Uedorf: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1470: Neben der Uedorfer Mühle werden Weingärten erwähnt.<ref name="Gem" />
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* 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.<ref name="Gem" />
* 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.<ref name="Gem" />
* 1659/60: In [[Hersel]], Uedorf, [Widdig]] und [[Urfeld]] sind folgende Erb- und Grundpachten zu zahlen: 17 Malter 1 Sümber Korn,  14 1/2 Malter Weizen, 1 Malter Gerste, 19 Malter 3 Sümber Hafer, 16 Fuder 16 Viertel Wein, 24 Quart Öl, 168 1/2 Stück Hühner, 5 Stück Kapauneund 118 Gulden 16 Albus "Pfennigsgeld".<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 127</ref>
* 1659/60: In [[Hersel (Bornheim-)|Hersel]], Uedorf, [Widdig]] und [[Urfeld]] sind folgende Erb- und Grundpachten zu zahlen: 17 Malter 1 Sümber Korn,  14 1/2 Malter Weizen, 1 Malter Gerste, 19 Malter 3 Sümber Hafer, 16 Fuder 16 Viertel Wein, 24 Quart Öl, 168 1/2 Stück Hühner, 5 Stück Kapauneund 118 Gulden 16 Albus "Pfennigsgeld".<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 127</ref>
* 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.<ref name="Gem" />
* 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.<ref name="Gem" />
* 1767: Stiftung eines Kreuzes durch Prälat Hermann.<ref name="Gem" />
* 1767: Stiftung eines Kreuzes durch Prälat Hermann.<ref name="Gem" />
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* 15.01.1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum "Département de la Roer".<ref name="Gem" /> <ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 135</ref>
* 15.01.1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum "Département de la Roer".<ref name="Gem" /> <ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 135</ref>
* 15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.<ref name="Breu">R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.</ref>
* 15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.<ref name="Breu">R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.</ref>
* 14.05.1800: Uedorf kommt zur Marie Hersel im Kanton Brühl.<ref name="Breu" />
* 14.05.1800: Uedorf kommt zur Marie [[Hersel (Bornheim-)|Hersel]] im Kanton Brühl.<ref name="Breu" />
* 28.02.1803: 13 Uedorfer Männer waren bei der Wahl zur Brühler Kantonsversammlung wahlberechtigt.<ref name="Breu" />
* 28.02.1803: 13 Uedorfer Männer waren bei der Wahl zur Brühler Kantonsversammlung wahlberechtigt.<ref name="Breu" />
* 1804: Beendigung der jahrhundertelangen politischen und territorialen Zugehörigkeit Uedorfs zum Kurfürstentum Köln. Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" />
* 1804: Beendigung der jahrhundertelangen politischen und territorialen Zugehörigkeit Uedorfs zum Kurfürstentum Köln. Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" />
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* 1816: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 2475 Einwohner.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1816: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 2475 Einwohner.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
* 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
* 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" />
* 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit [[Hersel (Bornheim-)|Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" />
* 1825: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 2867 Einwohner.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1825: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 2867 Einwohner.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1828: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 3021 Einwohner, davon 1467 männliche und 1557 weibliche Personen. 2890 sind Katholiken und 131 Juden.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1828: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 3021 Einwohner, davon 1467 männliche und 1557 weibliche Personen. 2890 sind Katholiken und 131 Juden.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1830: Uedorf ist ein [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern und etwas Weinbau.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref>  
* 1830: Uedorf ist ein [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern und etwas Weinbau.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref>  
* 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften [[Hersel]] und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93</ref> <ref name="Breu" />
* 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften [[Hersel (Bornheim-)|Hersel]] und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93</ref> <ref name="Breu" />
* 1850: Uedorf ist eine [[Gemeinde]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]], [[Landkreis Bonn|Kreis Bonn]].<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln, 1850, S. 11</ref>
* 1850: Uedorf ist eine [[Gemeinde]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]], [[Landkreis Bonn|Kreis Bonn]].<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln, 1850, S. 11</ref>
* 1851: Der Bürgermeister Klein von [[Hersel]] errichtet in Uedorf ein Kreuz.<ref name="Gem" />
* 1851: Der Bürgermeister Klein von [[Hersel (Bornheim-)|Hersel]] errichtet in Uedorf ein Kreuz.<ref name="Gem" />
* 1856: Uedorf ist ein [[Weiler]] im [[Landkreis Bonn]] ([[Regierungsbezirk Köln]]) mit 90 Einwohnern.<ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638</ref>
* 1856: Uedorf ist ein [[Weiler]] im [[Landkreis Bonn]] ([[Regierungsbezirk Köln]]) mit 90 Einwohnern.<ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638</ref>
* 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
* 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
* Dez. 1861: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4340 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 160</ref>
* Dez. 1861: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4340 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 160</ref>
* 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" />
* 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" />
* 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]]. Standesamtsbezirk war ebenfalls [[Hersel]]. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref>  
* 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]]. Standesamtsbezirk war ebenfalls [[Hersel (Bornheim-)|Hersel]]. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref>  
* 1890: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4613 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169</ref>
* 1890: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4613 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169</ref>
* 1892: In der Feldgemarkung von Uedorf errichtet Johann Klein das "ferne Kreuz".<ref name="Gem" />
* 1892: In der Feldgemarkung von Uedorf errichtet Johann Klein das "ferne Kreuz".<ref name="Gem" />
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* 1905: Baubeginn der Rheinuferbahn<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172</ref>
* 1905: Baubeginn der Rheinuferbahn<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172</ref>
* Februar 1906: Die Rheinuferbahn wird voll in Betrieb genommen.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172</ref>
* Februar 1906: Die Rheinuferbahn wird voll in Betrieb genommen.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172</ref>
* 1910: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 6.390 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 177</ref>
* 1910: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 6.390 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 177</ref>
* 04.11.1914: Der Reservist Peter Dick aus Uedorf wird leicht verwundet.<ref name="DV" />
* 04.11.1914: Der Reservist Peter Dick aus Uedorf wird leicht verwundet.<ref name="DV" />
* 10.11.1914: Der Reservist Hilarius Lüsldorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Vermisster gemeldet.<ref name="DV" />
* 10.11.1914: Der Reservist Hilarius Lüsldorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Vermisster gemeldet.<ref name="DV" />

