Mitteilungen aus der Geschichte von Rüppurr/010: Unterschied zwischen den Versionen

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fünf Schillingheller find von den Pfauen an das Kloster zu zahlen.
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(27, 59.) Aber er zahlt nicht, wahrscheinlich weil er nicht kann.
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Deshalb erklärt der römische Kaiser Sigismnud 1431 den 17. April
Deshalb erklärt der römische Kaiser Sigismnud 1431 den 17. April

Version vom 23. Juli 2015, 08:10 Uhr

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Mitteilungen aus der Geschichte von Rüppurr
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fünf Schillingheller sind von den Pfauen an das Kloster zu zahlen. (27, 59.) Aber er zahlt nicht, wahrscheinlich weil er nicht kann. Deshalb erklärt der römische Kaiser Sigismnud 1431 den 17. April von Nürnberg aus, den von Frauenalb verklagten und vom Reichs- gericht verurteilten Sigfrid, Pfauen von Ripure, in die Reichsacht und gebietet dem Kurfürsten, Pfalzgrafen Ludwig Ill. mit ihm nach dem Achtbrief zu verfahren und alle seine Mannen, Diener und Untertanen dazu anzuhalten. Ebenso wird an den Bischof Wilhelm und den Ammeifter von Straßburg geschrieben·

Das war schlimm. Was tun? 1446 den 22. April lesen wir: Sigfrid und Kaspar Psauen von Rüppurr und Reinbold von Windeck bekennen, daß Pfalzgras Ludwig sie und ihre Manneserben, in der Pfalz sonderlichen Schutz und Schirm genommen und zu seinem und seiner Erben Diener bestellt habe. Sie versprechen demselben in allen seinen Geschäften und Kriegen getreulich «behilflich zu sein. (39, 1i76). Durch diesen Vertrag war den Pfauen wieder geholfen; vermutlich hat der Psalzgraf auch ihre Gläubiger befriedigt.

Nicht nur Gottesau, sondern auch 7. das Kloster Lichtental kommt mit den Herren von Rüppurr in Berührung. Lichtental war eine fromme Stiftung des Markgrafen Hermann V., der vor dem Hochaltar der Klosterkirche bestattet ist, und seiner Gemahlin erengard, und wurde von den Stiftern alsbald mit dem Pfarrsatz zu Ettlingen bedacht, das 1227 an die Markgrafen von Baden gekommen war. Durch diese Schenkung flossen dem Kloster reiche Einkünfte zu. Denn nach dem Verzeichnis der Martinspfarrei saus dem 13. Jahrhundert (General L. A.) hatte diese Psarrei frühzeitig in der Ettlinger Markung und auswärts ansehnlichen Besitz, auch in Ribur, Wolfervilre, Jtters- bach. Schon 1259 wurde die Psarrei Ettlingen dem Kloster ganz einverleibt und der Zehnte von Ettlingen dem Kloster übergeben (Heß, Gesch. v. B., S. 4, 9 ff.). Dadurch kam auch Rüppurr in den Bereich des Klosters, denn Rüppurr gehörte politisch wie kirchlich zu Ettlingen. In Ettlingen war an der Seite der Stistskirche oder - Martinskirche eine KKapelle angebaut, welche die Ripurer Kapelle hieß. Noch 1807 hieß ein Weg in dem Feld gegen Ettlingen der Kirchenpfad. (Bad.Wochenblatt 1807, S. 82.) »Von altersher — heißt es in einem Schreiben der drei Brüder Philipp Jakob, Batt und Reinhard — wurden in unserem Schloß Rüppurr oder in der Kapelle, so zu dem Schloß und mit zu dem Flecken gehörig ist, wöchentlich zwei Messen von Ettlingen aus gelesen und dafür wurde (dem betreffenden Pfarrer) von dem Kloster gegeben an Geld 60 fl., ein Fuder Wein und zwölf Malter Dinkel, samt dem Kleinen Zehnten von dem Feldgut der sogenannten 13 Höfe-« Und in der Renovation des Lagerbuchs von Schloß und Dorf Rüppurr