Kattenau, Kirchspiel (ev.): Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
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[[Image: Kattenau Kirche2.jpg|thumb|400 px|<Center>Ev.-luth. Pfarrkirche in '''Kattenau''' von Süden, Kreis Stallupönen</Center>]]
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*Das '''Kirchspiel Kattenau''' ist das zweitälteste des Kreises Stallupönen (Ebenrode) nächst Pillupönen (Schloßbach).<br>Es wurde bereits im Jahre  
*Das '''Kirchspiel Kattenau''' ist das zweitälteste des Kreises Stallupönen (Ebenrode) nächst Pillupönen (Schloßbach).<br>Es wurde bereits im Jahre 1560 gegründet.
1560 gegründet.<br>
*Die '''evangelische Pfarrkirche''', 1898 unter königlichem Patronat, soll nach A. Boetticher vor 1589 erbaut worden sein. Die Erbauung der zweiten erfolgte 1755 auf königliche Kosten, brannte aber 1805 ab. Die letzte Kirche stammt aus dem Jahre 1811. Die '''Kirchschule''', das Präzentorat, lag in unmittelbarer Nähe des Pfarrgrundstücks, ist aber bedeutend später eingerichtet worden. Zur Pfarre gehörten ca. 230 Morgen Land, die der Pfarrer zuletzt nicht mehr selbst bewirtschaftete, sondern an den Gutsbesitzer von Lenskiverpachtet hatte. Zu dem Kirchspiel gehörten 26 eingepfarrte Ortschaften.  
*Die '''evangelische Pfarrkirche''', 1898 unter königlichem Patronat, soll nach A. Boetticher vor 1589 erbaut worden sein. Die Erbauung der zweiten erfolgte 1755 auf königliche Kosten, brannte aber 1805 ab. Die letzte Kirche stammt aus dem Jahre 1811. Die '''Kirchschule''', das Präzentorat, lag in unmittelbarer Nähe des Pfarrgrundstücks, ist aber bedeutend später eingerichtet worden. Zur Pfarre gehörten ca. 230 Morgen Land, die der Pfarrer zuletzt nicht mehr selbst bewirtschaftete, sondern an den Gutsbesitzer von Lenskiverpachtet hatte. Zu dem Kirchspiel gehörten 26 eingepfarrte Ortschaften.  
=== Pfarrer 1560–1945 ===
=== Pfarrer 1560–1945 ===

Version vom 9. Mai 2015, 06:22 Uhr


Hierarchie
Kirchenbund APU > Kirchenprovinz Ostpreußen > Kirchenkreis Stallupönen > Ev. Kirchspiel Kattenau


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Kirchspiel Kattenau auf der Karte der Kirchspiele des Landkreis Stallupönen Durch Anklicken der Ortsnamen erreicht man die Seite des Kirchspiel

Einleitung

Ev.-luth. Pfarrkirche in Kattenau, Kreis Stallupönen

Allgemeine Information

Das Kirchspiel Kattenau in Kattenau gehörte zum Kirchenkreis Stallupönen in der Kirchenprovinz Ostpreußen.

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Ortschaften im evangl. Kirchspiel Kattenau

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| category = Ort im evangelischen Kirchspiel Kattenau
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| format = *Zum Kirchspiel Kattenau gehörten folgende Orte:\n,%PAGE%, - ,\n 

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  • 24.10.1853, Gumbinnen: Amtsblatt der königlichen preußischen Regierung zu Gumbinnen, 1853, No.45, Verordnung No.319
Die Umpfarrung der Ortschaften Grieben und Stehlischken betreffend, A.d.J. 5926 Okt.
Es wir hierdurch bekannt gemacht, daß die Ortschaften Grieben und Stehlischken aus der Parochie Kattenau, Kreises Stallupönen,
in die Parochie Pillkallen vom 1sten Oktober d.J. ab umgepfarrt sind, daß aber die bisherige Kreisverbindung dieser Ortschaften nicht
verändert ist. [1]