Version vom 7. Juli 2018, 09:21 Uhr

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis > Stadt Bornheim > Uedorf

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

  • ab 1798 - 1815: In der französischen Zeit gehört Uedorf zum Département de la Roer".[1]
  • 15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.[2]
  • 14.05.1800: Uedorf kommt zur Mairie Hersel im Kanton Brühl[3]
  • 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[1]
  • 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
  • 1830: Weiler in der Bürgermeisterei Hersel[4]
  • 04.04.1848: Uedorf wird wieder eine selbständige Gemeinde[5]
  • 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[1]
  • 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[1]
  • 01.07.1935: Uedorf kommt zur neuen Gemeinde Hersel.[6]
  • 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [1]
  • 1981: Bornheim wird [Stadt]] und Uedorf ist der kleineste Stadtteil ebd.[1]
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Die Ortsteile der Stadt Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis

Bornheim | Brenig | Dersdorf | Hemmerich | Hersel | Kardorf | Merten | Roisdorf | Rösberg | Sechtem | Uedorf | Walberberg | Waldorf | Widdig


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

  • 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth[1]
  • 1243: Das neugegründete Schwesternkonvent Sinnich Abt Marsilius von Klosterrath etliche Güter, darunter auch ein Fuder Wein in Uedorf und Hersel.[10]
  • 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.[1]
  • 1336: Die Pfarrei Uedorf wird letztmalig erwähnt.[1]
  • 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.[1]
  • 1344: Ersterwähnung der Uedorfer Mühle.[1]
  • um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. [1]
  • 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.[1]
  • 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".[1]
  • 1445: "Unser wyntmoeln zu Oedorp" gehört dem Kölner Kurfürsten.[1]
  • 16.08.1445: Ablösung von Diensten gegenüber dem Kölner Erzbischof aus dem Hofe zu Uedorf[11]
  • 1449: Uedorf ist, nach Buschdorf, die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.[12] [13]
  • 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.[1]
  • 1470: Neben der Uedorfer Mühle werden Weingärten erwähnt.[1]
  • 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.[1]
  • 1659/60: In Hersel, Uedorf, [Widdig]] und Urfeld sind folgende Erb- und Grundpachten zu zahlen: 17 Malter 1 Sümber Korn, 14 1/2 Malter Weizen, 1 Malter Gerste, 19 Malter 3 Sümber Hafer, 16 Fuder 16 Viertel Wein, 24 Quart Öl, 168 1/2 Stück Hühner, 5 Stück Kapauneund 118 Gulden 16 Albus "Pfennigsgeld".[14]
  • 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.[1]
  • 1767: Stiftung eines Kreuzes durch Prälat Hermann.[1]
  • 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in Widdig.[1]
  • 15.01.1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum "Département de la Roer".[1] [15]
  • 15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.[3]
  • 14.05.1800: Uedorf kommt zur Marie Hersel im Kanton Brühl.[3]
  • 28.02.1803: 13 Uedorfer Männer waren bei der Wahl zur Brühler Kantonsversammlung wahlberechtigt.[3]
  • 1804: Beendigung der jahrhundertelangen politischen und territorialen Zugehörigkeit Uedorfs zum Kurfürstentum Köln. Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
  • 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[1]
  • 1816: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 2475 Einwohner.[16]
  • 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[1]
  • 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
  • 1825: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 2867 Einwohner.[17]
  • 1828: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 3021 Einwohner, davon 1467 männliche und 1557 weibliche Personen. 2890 sind Katholiken und 131 Juden.[18]
  • 1830: Uedorf ist ein Weiler in der Bürgermeisterei Hersel im Landkreis Bonn mit 74 Einwohnern und etwas Weinbau.[19]
  • 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften Hersel und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.[20] [3]
  • 1850: Uedorf ist eine Gemeinde in der Bürgermeisterei Hersel, Kreis Bonn.[21]
  • 1851: Der Bürgermeister Klein von Hersel errichtet in Uedorf ein Kreuz.[1]
  • 1856: Uedorf ist ein Weiler im Landkreis Bonn (Regierungsbezirk Köln) mit 90 Einwohnern.[22]
