchlengern und Quernheim werden in der ältesten Herforder Heberolle um 1150, Südlengern 1151 und Rehmerloh am Ende des 12. Jahrhunderts schriftlich erwähnt. Der Name Klosterbauer- schaft (ursprünglich Burschop beym Closter, die zum Gründungsgut des Klosters/Stifts gehört), ist, soweit ersichtlich, erst im 18. Jh. aufgekommen.

Im Zuge des Westfälischen Friedens von 1648 fallen das Fürstentum Minden und die Grafschaft Ravensberg - also das gesamte Gebiet der heutigen Gemeinde Kirchlengern - an Brandenburg. Um 1780 beginnen die Bauern mit der Markenteilung. Am 1. Dezember 1810 wird das adelige Damenstift zu Quernheim aufgelöst, ferner das 1816 etablierte Landgericht zu Quernheim 1832 nach Bünde verlegt. Im Zeitraum 1847 - 1850 wird in großer wirtschaftlicher Notlage die Chaussee von Herford über Kirchlengern nach Lübbecke ausgebaut. Auch der Eisenbahnbau der Strecke Löhne-Osnabrück im Jahre 1855 verschafft notwendige Arbeitsmöglichkeiten.

Von 1843 bis 1918 hat Kirchlengern zum Amtsbezirk Gohfeld-Mennighüffen gehört. Im Jahre 1919 wird das eigenständige Amt Kirchlengern gegründet. 1929 werden die bis dahin selbständigen Gutsbezirke Oberbehme und Steinlacke aufgelöst und kommen zum Amtsbezirk. (Quelle: http://www.kirchlengern.de)

"Historische Landschaften"

Kirchlengern gehörte früher zur Grafschaft Ravensburg

Archive und Bibliotheken

Archive

Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen

Internetlinks

Ofizielle Internetseiten der Stadt/Gemeinden

http://www.kirchlengern.de

Informationen aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KIRERNJO42HE
Name
  • Kirchlengern
Typ
Einwohner
Postleitzahl
  • W4983 (- 1993-06-30)
  • 32278 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • opengeodb:19304
  • geonames:2890425
Webseite
Gemeindekennziffer
  • 05758020
Fläche (in km²)
Haushalte
Karte
   

TK25: 3717

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Reineberg, Reineberg (1807 - 1811) ( Kanton) Quelle

Kirchlengern (1811 - 1815) ( Mairie) Quelle

Bünde (1816-11-01 - 1831-12-31) ( Kreis) Quelle Kreis Bünde

Quernheim (1816 - 1843) ( MairieBürgermeisterei) Quelle

Kirchlengern ( Kirchengemeinde) Quelle S. 30/31 Nr. 29 Quelle S. 34 Nr. 28

Mennighüffen, Gohfeld-Mennighüffen, Mennighüffen (1843-12-16 - 1919) ( Amt) Quelle S. 30/31 Nr. 29 Quelle 1844 Stück 3 S. 21 Quelle S. 38/39 Nr. 29

Bünde ( Amtsgericht) Quelle S. 30/31 Nr. 29 Quelle S. 34 Nr. 28

Herford (St. Johannes Baptist) ( Pfarrei) Quelle S. 30/31 Nr. 29 Quelle S. 38/39 Nr. 29

Bünde (Westf.) (1931-03-01) ( Pfarrei) Quelle S. 34 Nr. 28

Kirchlengern (1919 - 1968-12-31) ( Amt) Quelle § 3 Abs. 3 Quelle S. 34 Nr. 28

Kirchlengern (1874-10-01 -) ( Standesamt) Quelle S. 30/31 Nr. 29 Quelle 1874 Stück 37 S. 203 Nr. 577 Ziff. 26 Quelle S. 34 Nr. 28

Herford (1832-01-01 -) ( Kreis) Quelle S. 30/31 Nr. 29 Quelle § 3 Abs. 1 Quelle S. 34 Nr. 28 Quelle S. 38/39 Nr. 29

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Voßbrink
         Ortsteil
VOSINKJO42HF
Eichfeld
         Ortsteil
EICELDJO42HF
In der Mark
         Ortsteil
INDARKJO42HE
Hüller
         Ortsteil
HULLERJO42HF
Klosterheide
         Ortsteil
KLOIDEJO42HF
Fünfhausen
         Ortsteil
FUNSENJO42HF
Hökenbrügge
         Ortschaft
HOKGGEJO42HG
Mühlenbruch
         Ortsteil
MUHUCHJO42HF
Sunderhöfe
         Ortsteil
SUNOFEJO42HF
Heide
         Ortsteil
HEIIDEJO42HE
Osterfeld
         Ortsteil
OSTELDJO42HE
Kirchlengernheide
         Ortsteil
KIRIDEJO42HE
Westerfeld
         Ortsteil
WESELDJO42HE
Stiftsfeld
         Ortsteil
STIELDJO42HF
Langewand
         Ortsteil
LANANDJO42HF
Im Winkel
         Ortsteil
IMWKELJO42HF
Branneke
         Ortsteil
BRAEKEJO42HE
Lake
         Ortsteil
LAKAKEJO42HF
Mühlenfeld
         Ortsteil
MUHELDJO42HF
Haberkost
         Ortsteil
HABOSTJO42HF
Schliepsiek
         Ortsteil
SCHIEKJO42HE
Obrock
         Ortsteil
OBROCKJO42HE
In den Ellern
         Ortsteil
INDERNJO42HF
Reinkenort
         Ortsteil
REIORTJO42HF
Gestringsort
         Ortsteil
GESORTJO42HF
Kollmeier
         Ortsteil
KOLIERJO42HF
Maienhaupt
         Ortsteil
MAIUPTJO42HF
Thalenhorst
         Hof
THARSTJO42HG
Entgelhof
         OrtschaftOrtsteil
ENTHOFJO42IF
Meierhöfe
         Höfe
MEYOFEJO42HG
Südlengern
         DorfOrtsteil
SUDID1JO42HE (1969-01-01 -)
Kirchlengern, Lengern
         DorfOrtsteil
object_273567
Oberackern
         Ortsteil
OBEERNJO42HE (1816 - 1832)
Oberbehme
         Gut
OBEHMEJO42HE (1929-07-01 -)
Orneck
         Ortsteil
ORNECKJO42HE (1816 - 1832)
Steinlacke, Steinlake
         Ortsteil
object_324780 (1929 -)
Viemberg
         Ortsteil
VIEERGJO42HF (1816 - 1832)
Häver
         DorfOrtsteil
HAVVE1JO42IF (1969-01-01 -)
Hagedorn
         Ortschaft
HAGORNJO42HF (1969-01-01 -)
Quernheim
         DorfOrtsteil
QUEEI1JO42HF (1969-01-01 -)
Stift Quernheim
         GutDorfOrtsteil
STIANEJO42HF (1969-01-01 -)
Klosterbauerschaft
         BauerschaftDorfOrtsteil
KLOAF1JO42HF (1969-01-01 -)
Rehmerloh
         DorfOrtsteil
REHLOHJO42HF (1969-01-01 -)


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Städte und Gemeinden im Kreis Herford (Regierungsbezirk Detmold)

Bünde | Enger | Herford | Hiddenhausen | Kirchlengern | Löhne | Rödinghausen | Spenge | Vlotho