Biemenhorst (Bocholt): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 8. Mai 2008, 19:27 Uhr

Hierarchie Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Borken > Biemenhorst (Bocholt) Bocholt (Kreis Borken) > Biemenhorst (Bocholt)

Name

Biemenhorst („bei dem Horst" bzw. „Wald"), der seit der ersten Nennung 1310 bis um 1600 mit derselben Bedeutung als „Bim(h)olt" u. ä. überliefert ist.

Frühgeschichte

Bronzezeitliche Urnenfunde in der hohen Heide, ein Hünengrab derselben Zeit und ein merowingisches Gräberfeld in der Gemarkung Lankern bezeugen erste frühe Besiedlungen für Bocholts südöstlichen Stadtteil Biemenhorst.

Siedlungswesen

Biemenhorst (heute einschließlich Bocholter Teil der Bauerschaft Lankern)

Lankern

Lankern mit Biemenhorst bietet heute im Norden zwischen Ünderhook, Överhook und Steinesch für viele Bocholter Wohnplatz mit überwiegender Ein- bis Zweifamilienhaus-Bebauung.

Wirtschaft

Die bis Ende des 19. Jh. landwirtschaftlich strukturierte Bauerschaft wurde durch ihre Nähe zu Bocholt von der industriellen Entwicklung der Stadt geprägt. Zu 2 Ziegeleien, die von 1889 bis 1894 entstanden (Abbau miozänen Tons), kamen nach 1918 textil- und metallverarbeitende Industrien.

Bevölkerung

Starker Bevölkerungszuwachs in Biemen¬horst (1871: 180 Einw; 1905: 611 Einw; 1933: 970 Einw)

Schulen

1895 Errichtung der Marienschule, die heute als Grundschule in städtischer Trägerschaft geführt wird.

Kommunale Zugehörigkeit

Bei der Gebietsneuordnung zum 1. Januar 1975 wurde Biemenhorst von der Gebietseinteilung des Liegenschaftskatasters her der ehemals zu Dingden gehörige nördliche Teil der schon im 9. Jh. erwähnten Bauerschaft Lankern („Longhere": ,lange Höhe') mit der alten und neuen Mülldeponie Bocholts (in Tongruben) zugeordnet (196 ha, 222 Einw am 31. 12. 1980).

Internet

Hier finden Sie die u.a. Chronik von Biemenhorst, aufgeteilt in vier PDF-Dateien. [1]