Schulorte

Geschichte

Ev.-luth. Pfarrkirche in Kattenau von Süden, Kreis Stallupönen
  • Das Kirchspiel Kattenau ist das zweitälteste des Kreises Stallupönen (Ebenrode) nächst Pillupönen (Schloßbach).
    Es wurde bereits im Jahre 1560 gegründet.
  • Die evangelische Pfarrkirche, 1898 unter königlichem Patronat, soll nach A. Boetticher vor 1589 erbaut worden sein. Die Erbauung der zweiten erfolgte 1755 auf königliche Kosten, brannte aber 1805 ab. Die letzte Kirche stammt aus dem Jahre 1811. Die Kirchschule, das Präzentorat, lag in unmittelbarer Nähe des Pfarrgrundstücks, ist aber bedeutend später eingerichtet worden. Zur Pfarre gehörten ca. 230 Morgen Land, die der Pfarrer zuletzt nicht mehr selbst bewirtschaftete, sondern an den Gutsbesitzer von Lenskiverpachtet hatte. Zu dem Kirchspiel gehörten 26 eingepfarrte Ortschaften.

Pfarrer 1560–1945

Im Kirchspiel Kattenau amtierten Pfarrer von der Reformationszeit bis zum Zweiten Weltkrieg als evangelische Geistliche: [3]

  • Jacob Hoffman, bis 1575
  • NN., 1576
  • George Buchholtz, bis 1595
  • Caspar Machler, 1595–1635
  • Justin Gallus, ab 1632
  • Johann Klein, 1633–1662
  • Ernst Ditzel, 1659–1661
  • Theophilus Schultz, 1662–1673
  • Philipp Ruhig, 1674–1675
  • Michael Schultz, 1675–1710
  • Sebastian Beier, 1692–1695
  • Friedrich Behrent, 1695–1700
  • Alexander Feiff, 1700–1707
  • Christian Musculus, 1707–1710
  • Johann Gabriel Krause, 1710–1726
  • Heinrich Günther Plewe, 1727–1751
  • Carl Gustav Voß, 1751–1767
  • Johann Andreas W.M. Zippel, 1767–1790
  • Friedrich Gottlieb Hahn, 1790–1805
  • Friedrich Hassensetin, 1805–1813
  • Benjamin Lebrecht Hinz, 1813–1824
  • Carl L.Th. Kalau vom Hofe, 1824–1849
  • Wilhelm August Fritz, 1850–1882
  • Christoph Gottlieb Pohl, 1882–1903
  • Hermann Robert Jopp, 1903–1909
  • Arthur Br. Hch. Pipirs, 1910–1924
  • Hermann Pilzecker, 1925–1937
  • Klaus Wegner, 1937–1945
  • Die Pfarrer Michael (Johann) Schultz (litauisch: Jonas Šulcas) , Johann Klein (Jonas Kleinas),

Ernst Ditzel (Ernestas Dicelijus), Theophil Schultz (Teofilis Šulcas) und Christoph Pohl (Kristofas Polis)
traten hervor in ihrem Einsatz für die litauische Sprache und die Pflege des litauischen Brauchtums.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

  • Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen
Agaton Harnoch, Neidenburg 1890, S. Nipkow
Digitalisat der Elbląska Biblioteka Cyfrowa (Digitale Bibliothek der Elbinger Stadtbibliothek)
  • Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Gumbinnen, - Gumbinnen., 10.1821 - 88.1898, 90.1900 -107. 1917
teilweise online in der Bayerischen Staatsbibliothek [1],
Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 13501-x

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Ev. Kirchspiel Kattenau

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

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Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Fußnoten

  1. Amts-Blatt der königlichen preußischen Regierung zu Gumbinnen, 1853, Nr.45, Verordnung Nr.319, S.263 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  2. Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.354-355
  3. Friedwald Moeller, Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968