Warendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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(Bevölkerung, Sprache, Verwaltung, Landesherrschaft bis Münzen)
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Notgeld. 1918: 6, 10 Pfg. Zink. 1920: 5. 10, 25, 50 Pfg. Eisen. Folgende Ausgaben in Papier. 1923: 7 Werte von 1 Mill. bis 1 Bill.
Notgeld. 1918: 6, 10 Pfg. Zink. 1920: 5. 10, 25, 50 Pfg. Eisen. Folgende Ausgaben in Papier. 1923: 7 Werte von 1 Mill. bis 1 Bill.
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=== Allgemeine Information ===
=== Allgemeine Information ===

Version vom 28. August 2006, 19:37 Uhr

Hierarchie:

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Warendorf > Warendorf

Lokalisierung der Stadt Warendorf innerhalb des Kreises

Name

„Warantharpa“ (um 1050), „Waranthorpae“ (12. Jh.), „Warendorpe“ (1139, 1198, 1224, 1272), „Warntorf“ (1144), „Warenthorpe“ (1154, 1232), „Varenthorpe“ (1160), „Varandohrpe“ (117U), „Warenthorp“ (1182, 1214), „Varendorpen“ (1216-24), „Warendorp“ (1217, 1251), „Warendhorp“ (1240).

Stadtlage

Warendorf liegt im nördlichen Teil der Westfälischen (Münsterschen) Tieflandsbucht, 25 km östlich von Münster, und zwar in 55 m H, auf dem südl. Ufer der Ems (Talsandterrasse) an einer alten Furtstelle inmitten einer vorwiegend nadelwaldbestockten flachen Sanderlandschaft, nahe dem Übergang in das fruchtbare und offene Geschiebelehmflachland von Beckum und Drensteinfurt im Süden.

Ortsursprung

Aus einem sächsischem Oberhof hervorgegange¬ner bischöflicher Amts- und Mühlenhof (curtis 1170), im Anschluß daran ist die Mitte des 11. Jhdts. zuerst erwähnte Siedlung Warendorf entstanden, mit wohl schon frühem Marktverkehr. Die auf Liudger (+ 809) zurückgehende Kirche war Missionsmittelpunkt des östlichen Münsterlandes.

Früher Besitz in Warendorf

  • In der gefälschten Urkunde von 851 erhielt das Kloster Freckenhorst von seinem Stifter (Everword) den Hof Husen in Warendorf.
  • 1144 schenkte der Münstersche Bischof Werner dem Kloster Liesborn 2 Schilling von dem Zehnten in Warendorf.

Stadtgründung

  • Stadt um 1200
  • 1224 verbot der Münstersche Bischof Dietrich III. den Städten und festen Plätzen im Bistum Münster (auch Warendorf) Hörige des Kloster Marienfeld aufzunehmen, dies bei Strafe der Excommunikation.
  • 1224 civitas
  • 1228 oppidum.

Stadtrecht

  • Das Stadtrechte von Münster bildeten die Grundlage für Warendorfer Recht.

Vogtei und Markt

  • 1232 bekundete der Münstersche Bischof Ludolf, dass Friedrich von Warendorf seine von Bernhard von Lippe erhaltene Vogtei innerhalb des Grabens von Warendorf, 3 bischöflichen Ministerialen gegeben hat, die sie dann von der bischöflichen Kirche zu Lehen genommen und derselben für 200 Mark verpfändet haben. Er erlaubte Warendorf „in festo Matthei extra fossatum“ einen Jahrmarkt abzuhalten.
  • 1240 verzichtete Bernhard von Lippe auf die Vogtei, unter der Bedingung, dass Münstersche Ministerialen dieselbe von ihm zu Lehen empfingen.

Familie „von Warendorf“

  • „Fredericus de Warenthorpe“ 1154 genannt.
  • „Fredericus de Warenthorpe“ 1232, als Vogt von Warendorf genannt, ein Lehen der Grafschaft Lippe.

Siedlung

Bauliche Entwicklung

Ursprünglich gewachsene, dann planmäßig erweiterte Siedlung mit langrundem Grundriß, im Norden bis in die Neuzeit durch die Ems begrenzt, mit unregelmäßig gitterförmigem Straßennetz. Von der Nord-Süd-Straße durch einen halben Baublock getrennt, ungleichmäßig viereckiger Markt in der Stadtmitte, in Größe eines Baublocks.

