Paskallwen: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Name bezieht sich auf den Prußenstamm der [[Die Schalauer|Schalauer]], auch Skalwa genannt. | Der Name bezieht sich auf den Prußenstamm der [[Die Schalauer|Schalauer]], auch Skalwa genannt. | ||
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== Politische Einteilung == | == Politische Einteilung == | ||
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=== Amtsbezirk Paskallwen (Schalau) 1874–1945 === | === Amtsbezirk Paskallwen (Schalau) 1874–1945 === | ||
Zwischen 1874 und 1945 war Paskallwen (ab 1939: Schalau) Zentrum des nach ihm benannten [[Amtsbezirk]]s, der zunächst zum [[Kreis Ragnit]], ab 1. Juli 1922 zum [[Kreis Tilsit-Ragnit|Landkreis Tilsit-Ragnit]] gehörte. | Zwischen 1874 und 1945 war Paskallwen (ab 1939: Schalau) Zentrum des nach ihm benannten [[Amtsbezirk]]s, der zunächst zum [[Kreis Ragnit]], ab 1. Juli 1922 zum [[Kreis Tilsit-Ragnit|Landkreis Tilsit-Ragnit]] gehörte. | ||
Version vom 17. Februar 2015, 19:50 Uhr
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P a s k a l l w e n Bauerndorf an der Tilsiter Chaussee |
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- Hierarchie
- Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast >Paskallwen
- Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Ragnit > Kreis Tilsit-Ragnit > Paskallwen
- Hierarchie
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Einleitung
Paskallwen liegt an der östlichen Stadtgrenze von Tilsit und ist fünf Kilometer von Ragnit entfernt. Durch den Ort verläuft die russische Fernstraße A 198 (ehemalige Reichsstraße 132), die Ragnit mit Tilsit verbindet. Eine Bahnanbindung besteht nicht. Vor 1945 war Girschunen (russisch: Girdschuna, nicht mehr existent) die nächste Bahnstation und lag an der Bahnstrecke Tilsit–Ragnit–Pillkallen/Schloßberg–Stal[lupönen/Ebenrode, die außer Betrieb gesetzt worden ist.
In Paskallwen gab es ein Gut, eine Dependance des Heeres Remonteamtes Neuhof-Ragnit, eine Gaststätte und ein Geschäft.
Name
Paskallwen, Paßkallwen, Paskalwen, Schalau (1938), Ostpreußen.
Der Name bezieht sich auf den Prußenstamm der Schalauer, auch Skalwa genannt.
- prußisch "pa, po" = bei, nahe bei
- "skalwa" = die Schalauer
Das Dorf hat in den letzten 100 Jahren fünf mal den Namen gewechselt:
- Paskallwen (bis 1938)
- Schalau (1938 - 1945)
- Паскалльвен (1945)
- Petrowo / Петрово (1946 - 1992)
- Dubki / Дубки (ab 1992)
Politische Einteilung
Amtsbezirk Paskallwen (Schalau) 1874–1945
Zwischen 1874 und 1945 war Paskallwen (ab 1939: Schalau) Zentrum des nach ihm benannten Amtsbezirks, der zunächst zum Kreis Ragnit, ab 1. Juli 1922 zum Landkreis Tilsit-Ragnit gehörte.
| Name | Änderungsname 1938 bis 1946 |
Russischer Name |
Litauischer Name |
Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| Girschunen | Girdschunai | |||
| Krakonischken | Krakiniškiai | kam 1920 zum Memelgebiet | ||
| Paskallwen | Schalau | Dubki | ||
| Willmantienen | Willmannsdorf (Ostpr.) | |||
| ab 1933: Birjohlen | Birgen | bis 1933 zum Amtsbezirk Bendiglauken (Bendigsfelde) zugehörig |
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Vor 1945 war die mehrheitlich evangelische Bevölkerung Paskallwens in das Kirchspiel Ragnit eingepfarrt. Es gehörte zur Diözese Ragnit - Kirchenkreis Tilsit-Ragnit in der Kirchenprovinz Ostpreußen. Heute liegt Paskallwen (Dubki) im weitläufigen Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Heinrichswalde, die zur Propstei Königsberg der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland gehört.
Standesamt
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden Einwohnerliste
Geschichte
Heutige Situation
Fotoalbum
Verschiedenes
Bewohner um 1736 Nassauer und Franken
Hans Leonard Klein
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | SCHLAUKO05XB | ||||||||
| Name | |||||||||
| Typ |
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| Postleitzahl |
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| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0997 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Rakitinskij Dorfsowjet, Ракитинский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Paskallwen, Schalau (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle Ragnit (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.256/257 Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.256/257 |
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| Untergeordnete Objekte |
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