Bergeler (Oelde): Unterschied zwischen den Versionen
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* Ursprünglich 12, später 11 alten Bergeler Höfe des Hauses Geist, stand mit dem Hause Geist der Bergeler Berg als gemeinsamer Forstgrund seit alters her zu. Im Jahre 1691 war der Bergeler Berg in zwei Hälften aufgeteilt worden, von denen die südliche Hälfte „zunächst des Limbergs Hofes" dem Hause Geist mit rund 233 Morgen zufiel, während die nördliche „auf die Bergeler Höfe zuschießende" Hälfte den 12 Bergeler Höfen als Eigentum gegeben wurde. Der Anteil der 12 Höfe wurde unter sie in 12 Teile „nach Proportion eines jeden Schätzung und Gelegenheit" abgeteilt und „abgeschnaadet". | |||
* Die Höfe behielten aber zudem noch an dem 233 Morgen großen Anteil des Bergeler Berges, der dem Hause Geist zugefallen war, gewisse Nutzungsrechte. „Jeder der noch übrigen 11 dem Hause Geist eigenbehörigen Höfe und Kotten in der Bergeler Bauerschaft übte die ihm vorbehaltenen Grundgerechtigkeiten ausschließlich in demjenigen Stücke des Geistschen oder südlichen Anteils des Bergeler Berges, welcher seinem eigenen Individualanteile aus dem nördlichen Anteil des Bergeler Berges gegenüber lag". Der Bergeler Berg, Geister Anteils von rund 233 Morgen, zerfiel hiernach in 11 sogenannte Herrenschnäädte, welche nach den in jeder einzelnen zu Servitutnutzungen ausschließlich berechtigten Höfen benannt wurde. So war die Althoffs Schnaadt rund 12 Morgen groß. Die Nutzungsrechte wurden im Rezeß vom 24. 3. 1829 über die Teilung des Bergeler Berges, Geister Anteils oder der Herren-Schnäädte, abgelöst. | |||
Version vom 5. Juni 2006, 20:10 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Warendorf > Bergeler (Oelde)>Oelde>Bergeler (Oelde)
Einwohner
Bsch. Bergeler und Erdländer
- Althoff (Oelde-Bergeler), Grundherr: Haus Geist
- Brinkman (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Bunne (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Bökenföhrde (Oelde-Bergeler), Hofkammer
- Cordes (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Erdtlandt (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Figgener (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Fischers Kotte|, Kirche zu Oelde
- Gerwin (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Gollenbeck (Oelde-Bergeler), Hofkammer
- Junge (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Otto Knaps (Oelde-Bergeler), Jobst Nagel
- Lükenhoff (Oelde-Bergeler), Kloster Marienfeld
- Lükenkotte (Oelde-Bergeler), Jobst Nagel
- Markman (Oelde-Bergeler), Domburse
- Nagell (Oelde-Bergeler), (ganzes Erbe), Frei
- Oest (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Oßenkemper (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Jobst Oßenkemper (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Praell (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Schmeddeshagen (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Sinninghoff (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Stammes Kotte, Kirche zu Oelde
- Herman im Velde (Oelde-Bergeler), Haus Geist
- Wettendorff (Oelde-Bergeler), Haus Krassenstein
- Wormbsberg (Oelde-Bergeler), Hofkammer
Mark Bergeler Berg
- Ursprünglich 12, später 11 alten Bergeler Höfe des Hauses Geist, stand mit dem Hause Geist der Bergeler Berg als gemeinsamer Forstgrund seit alters her zu. Im Jahre 1691 war der Bergeler Berg in zwei Hälften aufgeteilt worden, von denen die südliche Hälfte „zunächst des Limbergs Hofes" dem Hause Geist mit rund 233 Morgen zufiel, während die nördliche „auf die Bergeler Höfe zuschießende" Hälfte den 12 Bergeler Höfen als Eigentum gegeben wurde. Der Anteil der 12 Höfe wurde unter sie in 12 Teile „nach Proportion eines jeden Schätzung und Gelegenheit" abgeteilt und „abgeschnaadet".
- Die Höfe behielten aber zudem noch an dem 233 Morgen großen Anteil des Bergeler Berges, der dem Hause Geist zugefallen war, gewisse Nutzungsrechte. „Jeder der noch übrigen 11 dem Hause Geist eigenbehörigen Höfe und Kotten in der Bergeler Bauerschaft übte die ihm vorbehaltenen Grundgerechtigkeiten ausschließlich in demjenigen Stücke des Geistschen oder südlichen Anteils des Bergeler Berges, welcher seinem eigenen Individualanteile aus dem nördlichen Anteil des Bergeler Berges gegenüber lag". Der Bergeler Berg, Geister Anteils von rund 233 Morgen, zerfiel hiernach in 11 sogenannte Herrenschnäädte, welche nach den in jeder einzelnen zu Servitutnutzungen ausschließlich berechtigten Höfen benannt wurde. So war die Althoffs Schnaadt rund 12 Morgen groß. Die Nutzungsrechte wurden im Rezeß vom 24. 3. 1829 über die Teilung des Bergeler Berges, Geister Anteils oder der Herren-Schnäädte, abgelöst.