  • 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[1]
  • Dez. 1861: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 4340 Einwohner.[23]
  • 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.[1]
  • 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur Bürgermeisterei Hersel. Standesamtsbezirk war ebenfalls Hersel. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).[24]
  • 1890: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 4613 Einwohner.[25]
  • 1892: In der Feldgemarkung von Uedorf errichtet Johann Klein das "ferne Kreuz".[1]
  • 05.03.1893: Die Uedorfer Mühle wird im Bonner Generalanzeiger zum Kauf oder zur Miete angeboten.[1]
  • um 1900: Aufgabe des Betriebes der Uedorfer Mühle und ENtfernung der Mühleneinrichtung.[1]
  • 1900: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 4991 Einwohner.[26]
  • 1902: Der Turm der Uedorfer Mühle dient als romantischer Ausscihtsturm.[1]
  • 1905: Baubeginn der Rheinuferbahn[27]
  • Februar 1906: Die Rheinuferbahn wird voll in Betrieb genommen.[28]
  • 1910: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 6.390 Einwohner.[29]
  • 04.11.1914: Der Reservist Peter Dick aus Uedorf wird leicht verwundet.[30]
  • 10.11.1914: Der Reservist Hilarius Lüsldorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Vermisster gemeldet.[30]
  • 23.12.1914: Der bislang vermisst gemeldete Reservist Hilarius Lülsdorf aus Uedorf ist verwundet.[30]
  • 06.01.1915: Der Reservist Christian Decker aus Uedorf wird leicht verwundet.[30]
  • 29.05.1915: Der Gefreite der Reserve Hilarius Lülsdorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[30]
  • 19.06.1915: Der Gefreite Josef Kütter aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Schwerverwundeter gemeldet.[30]
  • 27.07.1915: Christian Decker aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[30]
  • 23.08.1915: Anton Blömeke aus Uedorf wird leicht verwundet.[30]
  • 17.07.1916: Der Unteroffizier Wilhelm Fleischer wird in der Deutschen Verlustenliste als Gefallener gemeldet.[30]
  • 27.09.1916: Der Unteroffizier Heinrich Decker aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[30]
  • 11.06.1918: Josef Lülsdorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[30]
  • 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[1]
  • 1931: Die Landgemeine Uedorf im Amt Hersel hat 139 katholische Einwohner und eine Fläche von 171 ha. Gemeindevorsteher ist Dick. Die Gemeindevertretung hat 6 Sitze. Bestellungspostamt und Eisenbahnstation ist Hersel.[31]
  • 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[1]
  • 1934: Nahe der Autobahn wird ein Unglückskreuz für den ersten Autobahntoten errichtet.
  • 01.07.1935: Die Landgemeinden Hersel, Uedorf Urfeld und Widdig werden zur neuen Gemeinde Hersel zusammengeschlossen.[32]
  • 09.06.1942: Der Gefreite Lambert Haas aus Uedorf fällt vor Sewastopol.[33]
  • 02.11.1943: Der Obergrenadier Josef Johann Wirtz aus Uedorf stirbt auf einem Hauptverbandplatz.[34]
  • 1945: Amerikanische Soldaten beschlagnahmen den Turm der Uedorfer Mühle und wandeln ihn in einen Versammlungsort.[1]
  • 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten Buschdorf (Bonn), Hersel, Uedorf, Widdig und Sechtem gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.[35]
  • 1968: Der Turn- und Gymnastikbund 1968 Uedorf wird gegründet.[1]
  • 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [1]
  • 1981: Bornheim wird Stadt und Uedorf ist der kleinste Stadtteil ebd.[1]
  • 2000: Neugründung der Uedorfer Schule.[1]
  • 2008: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[1]
  • Oktober 2009: An historischer Stelle an der Ecke Rheinuferweg/Bornheimer Straße wird das ursprünglich vom Herseler Bürgermeister Klein in Uedorf errichtete Wegkreuz wiedererrichtet.[1]
  • 2009/10: Die Verbundschule wird im Rahmen eines Pilotprojekts das einzige "Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung".[1]
  • 2010: Uedorf bekommt ein Wappen: Hauptmotiv ist der Uedorfer Windmühlenturm, darunter der Rhein und im Kopfbereich das Kreuz des Kurfüsrtentums Köln.[1]
  • 2011: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[1]
  • 2014: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Außerdem erhielt man einen Sonderpresis "Visitenkarte des Ortes".[1]
  • 2017: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[1]

