Hiddenhausen/Hausinschriften: Unterschied zwischen den Versionen
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Als Jahreszahl ist heute 1841 zu lesen, korrekt wird aber 1847 sein. In dem Buch "Die Wittekindstadt Enger und die Dörfer und Bauernhöfe in den Kirchspielen Enger und Hiddenhausen" von 1934 wird auf S. 84 "Haus von 1847" angegeben. Zudem wurde das Grundstück erst 1846 an den im Torbogen erwähnten Erben überschrieben. | Als Jahreszahl ist heute 1841 zu lesen, korrekt wird aber 1847 sein. In dem Buch "Die Wittekindstadt Enger und die Dörfer und Bauernhöfe in den Kirchspielen Enger und Hiddenhausen" von 1934 wird auf S. 84 "Haus von 1847" angegeben. Zudem wurde das Grundstück erst 1846 an den im Torbogen erwähnten Erben überschrieben. | ||
''' Nr. 17, Willbrandt/Kramer ''' | |||
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Datei:Eilshausen 17 Hausinschrift Willbrandt-1.jpg|Kotten von 1821 | |||
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IM IAHR 1821 DEN 25 IUNI HA... | |||
BRANT UND SEINE LIEBE HAU... | |||
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Ein Foto vom Ausschnitt des Torbogens mit obiger Inschrift befindet sich in dem Buch "Sinnbilder germanischen Glaubens im Wittekindland" von Friedrich Langewiesche, 1935. | |||
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Version vom 3. Dezember 2022, 22:57 Uhr
Die Hausinschriften/Torbögen in Hiddenhausen, aufgeführt je Ortsteil unter Angabe von alter Hausnummer und altem Hofnamen
Eilshausen
Nr. 1, Luttmann
Im Jahr 1866 haben die Eheleute Johann Heinrich Luttmann geborener Dedert und Anne Marie Ilsabein Luttmann geborene Harland dieses Haus bauen und den 3. Juli aufrichten lassen durch Gottes hülfe und Menschen arbeit P G Ellersiek
Im Jahre 1901 haben die Eheleute Colon Heinrich Luttmann u. dessen Ehefrau Friederike geb. Meyer dieses Haus durch Gottes Hülfe erbauen lassen. Wir sind hier fremde Gäste und bauen doch so feste. Und wo wir sollen ewig sein, da bauen wir so wenig ein. HERR GOTT, DU BIST UNSERE ZUFLUCHT FÜR UND FÜR.
Nr. 4, Lindemann
Dieser Bau ist Volbracht, und aufgerichtet, Gott hat alles wohlgemacht. Er machget ferner alles Gut und ende was man hier noch Thun. Er Schütze Uns und unser Haus. und gehe mit uns Ein und aus. Bis der Herr Jesus Christ uns alle in genem Leben alle ander Wohnung gebe Und für uns nach dieser Zeit Zu dier ins Ewige Himmelreich Christ will bei uns stehen. Bei jedem sauren Tritt Er will uns machen Muth und baue diesen Tempel aus Durch deines Vaters ganzes Haus und ...
Im Jahr 1859 haben die Beiden Eheleute Friderich Wilhelm Lindemann und seine Ehefrau Henriette Elisabeth Lindemann geb. Kruse aus Bermbeck Wohl dem der den Hern fürchtet der große Lust hat zu seine Geboten Reichthum und die Fülle wird in seinem Haus sein und seine Gerechtigkeit Bleibe ewiglich Laß mich Dir befohlen sein Auch daneben all das Mein Neues Glück und neues Leben Durch Gottes Hülfe Den 5. Juli
Wen die Sonne Aufgehet Den geht der Mensch an all sein Acker Werk und an seine Arbeit Bis den Abent Und Herr Jesu Christ du giebest den Menschen gesunde Kraft und Viel u.s.w.
Nr. 5, Dedert/Detering
Dieser Bau der wolbracht. Gott hat alles wohl gemacht er machget ferner alles gutt. Und ende was man hier noch thue, Er schütze uns und unser Haus, und gehe mit uns ein und aus bis das er uns im genem Leben eine ander Wohnug gebe, und für uns nach dieser Zeit zu dier in Ewig Himmel Reich möcht ich nur fiels auf dich, mein Heiland schauen. Daß ich das Licht in deinem Lichte seh.
Im Jahr 1864 haben die beiden Ehleute Bernhart Heinrich Dedert und seine Ehfrau Anne Magrethe Ilsabein Dedert geborne Luttmann haben dieses Haus bauen und den 28tn Juni aufrichten lassen durch Gottes Hülfe und Menschen Arbeit Herr bleibe und bewahre dies Haus M. ...
Dederts Kotten befand sich vermutlich an der Kampstraße, heute Kampstraße 31. Der Torbogen befindet sich heute beim Holzhandwerksmuseum Hiddenhausen.
IM JAHR 1828 HAT DER WITWER CASPER HENRICH DEDERT MIT HÜLFE SEINER KINDER UND DURCH DIE HÜLFE GOTTES ALS VATER DER WITWEN UND WEISEN DIS LASEN BAUEN UND AUFRICHTEN LASEN M: HENRICH ELLERSIECK WITWER
Nr. 11, Leimböhmer
Heermann un seine Frau Anne marie Heimann hät dies Hus gebaut Anno 1580
laut Aufzeichnungen von Martha Bredenkötter (1926-2022), Eilshausen
Nr. 16, Schmid
IN GA 1847 HAT GOT DIE GNADE GEBEN DAS DIESER BAU PETER HENRICH SCHMIT SEINE FRAU ILBEIN BÖKAMPS DER FRIEDE GOTTES WELCHES DER ALLE HÖGES IST MIT SEGEN HAT DEN 6. AUGUST MEISTER RIEPE 11
Auf dem linken Stützbalken ist zusätzlich ein Davidstern angebracht, auf dem rechten ein Keulenkreuz. Beide Stützbalken wurden um 1955 wegen der Durchfahrtshöhe der Dreschmaschine durch Fritz Schmid (1905-1983) entfernt.
Als Jahreszahl ist heute 1841 zu lesen, korrekt wird aber 1847 sein. In dem Buch "Die Wittekindstadt Enger und die Dörfer und Bauernhöfe in den Kirchspielen Enger und Hiddenhausen" von 1934 wird auf S. 84 "Haus von 1847" angegeben. Zudem wurde das Grundstück erst 1846 an den im Torbogen erwähnten Erben überschrieben.
Nr. 17, Willbrandt/Kramer
IM IAHR 1821 DEN 25 IUNI HA... BRANT UND SEINE LIEBE HAU... AUS ÖTTINGHAUSEN HABEN ... M
Ein Foto vom Ausschnitt des Torbogens mit obiger Inschrift befindet sich in dem Buch "Sinnbilder germanischen Glaubens im Wittekindland" von Friedrich Langewiesche, 1935.
Hiddenhausen
Lippinghausen
Oetinghausen
Nr. 1, Meyer zu Oetinghausen
Im Jahr 1843 haben die beiden Eheleute als Herman Heinrich Meier zu Oeting hausen und Hanna Wilhelmine Meier geborne Strothöltern zu Herringhausen dieses durch Gottes Hilfe und Beistand bauen und den 6. ten Juni aufrichten lassen durch den Meister...
Schweicheln-Bermbeck
Sundern