Nach 1. Befestigung um 1200 gegen 1232 ein 2. Befestigungsgürtel zur Erweiterung, mit 5 Festungstürmen, von denen der Bentheimer Turm erhalten. 4 Tore: Ost, Süd (oder Freokenhorster), Münster- (im Westen) und Ems- (nach Norden) Tor. Äußerer Wall wahrscheinlich um Mitte 15. Jh. Nach der Einnahme von 1534 stark befestigt; Torburg des Münstertores 1741 abgebrochen, Festung Ende 18. Jh. geschleift. 1672: 4 Stadtviertel, nach den 4 Toren benannt.

Durch Industrieansiedlung nach 1840 Ortserweiterungen vor allem nach Westen beiderseits der Straße nach Münster, daneben nach Süden und im Norden jenseits der Ems, nach Osten kurz nach dem 2. Weltkieg. Emsbrücke gesprengt 1945, Neubau 1950.

Gebäude

Rathaus am Markt, Anfang 15. Jhdts., oft umgebaut. Alte Steingiebel am Markt, 16., 17. Jh. - Hospital zum Hl. Geist vor dem Emstor Ende 13. Jh. bis 1533. Auf freiem Platz nahe Markt die kath. Laurentiuskirche A!t-Warendorf, erste Pfarrei auf dem bischöflichen Amtshof (Dekan 1139 genannt), jetziger Bau Anfang 15. Jh., Erweite¬rung 1913, Turm 1914 neu aufgebaut auf Resten des 12. Jh. - Kath. Marienkirche Neu-Warendorf. erster Bau Ende 12. Jh.. nach Brand 1741 neu aufgebaut auf Bauresten des 15. Jhdts., Turm 1870 ausgebaut und erhöht. Turmhelm abgetragen 1922, die Kirche bis auf den Turm abgebrochen 1924. Neue Marienkirche, kath., 1911-12. Kath. Franziskanerkirche 1652-73, mit Klostergebäuden 1077-1730. Münsterkapelle (1698, abgebrochen 1870. Marienfelder (St, Joh. Nepomuk) Kapelle um 1072, ev. Kirche 1828-99; gehört seit 1900 zum Franziskanerkloster, abgebrannt 1903, erweitert wiederaufgebaut 1904. Annenkapelle vor dem Emstor, teilweise) zerstört 1534; dort im 17. Jh. Josephskapelle, jetziger Bau 1734. Ev. Cbristuskirche 1899.

Brände

Brände 1404 (600 Häuser, Alte Kirche, Rathaus), 1440, 1630, 1638 (100 Häuser), 1669 (etwa 120 Häuser), 1741 (Neue Pfarrkirche und 332 Gebäude).

Zerstörungen

Im 2. Weltkrieg der Bentheimer Turm 1945 beschädigt, erneuert 1954.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen

  • 1488: 1133 Kommunikanten,
  • 1498: 1283 Steuerpflichtige.
  • 1549: 1333 Steuerpflichtige (= 2.500 E.),
  • 1622: 1.056 Häuser (= 3.200 E.),
  • 1685: 4.709 E.,
  • 1763: 2.873 E.
  • 1782: 2.953 E.
  • 1700-74 insgesamt 1952 Einbürgerungen, und zwar 1700-25 durchschnittlich 48 (1703, 1710, 1717 und 1721 über 100), 1726-50: 20, 1751-74: 11.

Seuchen

  • Pest 1607, 1667. Mehrfach Seuchen (Ruhr, Fieber) 1720-66.

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Alte Pfarre (kath.) ab 1643,
  • Neue Pfarre (kath.) ab1700;
  • ev. Kirche ab 1835. Gilderollen aus 2. Hälfte des 15. Jh. erhalten.

Berühmte Personen

  • Gerd Cornelius Walrawe, preußischer General, Festungsbauer, Eroberer von Prag 1744 * 1692 W., + 16.01. 1773 in Festungshaft zu Magdeburg.
  • Christoph Bernhard Schlüter, * 27.3. 1801 W.,+ 04.02. 1884 Münster, Professor. Dichter und Philosoph.
  • Herkunftsort der Juristen-und Gelehrtenfamilie Pagenstecher.

