Geschichte der Pfarreien des Dekanates Grevenbroich/408: Unterschied zwischen den Versionen

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==Anhang.==
===I.===
Schreiben des Vicecuratus Hoen an den Grafen Johann Salm.
Wohlgeborener Graf ... Daß Eure Gnaden mir verrückter tage die Kirche zu Hemmerden (welche in diesem eine zeit hero gewesenem Kriege entweyhet) mit heyligem wasser zu begießen und die Underthanen zur verloschener alter, Catholisch und allein seiligmachender Religion (biß zu reparierung der durchs fewer abgebrandten Kirchen Bedbur, dazu ich zum Verweser angeordnet bin) zu <tt>revorciren</tt>, lehren und underweisen in Gnaden bevehlen und schreiben lassen, Selbigem hab ich ohn Schau und gesparter Arbeit und Mühe mich beflissen. Allein da gedachte Kirch Hemmerd, wegen daß dieselb noch alelrdings wie sich gebürt Armuthshalb nicht <tt>reparirt</tt> so wohl nicht <tt>reconciliiert</tt> werden könne, gleichwohl aber den Underdahen und Kirspelleuthen mit Predigt göttlichen worts und in bedienung der hochw. h. Sakramenten scholtigen dienst geleistet, und obwoh solches vom ersten tag meiner <tt>administration</tt> wie billig in aller Sanfftmütigkeit geschehn, thue doch jetzo ich im Werk spüren, daß solche mein gütig, freuntlich undt fleißige Ermahnung bei gar Wenigen im Kirspel Bebber und zu Hemmerd bei dem gewesenen Burggreven, dessen Bruder und Schwager und flocken Göddertz,

Version vom 4. Juli 2008, 09:14 Uhr

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Geschichte der Pfarreien des Dekanates Grevenbroich
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Anhang.

I.

Schreiben des Vicecuratus Hoen an den Grafen Johann Salm.

Wohlgeborener Graf ... Daß Eure Gnaden mir verrückter tage die Kirche zu Hemmerden (welche in diesem eine zeit hero gewesenem Kriege entweyhet) mit heyligem wasser zu begießen und die Underthanen zur verloschener alter, Catholisch und allein seiligmachender Religion (biß zu reparierung der durchs fewer abgebrandten Kirchen Bedbur, dazu ich zum Verweser angeordnet bin) zu revorciren, lehren und underweisen in Gnaden bevehlen und schreiben lassen, Selbigem hab ich ohn Schau und gesparter Arbeit und Mühe mich beflissen. Allein da gedachte Kirch Hemmerd, wegen daß dieselb noch alelrdings wie sich gebürt Armuthshalb nicht reparirt so wohl nicht reconciliiert werden könne, gleichwohl aber den Underdahen und Kirspelleuthen mit Predigt göttlichen worts und in bedienung der hochw. h. Sakramenten scholtigen dienst geleistet, und obwoh solches vom ersten tag meiner administration wie billig in aller Sanfftmütigkeit geschehn, thue doch jetzo ich im Werk spüren, daß solche mein gütig, freuntlich undt fleißige Ermahnung bei gar Wenigen im Kirspel Bebber und zu Hemmerd bei dem gewesenen Burggreven, dessen Bruder und Schwager und flocken Göddertz,