Ilgejahnen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''', [[Skranden Gerge]], 1687 [[Gergen Skrandell]], 1736 [[Ilgjahn Sckrandel Gerge]], auch [[Ilgejahn Skrandel Gerge]] und [[Ilge Jahn Skrandel Gerge]] (1785) [[Ilgegahnen]] (1888), Kreis Memel, Ostpreußen
*Lit. Namen: [[Ilginiszkiai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref>, [[Ilginiškiai]]<ref> [https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567 Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923]</ref>, [[Ilginiskiai]]


'''{{PAGENAME}}''', [[Skranden Gerge]], 1687 [[Gergen Skrandell]], 1736 [[Ilgjahn Sckrandel Gerge]], auch [[Ilgejahn Skrandel Gerge]] und [[Ilge Jahn Skrandel Gerge]] (1785) [[Ilgegahnen]] (1888), Kreis Memel, Ostpreußen.
*1785 wird das königliche Bauerndorf [[Ilgauden Skrand]] zum Amt [[Crottingen]] gehörig erwähnt, möglicherweise bei [[Skranden Niklau]] liegend.


==Name==
==Name==
Der Name weist auf einen hochgewachenen Ortsgründer namens Johann (Jahn), dessen Nachfolger oder Teilhaber Georg (Gerge) ein besonderes körperliches Merkmal hat: Mensch mit vorstehendem Bauch bzw. mit einem Kropf.
Der Name weist auf einen hochgewachenen Ortsgründer namens Johann (Jahn), dessen Nachfolger oder Teilhaber Georg (Gerge) ein besonderes körperliches Merkmal hat: Mensch mit vorstehendem Bauch bzw. mit einem Kropf.
* kurisch-lettisch '''"ilgs"''' = lang
* kurisch-lettisch '''"ilgs"''' = lang
* litauisch '''"skrandis"''' = Magen, Viehmagen, Kropf  
* litauisch '''"skrandis"''' = Magen, Viehmagen, Kropf  


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=== Katholische Kirche ===
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== Standesamt ==
== Standesamt ==
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1907''' zum Standesamt [[Dawillen]].
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==Bewohner==
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== Verschiedenes ==
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=== Karten ===
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[[Bild:Ilgejahnen_SCHK002.jpg|thumb|left|430 px|Ilgejahnen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
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<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
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[[Kategorie:Ort im Memelland]]
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[[Kategorie:Ort im Kreis Memel]]
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==Quellen==
<references/>

Version vom 6. Mai 2019, 20:03 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Ilgejahnen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Ilgejahnen

Einleitung

Ilgejahnen, Skranden Gerge, 1687 Gergen Skrandell, 1736 Ilgjahn Sckrandel Gerge, auch Ilgejahn Skrandel Gerge und Ilge Jahn Skrandel Gerge (1785) Ilgegahnen (1888), Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Der Name weist auf einen hochgewachenen Ortsgründer namens Johann (Jahn), dessen Nachfolger oder Teilhaber Georg (Gerge) ein besonderes körperliches Merkmal hat: Mensch mit vorstehendem Bauch bzw. mit einem Kropf.

  • kurisch-lettisch "ilgs" = lang
  • litauisch "skrandis" = Magen, Viehmagen, Kropf


Politische Einteilung

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Ilgejahnen gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Dawillen, vor 1854 allerdings zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Ilgejahnen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Ilgejahnen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Dawillen.


Bewohner


Verschiedenes

Karten

Ilgejahnen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe oben rechts auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Ilgejahnen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Ilgejahnen im Messtischblatt 0393 Götzhöfen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  2. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  3. König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835