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Weitere Bibliografie

  • Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).

Archive und Bibliotheken

Archive

Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1593. Anwaldt Johan, halffmans zu Udorff, gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.


Bibliotheken

Internetlinks

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung UEDORFJO30MS
Name
  • Uedorf
Typ
  • Ortsteil
Einwohner
Postleitzahl
  • W5301 (- 1993-06-30)
  • 53332 (1993-07-01 -)
Webseite
Karte
   

TK25: 5208

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bornheim, Bornheim-Brenig (1969 -) ( GemeindeStadt)

Hersel ( Kirchengemeinde) Quelle

Uedorf (- 1935) ( Gemeinde)

Hersel (1935 - 1969) ( Gemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Fußnoten

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 1,30 1,31 1,32 1,33 1,34 1,35 1,36 1,37 1,38 1,39 1,40 1,41 1,42 1,43 1,44 1,45 1,46 1,47 1,48 Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
  2. R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I, S. 347
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.
  4. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
  5. Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
  6. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 190
  7. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  8. http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php
  9. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  10. Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, inbesondere die Alte Erzdiözese Köln, Band 203, 2000, S. 47
  11. Brunsch S. H. Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gründung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. 1998, S. 420
  12. Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57
  13. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 97
  14. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 127
  15. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 135
  16. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
  17. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
  18. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
  19. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
  20. Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
  21. Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln, 1850, S. 11
  22. Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638
  23. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 160
  24. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  25. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169
  26. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169
  27. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172
  28. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172
  29. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 177
  30. 30,00 30,01 30,02 30,03 30,04 30,05 30,06 30,07 30,08 30,09 30,10 Deutsche Verlustenliste I. Weltkrieg
  31. http://wiki-de.genealogy.net/Amt_Hersel
  32. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 190
  33. http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=0d26043bf7e89c05c2c4c4d7fd5956e4&cHash=15ce0f12b75adcddc4c996bb8bada2d8
  34. http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=20f9b7ac89baddc8f4b4769e98594e86&cHash=3e7b81ea85d6e207d5459f76c244fb3b
  35. http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php