Einwohnerzahl seit 1800

1818: 3.818 Einwohner, 1828: 4.082 E., 1843: 4.285 E., 1858: 4.887 E.. 1871: 4.859 E., 1885: 5.111 E., 1895: 5.819 E., 1905: 6.242 E., 1913: 7.209 E., 1925: 7.638 E., 1933: 8.443 E., 1939: 8.850 E., 1946: 14.050 E., 1950: 15.174 E.

Sprache

Die Mundart von Warendorf ist münsterländisch. Kennzeichen: ju 'euch' (nicht: ink), (ek) sin '(ich) bin'; bauen 'bauen* (nicht: buggen o.ä.), aber: sniggen 'schneien' (siehe unten), naien 'nähen', Gaise 'Gänse', maiet '(sie) mähen'. Sprachspott: „Heggen, seggen, meggen, Sliepsteen dreggen", sagen die Beelener, wo die Warendorfer „heien, seien, meien, dreien 'drehen'" sagen.

Wirtschaft

Gewerbe und Handel

Achttägiger Jahrmarkt zu Matthäi, 1232 erwähnt, aber wohl älter (als Herbstjahrmarkt 1657 genannt). Sogenannter „Spitaler Markt" vor dem Emstor am Sonntag und Montag vor Pfingsten. Um 1845: 8 Jahrmärkte. Leinenhandel seit 12. bin 13. Jhdt., Leinenweberei, größere Fabrikation seit 15. Jh. bezeugt.

Zahlreiche Gilden seit dem 14. Jhdt.; älteste und vornehmste waren Krämer und Wandmacher; jede Gilde zugleich kirchliche Bruderschaft. Aufhebung der Zünfte 1534 bis 1552/59 und nach 1623; unter Einschrän¬kungen 1627/34 wieder zugelassen. Im 16. Jhdt.: 9, Anfang 19. Jh.: 17 Gilden; Aufhebung 1810.

Die Leinenfabrikation blühte besonders im 17. und 18. Jh.: 1685 (1703): 169 (36) Tuchmacher, 82 (25) Wandmacher, 73 (20) Linnentuchmacher, 52 (64) Bomside- (= Baumwolle) macher (seit 1604). Anfang 19. Jh. (1820-30) fast völliger Untergang des Leinengewerbes. Um 1845 ge¬nannt: Baumwoll-, Woll- und Leineweberei, Färbereien, Bleichen, Legge; seit dieser Zeit dann mechanische Leinen- und Baumwollwebe¬reien, 1954 größte Inlettwarenindustrie Deutsch¬lands (4 Inlettwebereien).

Tabakindustrie 1733, um 1845 noch 2 Tabakfabriken, dann im 19. Jh. wieder erloschen. Neben Pferdezucht (Landesgestüt, 1826) und etwas Landwirtschaft waren 1954 Hauptindustriezweige: Landmaschinen¬bau (1893), Webereien und Eisengießereien (1902); femer Lederwerke (1888). Möbelfabriken, Glasschleiferei, Hartsteinfabrik, Seifen- und kos¬metische Fabriken, Röstereien, Kraftfutterwerk (1907), Emsmühle, Essig-, Likör- und Frucht¬saftfabrik (1842), 2 Brennereien und 3 Drucke¬reien.

Verkehrseinrichtungen

Für den ost-westlichen Verkehr, besonders nach Münster, diente 1954 die Bundesstraße Münster-Warendorf-Wiedenbrück -Paderborn und die gleich¬laufende Bahnstrecke Münster-Warendorf-Rheda (1887) -Wiedenbrück. Nordsüdlich nur die Straßen nach Osnabrück und Hamm. Privatbahn 1954 Münster-Neubeckum-Warendorf (1902) der Westfälischen Landeseisenbahn.

Umgebungsbedeutung 1954

Warendorf war 1954 für sein Streusiedlungs- und Einzelhofumland verwaltungsmäßiger, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt.

