Haus Geist: Unterschied zwischen den Versionen
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Schenkung der Güter Büren, Ringelstein, Vollbrexen u. Geist durch Moritz von Büren (Präsident des Reichskammergerichts 1629-1644, danach Eintritt in den Jesuitenorden), an die S. J. und Einrichtung einer Ordensniederlassung (Tertiat der niederrheinischen Ordensprovinz). | Schenkung der Güter Büren, Ringelstein, Vollbrexen u. Geist durch Moritz von Büren (Präsident des Reichskammergerichts 1629-1644, danach Eintritt in den Jesuitenorden), an die S. J. und Einrichtung einer Ordensniederlassung (Tertiat der niederrheinischen Ordensprovinz). | ||
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Die Carolingische Abtei Liesborn, Orden des St. Benediktus, stellte 1776 einige Geistliche auf Haus Geist, nämlich: | |||
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* N. Temming. Emonitor. (1776) | |||
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* Staatsarchiv Münster, Bestand Haus Geist. | * Staatsarchiv Münster, Bestand Haus Geist. | ||
Version vom 5. Juni 2006, 18:32 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Warendorf > Haus Geist>Oelde>Haus Geist
Haus Geist
Status
- Rittersitz
Lage
- Stadt Oelde (Kr. Warendorf)
Ersterwähnung
- Erstmals erwähnt 1432.
Besitzer
- Besitzfolge: Farn. v. Oer, v. Nesselrode, v. Loe, von Büren. 1640
- Erbfolge: 1507 war Jaspar von Oer Herr und Besitzer des Schlosses Geist. Dieser vermachte das Haus Geist an seine Tochter Anna, die den Wilhelm von Nesselrode geheiratet hatte. Eine Tochter dieses Ehepaares, namens Sophia, heiratete 1530 den Franz von Lohe. Bei der Erbaufteilung im Jahre 1532 zwischen Freiherrn von Renneberg und Frantz von Lohe fiel unter anderem Haus Geist an den letzteren. Es wurde damals eine Bestandsaufnahme aller Höfe und Kotten für die Erbteilung angefertigt.
Schenkung an Jesuiten
Schenkung der Güter Büren, Ringelstein, Vollbrexen u. Geist durch Moritz von Büren (Präsident des Reichskammergerichts 1629-1644, danach Eintritt in den Jesuitenorden), an die S. J. und Einrichtung einer Ordensniederlassung (Tertiat der niederrheinischen Ordensprovinz).
Aufhebung
- 1773 Aufhebung.
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Provinz Westfalen: Landtagsfähige Rittergüter im Kreis Warendorf |
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Haus Bevern | Haus Harkotten I (v. Kettler) | Haus Harkotten II (v. Korff) | Haus Hoetmar | Haus Keussenberg (Keuschenburg) | Haus Köbbing | Haus Langen | Haus Loburg | Haus Masthof | Haus Sassenberg | Haus Vornholz | Ab 1844: Haus Freckenhorst | Historisch: Haus Geist | Haus Nottbeck | |
Niederlassung von Liesborn
Die Carolingische Abtei Liesborn, Orden des St. Benediktus, stellte 1776 einige Geistliche auf Haus Geist, nämlich:
- Herr N. Clute (1776)
- N. Middendorf, Concionat. (1776)
- N. Limberg, Emonitor (1776)
- N. Temming. Emonitor. (1776)
Archiv
- Staatsarchiv Münster, Bestand Haus Geist.
- Urkunden: Findbuch A 173 I, Bde 1 u. 2.
- Akten: Findbuch A 173 II, Bde 1 - 4.
- Darin: Angelegenheiten der Besitzerfam.: v. Oer, v. Nesselrode, v. Loe, v. Büren (u. a. Schenkungen des Moritz von Büren an die S. J.; ***Verwaltung auswärtiger Besitzungen: Herrschaft Büren, Haus Ehrenstein (1990 Gem. Schöneberg, Kr. Neuwied), Haus Horst (1990 Stadt Gelsenkirchen) mit Torf- u. Salz¬kompanie Vredewolde (bei Groningen); Haus Palsterkamp (1990 Gem. Dissen, Kr. Osnabrück); rheinische Besitzungen);
- Kirchen- u. Schulsachen (Kapelle auf Haus Geist, Pfarrkirche zu Oelde, Armenhaus Oelde, Schulen zu Oelde u. Stromberg); *** Angelegenheiten der Jesuitenniederlassung; Wirt¬schaftsführung; Finanzwesen; Reichs- u. Reichsstandsachen.
Verweis
- Weiteres Material in Altertumsverein Münster Msc.
Bibliografie
H. Lesting (Bearb.), Geschichte der Höfe und Familien in Stadt und Kirchspiel Oelde, nach Forschungen von Dr. Xaver Westhoff. 1984.