Schwallenberg (Hof): Unterschied zwischen den Versionen

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== Entwicklungsgeschichte ==
== Entwicklungsgeschichte ==
Der Hof Schwalenberg bildete zusammen mit dem Wallenhorster Meyerhof, Heidemann und Brüggemann den Kern des "Alten Dorfs" von Wallenhorst.
Der Hof Schwalenberg bildete zusammen mit dem Wallenhorster Meyerhof, Heidemann und Brüggemann den Kern des "Alten Dorfs" von Wallenhorst.
Der Hof Schwahlenberg war 1723 hörig an v. Böselager auf Honeburg. Die Kotten zum Schwahlenberge und Schnetlage werden dort 1561 erwähnt.


== Gebäude und Bewohner ==
=== Frühe Neuzeit ===
Im Jahre 1540 bewohnte die Witwe Schwahlenberg mit Knecht und drei Deensten den Hof. Im Backhause wohnte ein Ludwig mit seiner Ehefrau.
Im Jahre 1540 bewohnte die Witwe Schwahlenberg mit Knecht und drei Deensten den Hof. Im Backhause wohnte ein Ludwig mit seiner Ehefrau.


Der Hof Schwahlenberg war 1723 hörig an v. Böselager auf Honeburg. Die Kotten zum Schwahlenberge und Schnetlage werden dort 1561 erwähnt.
Im Jahre 1601 bewohnten den Hof Hinrich und Grete Schwahlenberg mit der Tochter Trine und Hinrichs Brüdern Johan und Schweer.  
Im Jahre 1601 bewohnten den Hof Hinrich und Grete Schwahlenberg mit der Tochter Trine und Hinrichs Brüdern Johan und Schweer.  


Am 31. März 1652, Ostersonntag, nahmen Schwalenberg, dessen Ehefreau, sowie der Schneider Henrich, der Knecht Ludike und Elsche Vorenholtz an der Osterkommunion in der St. Alexanderkirche teil. <ref name="NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II">NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II (1652): ''Volkszählung in der Diözese Osnabrück mit besonderer Berücksichtigung der Konfession - Dekanate Fürstenau, Grönenberg, Iburg (Kirchspiel Oesede), Osnabrück und Vörden'', S. 97-101</ref>
Am 31. März 1652, Ostersonntag, nahmen Schwalenberg, dessen Ehefreau, sowie der Schneider Henrich, der Knecht Ludike und Elsche Vorenholtz an der Osterkommunion in der St. Alexanderkirche teil. <ref name="NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II">NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II (1652): ''Volkszählung in der Diözese Osnabrück mit besonderer Berücksichtigung der Konfession - Dekanate Fürstenau, Grönenberg, Iburg (Kirchspiel Oesede), Osnabrück und Vörden'', S. 97-101</ref>


=== Neuzeit ===
Im Jahre 1851 verließ die verwitwete Colona Schwalenberg mit ihren vier Kindern den Hof.
Im Jahre 1851 verließ die verwitwete Colona Schwalenberg mit ihren vier Kindern den Hof.


== Gebäude und Bewohner ==
=== Leibzucht ===
=== Leibzucht ===
1601 lebten in der Leibzucht als Hüsselten das Ehepaar Herman und Trine mit ihrer Großmutter Anna und die Magd Trine.  
1601 lebten in der Leibzucht als Hüsselten das Ehepaar Herman und Trine mit ihrer Großmutter Anna und die Magd Trine.  

Version vom 22. November 2020, 19:16 Uhr

Übersicht

Anschrift:                  
Alte Anschrift:             
Heutiger Eigentümer:        
Heutige Nutzung:     
Namensformen:               Schwahlenberg, Schwalenborg
Namensursprung:             von Swale, die Uferschwalbe
Weitere Hofnamen:           
Erste Erwähnung:            
Früherer Hofstatus:         Vollerbe. 
Koordinaten N/O:

Entwicklungsgeschichte

Der Hof Schwalenberg bildete zusammen mit dem Wallenhorster Meyerhof, Heidemann und Brüggemann den Kern des "Alten Dorfs" von Wallenhorst.

Frühe Neuzeit

Im Jahre 1540 bewohnte die Witwe Schwahlenberg mit Knecht und drei Deensten den Hof. Im Backhause wohnte ein Ludwig mit seiner Ehefrau.

Der Hof Schwahlenberg war 1723 hörig an v. Böselager auf Honeburg. Die Kotten zum Schwahlenberge und Schnetlage werden dort 1561 erwähnt. Im Jahre 1601 bewohnten den Hof Hinrich und Grete Schwahlenberg mit der Tochter Trine und Hinrichs Brüdern Johan und Schweer.

Am 31. März 1652, Ostersonntag, nahmen Schwalenberg, dessen Ehefreau, sowie der Schneider Henrich, der Knecht Ludike und Elsche Vorenholtz an der Osterkommunion in der St. Alexanderkirche teil. [1]

Neuzeit

Im Jahre 1851 verließ die verwitwete Colona Schwalenberg mit ihren vier Kindern den Hof.

Gebäude und Bewohner

Leibzucht

1601 lebten in der Leibzucht als Hüsselten das Ehepaar Herman und Trine mit ihrer Großmutter Anna und die Magd Trine.

Zur Zeit der ersten Volkszählung im Fürstbistum Osnabrück übt 1772 Henrich Laermann das Handwerk des Tischlers aus und beschäftigt einen Gesellen und einen Lehrburschen. Ebenfalls in der Leibzucht wohnte zu dieser Zeit der Schneider Jürgen Hörnschemeyer.[2]

Viehstand

  • 1557:8 Kühe, 4 Rinder, 14 Schafe, 7 Schweine, 5 Pferde.

Ahnengalerie

Quellen

  1. NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II (1652): Volkszählung in der Diözese Osnabrück mit besonderer Berücksichtigung der Konfession - Dekanate Fürstenau, Grönenberg, Iburg (Kirchspiel Oesede), Osnabrück und Vörden, S. 97-101
  2. Albers, Andreas (2016): Die erste Volkszählung in: Arbeitsgemeinschaft für die Geschichte der Gemeinde Wallenhorst (Hrsg): Wallenhorst: Ortsgeschichte in Schlaglichtern. Druckhaus Bergmann, Osnabrück.