Verwaltung

Rat

Ratsverfassung mit 2 Bürgermeistern, in der 2. Hälfte 13. Jhdts. ausgebaut. Ratsherren (consules) zuerst 1247; der erste von ihnen war magister civium (1299), magister consulum (1302) bzw. magister scabiorum (1305); 1307: 2 magistri burgensium, 1347 proconsules. Die 2 Bürgermeister sind die beiden ersten der 12 Ratsherren. 1534 Aufhebung der freien Ratswahl durch den Landesherrn wegen der täuferischen Erhebung der Stadt und Einsetzung eines fürstlichen Verwaltungsrates; 1542 teilweise, 1556 völlige Wiederherstellung der städtischen Privilegien. Im Anschluß an die Ein¬nahme durch Graf von Anholt 1623 wegen kalvinistischer Gesinnung der Bürgerschaft erneut Entzug der städtischen Rechte 1627, Aufhebung der Beschränkungen 1632. Seit 1749 nur noch 10köpfiger Bat. Beseitigung der alten Stadtverfassung 1804: Polizeibürgermeister mit Stadtkämmerer und Stadtsekretär an der Spitze der Stadt, 1807 französische Munizipalverfassung. Wieder städtische Selbstverwaltung (revidierte Stüdteordnung von 1831) mit Magistratsverfassung 1836. Neue Städteonlnung 1856.

Gericht

1232 wurde Warendorf aus dem Gogerieht herausgenommen. Bischöflicher Stadtrichter seit 1238; daneben niedere Gerichtsbarkeit des Rats: 1265 iudex oppidatiorum in Warendorf. Als Beisitzer des Stadt¬gerichts die 11 Ratsschöffen (scabini, 1277), die gleichzeitig städtische Ratsherren waren. Zum fürstlichen Stadtgericht stellte der Rat (nachweislich seit 1542) 2 Ratsherren als Beisitzer, die sogenannten Richtherren.

  • 1815 Stadt- und Landgericht
  • 1849 Kreis¬gericht Warendorf-Beckum
  • 1879 Amtsgericht Warendorf

Bürgerschaftsvertetung

Die ausschließliche Stadtherrschaft bestimmter ratsfähiger Familien wurde erst während der münsterschen Stiftsfehde gebrochen, 1453 Aufruhr der Gilden, die fortan die Hälfte des Rates stellten. Vertreter der Bürgerschaft (Gilden und Gemeinheit) sind 2 Alterleute, seit 1749 zugleich Ratsmitglieder.

Maße und Gewichte

  • 1214 wird das Warenforfer Maß genannt.

Landesherrschaft

Landesherren

  • Warendorf war landtagsfähige Stadt (Vorort der Städte „auf dem Drein") des Stiftes Münster.
  • 1803 mit dem östlichen Oberstift an Preußen, Kreis Warendorf
  • 1807-13 zum Großherzogtum Berg gehörig
  • 1813-16 wieder preußisch: Kr. Hamm, dann
  • 1816 Sitz eines eigenen Kreises
  • 1946 Land Nordrhein-Westfalen.

Bündnisse

  • 1255 Landfriedensbündnis mit einer Reihe westfälischer Städte und Köln;
  • 1268 Teilnahme an der münstersehen Landesvereinigung; ähnlich mehrfach im 14. Jh. und 1445,
  • 1447. Hansemitglied; in Warendorf fand 1501 ein Partikulartag der Hanse statt (Unterstützung Wolters von Piettenberg gegen die Bussen).

Kriegerische Ereignisse

  • 1534 Wiedertäufer in Warendorf durch Bischof Franz von Münster niedergeworfen; Einnahme der Stadt.
  • 1553 Einfall des Herzogs Philipp Magnus von Braunschweig,
  • 1563 des Herzogs Erich von Braunschweig.
  • 1623 durch die ligistischen Truppen unter Graf von Anholt,
  • 1647 durch Schweden und Hessen belagert.

Garnison

  • Im 18. Jh. Fürstbischöfliche Garnison
  • Im 19. Jh. lagen in Warendorf in Bürgerquartieren: 18I6-31 eine Schwadron des 11. Husaren-Rgt., 1831-60 eine Komp. des 28. Inf.-Rgt., 1860-66 das 1. Batl. des 53. Füs.-Rgt., 1866-70 eine Schwadr. des Ul.-Rgt. 14, 1870-78 eine Schwadron des Kür.-Rgt. 4. Wehrkreis VI, Reit- und Fahrschule 1936-45.

Wappen

Warendorf-Wappen.png

Beschreibung:

In Gold ein roter, doppelt gezinnter Torturm mit offenem Tor, über dem ein silbernes Fallgatter hängt, und beiderseits anschließender gezinnter Mauer. So auf dem ältesten Stadtsiegel von 1255, jedoch ohne Gatter.

