Uszpirden: Unterschied zwischen den Versionen

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*[[Alt Uszpirden]], [[Neu Uszpirden]]<ref>Urmesstischblatt von 1860</ref>
*[[Alt Uszpirden]], [[Neu Uszpirden]]<ref>Urmesstischblatt von 1860</ref>
*[[Ußpirden]]<ref>Messtischblatt 0896 Rucken  (1914-1937),  Maßstab 1:25000 © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</ref>
*[[Ußpirden]]<ref>Messtischblatt 0896 Rucken  (1914-1937),  Maßstab 1:25000 © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</ref>
*Lit. Name: [[Uzpirdziai]]<ref>Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945</ref>
*1815 [[Alt Uszpirden]], 1895 [[Uszpirden]], später auch [[Ußpirden]], lit. [[Uzpirdziai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*Litauische Namen: [[Uzpirdziai]]<ref>Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945</ref>, [[Užpirdžiai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref><ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567 Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923]</ref>


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+ preußisch-litauisch '''"pirda"''' = der Furz (gemeint sein dürften in diesem Fall die aus dem Moor aufsteigenden Methangase, das sogenannte Furz-Methan)
+ preußisch-litauisch '''"pirda"''' = der Furz (gemeint sein dürften in diesem Fall die aus dem Moor aufsteigenden Methangase, das sogenannte Furz-Methan)


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<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->
=== Allgemeine Information ===
*Mehrere kleine Höfe am Nordufer der [[Memel (Fluss)|Memel]], 8 km nordwestlich von [[Tilsit]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
 


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
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==Bewohner==
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==Bewohner==
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== Verschiedenes ==  
== Verschiedenes ==  
Memeler Dampfboot vom 16.08.1933
Memeler Dampfboot vom 16.08.1933



Version vom 3. Januar 2021, 23:52 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Uszpirden

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Uszpirden



Einleitung

Uszpirden, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutungen

Der Name ist eine Wegbeschreibung: hinter der Stinkestelle.

  • prußisch "usz, uz, už" = hinter, jenseits

+ preußisch-litauisch "pirda" = der Furz (gemeint sein dürften in diesem Fall die aus dem Moor aufsteigenden Methangase, das sogenannte Furz-Methan)


Allgemeine Information

  • Mehrere kleine Höfe am Nordufer der Memel, 8 km nordwestlich von Tilsit[7]


Politische Einteilung

1.5.1939: Uszpirden kommt zur Gemeinde Winge. [8]

1.10.1939: Winge kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit. [9]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Uszpirden gehörte 1912 zum Kirchspiel Tilsit Land, nach der Abtrennung des Memellandes aber 1933 zum Kirchspiel Pogegen.


Standesamt

Uszpirden gehörte 1888 zum Standesamt Winge.


Bewohner


Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 16.08.1933

Ergebnisse zu den Wahlen der Gemeindeorgane im Kreise Pogegen

Uszpirden: Gemeindevorsteher wurde David Linkies, erster Schöffe Lokies, zweiter Schöffe v.d. Werth und Ortskassenrendant Linkies.


Karten

Uszpirden auf der Schroetterkarte Blatt 12, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe südlich von Winge an der Memel (Fluss) auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Neu und Alt Uszpirden im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Neu und Alt Uszpirden im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Ußpirden im Messtischblatt 0896 Rucken (1914-37) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Urmesstischblatt von 1860
  2. Messtischblatt 0896 Rucken (1914-1937), Maßstab 1:25000 © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945
  5. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  6. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  9. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939