Das Siegelbild bleibt fast unverändert, nur tritt seit dem Ende des 15. Jh. das Beizeichen, die sogenannte Schottporte oder Schottforke hinzu, die als Fallgatter (oder Rost des hl. Laurentius?) gedeutet wird. Diese Schottforke ist schon im 16. Jh. selbständig als Siegelbild, Beschauzeichen und Wappen der Stadt gebraucht; auf städt. Münzen seit 1574. Wappen nach Form und Farbe 1909 und endgültig 1952 festgelegt.

Stadtfahne 1954: Viermal weiß-rot-blau in 12 Bahnen längsgestreift, in der Mitte das Stadtwappen. Ganz ähnlich die Fahne des Ostviertels 1680.

Nach der kommunalen Neugliederung 1975 wurde das Wappen unverändert für die neue Stadt Warendorf weitergeführt.

Finanzwesen

Münzen

1574, 1594 und 1613 schlug die Stadt ohne landesherrliche Erlaubnis Kupfermünzen. 1627 verbot der Bischof von Münster weitere Prägungen. Gleichwohl ist noch einmal 1690 ge¬münzt worden; ob dafür eine landesherrliche Erlaubnis erteilt wurde, ist nicht überliefert.

Folgende Werte sind bisher bekannt geworden: 3 Schillinge, 12, 6, 4, 3, 2, 1 Pfg., Heller. Die Stücke tragen sämtlich auf der Vorderseite das Wappen, auf der Rückseite die Wertzahl.

Notgeld. 1918: 6, 10 Pfg. Zink. 1920: 5. 10, 25, 50 Pfg. Eisen. Folgende Ausgaben in Papier. 1923: 7 Werte von 1 Mill. bis 1 Bill.

Allgemeine Information

Stadtteile

Zu den Stadtteilen von Warendorf zählen: Freckenhorst, Milte, Hoetmar und Einen/Müssingen

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Katholische Kirchen

St. Laurentius (Warendorf)

St. Laurentiuskirche ist die ältere Kirche, deren KB bis in den 30 jährigen Krieg zurückreichen. Das Pfarrgebiet umfasst einen Teil der Stadt und die Bauerschaften Göblingen und Vohren. Diese Pfarre wird auch "Alte Kirche" genannt, daher tragen auch deren Bauerschaften den Namen Altwarendorf. Die Pfarre gab ihre KB mach Münster ab. In St. Laurentius gab es einen Karteischrank mit Familienbögen, welche in den 30-iger Jahren des 20. Jhdts. angelegt wurden, diese verblieben in der Pfarre.

Läuteregister St. Laurentius

St. Marien (Warendorf)

St.Marien ist die neuere Pfarre, da haben sich die KB erst ab 1741 erhalten (Stadtbrand!). Ihr Pfarrgebiet zumfasst einen kleineren Teil des Stadtgebietes, die Außenpfarre heißt Neuwarendorf. Die Pfarre verwahrt ihre KB noch selbst.

St. Josef (Warendorf)

Kirchenbuchverzeichnisse rk.

Evangelische Kirchen

Ein ev Gemeinde gibt es est seit 1828, KB erst seit 1835. Deren KB liegen in der Kirchengemeinde.

Evangelische Militärkirchenbücher

  • Mormonenabschriften der KB

13. u. 15. Landwehr Regt.:

  • Taufregister 1819-1828, Batchnummer C99040-1
  • Heiratsregister 1819-1844, Batchnummer M99040-1

13. Landwehr Regt.:

  • Taufregister 1845-1867, Batchnummer C99039-1
  • Heiratsregister 1845-1867, Batchnummer M99039-1

Andere Glaubensgemeinschaften

Juden

Die Personenstandlisten der jüdischen Gemeinde sind zerstreut. Teillisten verwahrt das Stadtarchiv Warendorf (als Dep. im Kreisarchiv Warendorf).

Geschichte

Genealogische Quellen

13. u. 15. Landwehr Regiment

Weblinks

Offizielle Webseiten

Stadtverwaltung Warendorf

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.


Wappen_Kreis_Warendorf.png Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf (Regierungsbezirk Münster)

Ahlen (Kreis Warendorf) | Beckum (Kreis Warendorf) | Beelen | Drensteinfurt | Ennigerloh | Everswinkel | Oelde | Ostbevern | Sassenberg | Sendenhorst | Telgte | Wadersloh | Warendorf |


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis


Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung WARORFJO41AW


http://gov.genealogy.net/item/show/WARORFJO41AW